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Dokumentarfilm: Erinnerungen an Dieter Wieland

25 Nov

Grün kaputt und der Jodlerstil

Zufällig bin ich auf einen stillen Star meiner Kindheit gestoßen: Dieter Wieland. Seines Zeichens Dokumentarfilmer im Themenkreis Architektur & Landschaftsplanung im Auftrag des Bayerischen Rundfunks. 1937 in Berlin geboren, wurde er nach dem Studium von Geschichte und Kunstgeschichte 1964 freier Mitarbeiter beim Bayerischen Rundfunk. Ab 1972 liefen seine Filmdokumentationen seit unter dem Namen „Topographie“ auf dem Bayerischen Rundfunk. Früher war ich leicht irritiert von den Filmen – doch heute schätze ich diese analogen Schätze in ihrer immer noch geltenden Aktualität. In der modernen Medienlandschaft wirken sie unter Umständen ein wenig sperrig und nicht leicht zugänglich – aber wenn man sich darauf einlässt und den Thematiken gegenüber aufgeschlossen ist, wird man mit zeitlosen Wahrheiten belohnt. Insbesondere in einer Zeit in der Magazine wie „Landleben“ oder „Liebesland“ den generellen Einheits-Landhausstil propagieren, ist eine Rückbesinnung auf die Spezialitäten regionaler Baukultur nicht das schlechteste. Denkmalgeschütztes Wohnen in Stadt und Land ist wieder sehr gefragt. Dieter Wielands leisten sicher ihren Beitrag zu mehr Authentizität in der Baulandschaft.

„Seine Filme kritisieren stets die Zerstörung alter, gewachsener Strukturen und deren oft gedankenlose Ersetzung durch Neumodisches und qualitativ Minderwertiges; der Blick ist dabei stets auf die Details gerichtet. Die Themen erstrecken sich dabei von der Natur über die Landschaftsgestaltung/Kulturlandschaft bis hin zur Architektur und Gestaltung der Städte. Beispielsweise zeigt er, wie im Rahmen der Flurbereinigung, welche auf Ertragssteigerung und eine maschinengerechtere Landwirtschaft abzielt, alte bäuerliche Strukturen (z.B. Hecken), welche einmal mit Absicht und einem bestimmten Nutzen angelegt wurden, gedankenlos geopfert werden, oder wie durch neumodische Trends der Haus- und Gartengestaltung (z.B. Koniferen statt Obstbäume) das alte, zur Landschaft passende Ortsbild der Dörfer zerstört wird zugunsten eines gleichförmigen Einheitsstils. Dabei kritisiert er nicht grundsätzlich das Neue, sondern das Minderwertige und Unpassende; beispielsweise zeigt er in der Filmreihe „Die große Kunst, ein kleines Haus zu bauen“ anhand mehrerer Beispiele, wie man heute ein modernes, funktionales, jedoch gut aussehendes und in die Landschaft gut integriertes Haus bauen kann. In seinen Filmen ist er selbst selten zu sehen, der Kommentar erfolgt stets als Voice-over. Charakteristisch dabei ist seine ruhige und langsame Sprechweise sowie seine melancholisch klingende Stimme. Durch eine sorgfältige Wortwahl mit teilweise recht drastischen Begriffen sind seine Aussagen jedoch sehr deutlich; beispielsweise spricht er von „Krüppelkoniferen“ und „Jodlerstil“ und bezeichnet eine flurbereinigte Landschaft als „hergerichtet“ und „hingerichtet“.“

Auf Youtube sind seit kurzem einige der Filme Wielands jederzeit abrufbar. Stellvertretend möchte ich einige auch hier einbinden.

Bauen auf dem Land

Der Jodlerstil

Grün Kaputt

Von Bäumen im Hochgebirge

 

Musik: Elektronische Herbstoffenbarungen

19 Okt



 

Avantgardistische Musik…

…nennt man das Ganze beim Elevate Festival 2011, das kommendes Wochenende in Graz stattfindet. Spannend was der Oktober (in manchen Fällen auch das Jahr 2011 an sich) an musikalischen Eindrücken so hergibt: Herbstliche Alben und Veröffentlichungen aus dem Mischungskosmos von Poststep | FutureBass | Elektro | DarkHouse | Footwork. Im Anschluss gibt es noch einen kleinen Mix meinerseits. Ein ein wenig augenzwinkerndes aber durchaus ernstes Geschäft: Nepomuk. – Reminiscence Mix. A Link To The Past. Future Bass Re-Sample Dance.

 

Rustie

Album: Glass Swords | Label: Warp Records

EinSatz: Feuerwerk in himmlischen Sphären X harte Drops X Nintendo Adventure

 

 

Martyn

Album: Ghost People | Label: Brainfeeder

EinSatz: Wird dem innovativen Vorgänger „Great Lengths“ durchaus gerecht

 

 

Morphosis

Album: What We Have Learned | Label: Morphine Records

EinSatz: Im Frühjahr veröffentlichte, leicht zu übersehende elektronische Perle

 

 

Sandwell District

Album: Feed-Forward | Label: Sandwell District

EinSatz: „Some people dont understand what i mean when i say dark. They think of horror films but when i say dark i mean this!“

 

 

Kuedo

Album: Severant | Label: Planet Mu

EinSatz: Poststep Juke und alles sonst was Planet Mu zu bieten hat

 

 

Machinedrum

Album: Room(s) | Label: Planet Mu

EinSatz: Oldschool Breaks und Newschool Elektrifizierung bedeuten Innovation

 

 

Nepomuk. – Reminiscence Mix

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Tracklist

#1 Out Of Control feat. Paul Parker - Wolfram 
#2 Hover Traps - Rustie 
#3 Touching Transform - Pictureplane 
#4 Underground Stream - Araabmuzik 
#5 City Star - Rustie 
#6 Lift Off - Araabmuzik 
#7 Let It Go - Araabmuzik 
#8 Death Mountain - Rustie

 

Frauenbewegung: Austra, EMA, Grimes

18 Mai

Stimmung gegen den Prüfungsalltag

Anhand der deutlich zurückgegangenen Artikelzahl hier auf bildraum lässt sich nachweisen, dass auch an mir Diplomprüfungen nicht spurlos vorbeigehen. Um mal wieder ein Lebenszeichen zu senden gibts bemerkenswerte Frauenstimmen im Mai 2011. Dabei habe ich auf einen elektrifizierten Klangteppich wert gelegt, so das leider andere gute Künstlerinnen wie tUnEyArDs (2009 das Phonofestivalen in Bergen lässt grüßen) vorerst zumindest außen vor sind.

Austra

Mein Lieblingswerk in dieser Sparte ist das Album „Feel it Break“ des kanadischen Trios Austra. Die Stimme der Sängerin und Songschreiberin Katie Stelmanis sorgt für den Unterschied – denn weiblichen Gesang auf Synthiemelodien gibt es reichlich. Aber den Unterschied macht der Minimalismus in den Aufnahmen von Austra. Denn in der Unaufgeregtheit der Platte liegt auch ihre Einprägsamkeit. Am 25.6. in Köln. Oder unter austramusic.com

Grimes

Ebenfalls aus Kanada stammend hat die Sängering Grimes kürzlich zusammen mit D’Eon die gesplittete EP  „Darkbloom“ rausgebracht. Auch hier findet sich elektrifizierte Grundstimmung in Verbindung mit weiblichem Gesang. Myspace.

EMA

Erika M. Anderson – kurze EMA – legt mit Past Life Martyred Saints kürzlich ein gutes und bemerkenswert eigenständiges Album vor. Die Sängering aus South Dakota die es an die amerikanische Westküste verschlagen hat (der Song „California“ als Hörzeichen) war vor ihren Solopfaden Sängerin bei den Gowns.

Bonus: Creep ft. Nina Sky

via M. Dohr

Lebensgefühl der 50er in Ton und Bild

17 Mrz

Kurzfilm The Ghosts & junger Rock’n’Roll

Besonders im englischen Raum waren die Fünfziger das Jahrzehnt des Rock n Rolls und der Halbstarken. James Dean wurde zur Filmikone dieser Zeit. Der zweite Weltkrieg war vorüber und überall in Europa war der Wiederaufbau in vollem Gange. In Deutschland begann die Zeit des Wirtschaftswunders und Europa stand in den Kinderschuhen des Einigungsprozesses. Aber auch Kriegsereignisse wieder Koreakrieg und die erste Phase des Kalten Krieges prägten dieses Jahrzehnt. Die Atomkraft galt damals noch als sicher und als ein Segen für die Zukunft. Es war die Kinder- und Jugendzeit unserer Elterngeneration, geprägt von Petticoats, Hoola Hup Reifen und Goggomobil. Grund genug für den heutigen Themenschwerpunkt auf bildraum. Zunächst soll dieser moderne Kurzfilm den Geist dieser Jahre wiederspiegeln:

The Ghosts // A Teenage Fever Dream

 

Ein netter 13minütiger Kurzfilm über Umstürze in der amerikanischen Jugendkultur der 50er. Regisseur: Eddie O’Keefe

 

Kitty , Daisy & Lewis

Der eigentliche Anlass für diesen Beitrag ist das 2011 erscheinende neue dritte Album von Kitty, Daisy & Lewis. Das von mir geschätzte britische Trio besteht aus den Geschwistern Kitty, Daisy und Lewis Durham. Die Musik der jungen Band ist inspiriert von R’n’B, Swing, Blues, Country und Rock’n’Roll der 1940er und 1950er Jahre. 2007 erschien das erste Album „A-Z of Kitty, Daisy & Lewis: The Roots of Rock’n’Roll“, das von den Kritikern bereits sehr positiv aufgenommen wurde. 2008 erschien das zweite, selbstbetitelte Album „Kitty, Daisy & Lewis“, das ähnlich positiv aufgenommen wurde. Die bisherigen Veröffentlichungen wurden mit historischer Technik aufgenommen. Gelegentlich laufen Lieder des Trios im Cafe Blau in Bonn. Am 18. April erscheint die neue Single I’m So Sorry / I’m Going Back und irgendwann im Lauf des Jahres auch das dritte Album. Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Kitty, Daisy & Lewis - Going Up Country

Kitty, Daisy & Lewis - Polly Put The Kettle On

Kitty, Daisy & Lewis - Mohair Sam

MySpace

Aufbruchsstimmung in Islands kreativer Musikszene

30 Apr

Insellage als Paradies für Musiker?

Gemeinhin gilt ja Schweden als jenes Land der Nordischen Länder welches den größten kreativen Output hat. Ob im Bereich der Musik oder des Designs. Dennoch darf man eine kleine Insel nicht vergessen: Island. Gerade mal so groß wie Baden-Württemberg und Bayern zusammen und von nur 400k Einwohnern besiedelt, besitzt die Insel insbesondere rund um die Hauptstadt Reykjavik eine sehr dichte Musikszene. Zum Thema isländische Musik fällt einem natürlich als erstes Björk ein.  Sie ist DAS Aushängeschild – und bekam vom Staat sogar ein eigenes Haus auf eine Insel gestellt für ihre Rolle als Kulturbotschafterin. Ein wenig unbekannter dagegen ist, dass auch Emilia Torrini mit ihrem durch GNTM bekannt gewordenen Jungle Song (Platz 1 deutsche Charts 2009) aus Island stammt. Aber von diesen gemeinhin populären Künstlern soll hier nicht die Rede sein. Sondern es soll um jene Musiker gehen, die noch nicht den kommerziellen Sprung auf den Kontinent geschafft haben oder die sich bisher vor allem in Indie Kreisen etabliert haben.

Initiierend geholfen hat mir bei der Bestandsaufnahme zunächst Fotografenkollege (und ebenfalls Bonner Geograph) Simon Sticker (sehenswerte Film- / Fotorepotagen), über den ich auf die wunderbare Seite Islandic Music Export aufmerksam wurde. Dort werden  ansprechende Musik-Compilations zusammengestellt, welche mir die  Bestandsaufnahme der Künstler deutlich vereinfacht haben. Den meiner nicht überzubewertenden Meinung nach interessantesten Musikern gebe ich ein Forum für ihr Schaffen hier auf dem bildraum Blog. Angefangen von Indiepop über Postrock und leise Melodien bis hin zu Rock und Elektro ist so eine große Bandbreite des isländischen Musikschaffens vertreten. Viel Spaß!


The Berndsen

Zurück in die 80ties. Synthies, Gitarren und pumpende Beats komprimiert in einzelne Lieder. Also eigentlich mein Island-Favorit. Auch das Video zu Supertime ist überdurchschnittlich – beim ersten Mal aber durchaus ein wenig schockierend. Der Remix – mit legalem Downloadlink – setzt dem ganzen schließlich die Krone auf.

The Berndsen - Supertime

The Berndsen - Lover in the dark (SvenBit Remix)

Legaler Download ebendieses Remixes: Klick!

http://www.myspace.com/theberndsen


Feldberg

Erst 2009 gegründet ist  Feldberg die muskikalische Inkarnation des isländischen Duos Eberg (Einar Tönsberg) und Rósa Birgitta Ísfeld. 2010 wird das erste Album ‘Don’t Be A Stranger’ in UK veröffentlicht. Eingägner Elektropop der die Magazine noch beschäftigen wird in diesem Jahr.

Feldberg - Dreamin'

www.myspace.com/feldberg

Seabear

Seabear ist eine Indie-Folk Band aus Reykjavik. Die Alben „The Ghost that carried us away“ und „Lion Face Boy / Cold Summer 7“ erschienen 2007 und 2009. 2010 erschien Mitte März das neue Album „We built a fire“. Die Musik wird als „Sufjan Stevens trifft Arcarde Fire“ und der Sänger als „isländischer Beck“ beschrieben. Eingängig sind die Lieder allemal…

Seabear - I sing I swim
Seabear - Arms

http://www.myspace.com/seabear

FM Belfast

2005 gegründet erarbeiteten sich FM Belfast 2008 mit ihrem Album „how to make friends“ sehr gute Kritiken und international einen großen Fankreis im Bereich der Independentmusik. Percussionelemente sind mit stilprägend für die Musik der Band.

FM Belfast - Frequency

http://www.myspace.com/FMbelfast

Disa

Melodischer Pop einer jungen Frau postmodern produziert. National in Island gab es für das 2008 erschienene Album hervorragende Kritiken…

Disa - Anniversary

http://www.myspace.com/disamusic


Jónsi

Jónsi ist das Soloprojekt des Gitarristen von Sigur Rós, Jón Þór Birgisson. Da wie weiter unten noch  ausgeführt wird bei Sigur Rós derzeit die Arbeit ruht folgt Jónsi Solopfaden. Am 5. April 2010 wurde das zweite Album „Go“ veröffentlicht und erreichte in UK Mitte April Platz 20 der Albencharts. Auch in Deutschland ist Jónsi bei weitem kein Unbekannter Act mehr.

Jónsi - Boy Lilikoi

Tiësto feat. Jónsi - Kaleidoscope (High Contrast Remix)

http://www.myspace.com/jonthorbirgisson


Hjaltalín

Mit 8 Mann/Frau Besatzung ist Hjaltalín fast schon ein kleines Orchester. Auch aus der isländischen Hauptstadt stammend, führen sie auch Instrumente wie Cello, Klavier, Klarinette, Akkordeon, Contrabass und Geige in ihrem Repertoire um die Stimmen von Högni und Sigga gebührend zu begleiten. Das Debütalbum war „Sleepless Seasons“ aber sicher wird man in naher Zukunft auch auf dem europäischen Kontinent noch von dieser kraftvollen Kombo hören.

Hjaltalín - Traffic Music

http://www.myspace.com/hjaltalinband


Benni Hemm Hemm

Benni Hemm Hemm ist die Band von Benedikt H. Hermannsson. Das hier präsentierte Lied erinnert durchaus an Beirut und Alaska in Winter. Bei Benni Hemm Hemm Auftritten sind 3-40 Leute auf der Bühne versammelt – insgesamt gehören zum Bandorganismus 300 Leute. Als Album ist das 2007 erschienene „Kajak“ zu nennen.

Benni Hemm Hemm - Til Eru Fræ

http://www.myspace.com/bennihemmhemm


Lay Low

Lay Low, eigentlich Lovísa Elísabet Sigrúnardóttir, ist eine 27 jährige Isländerin. Der Vater aus Sri Lanka, die Mutter Isländerin, wurde sie in London geboren, doch zog sie schon bald nach Island wo sie seitdem lebt. In Island ist sie eine bekannte Musikerin – 2009 schließlich wurde auch in Europa ihr Album „Farewell Good Night’s Sleep“ veröffentlicht. Die musikalischen Einflüsse sind Folk, Blues und Country. Mit ihrer eindringlichen Stimme gibt sie die momentane Stimmung in der Natur wieder.

The Reason Why My Heart's in Misery
Lay Low- Aukalagið

Tolles Bonuslied des neuen Album auf Soundcloud!

www.laylow.is/


For a Minor Reflection

For a Minor Reflection sind eine vierköpfige Band Anfang 20 und spielen energiereichen, melodischen Postrock. Der Bekanntheitsgrad außerhalb Island ist noch nicht so groß, doch lassen die auf YT auffindbaren Live Mitschnitte ein großartiges für 2010 angesagtes Album „Höldum í átt að óreiðu (2010)“ erwarten.

For a Minor Reflection - Ókyrrð
For a Minor Reflection - Dansi Dans

Offizielle Webseite


Bang Gang

Bang Gang ist das musikalische Alter Ego des Singer/Songwriters Barði Jóhannsson. Bereits 1998 hatte er mit „So Alone“ einen kleinen Hit europaweit. Das neueste Album „Ghosts from the Past“ erschien 2008.

Bang Gang - The World is Gray

http://www.myspace.com/banggangband


Sigur Rós

Sigur Rós ist eine großartige Post-Rock Band mit melodischen, klassischen und minimalistischen Elementen. Zwischen 1997 und 2009 wurden 5 Studionalben veröffentlicht. Insbesondere in den letzten Jahren erlangte die Band große internationale Aufmerksamkeit im Bereich der Indiemusik. Seit 2010 schließlich ruht zugunsten von Solokarrieren und Privatleben das Projekt.

Sigur Rós - Ágætis Byrjun

http://www.myspace.com/sigurros


Rökkurró

Ein  Bandprojekt aus dem Jahre 2006. Inspiriert wurde die Musik durch Sonnenstrahlen die durch das milchige Glas eines Fenster auf einem alten Dachboden fielen. Die Musik ist eher langsam, die einzelnen Tonzugaben wohl abgestimmt – dadurch ergibt sich eine sphärische Klangkulisse mit der sichRökkurró eine eigene Nische in der reichhaltigen Musikszene von Reykjavik erarbeitete.

Rökkurró - Hetjan a fjallinu

http://www.myspace.com/rokkurro


Eliza

Leise eingängige Lieder der ehemaligen Sängerin der längst aufgelösten Band Bellatrix. Das Solo Album „Empire Fall“ erschien 2008.

Eliza - Return to Me

http://www.myspace.com/elizanewman


Múm

Eine experimentielle isländische Band deren Stil durch softe Vocals, sphärische elektronische Klänge und einer Vielzahl traditioneller und unkonventioneller Instrumente geprägt ist. 7 Studioalben wurden von Múm bereits veröffentlich so dass sie national aber auch international eine feste Größe geworden sind.

Múm - Green Grass of Tunnel

Offizielle Webseite


Ben Frost

Nein, einfache Popmelodien liefert Ben Frost nicht ab. Seine Melodien erscheinen beim ersten Hörren sperrig – doch wenn man sich auf sein Geräuschuniversum einlassen kann werden sie schnell eingängig. Die Einflüsse sind vielseitig von klassischer Musik bis Punk… seit 2007 schafft der Künstler so sein ganz eigenes Sounduniversum.

Ben Frost - Híbakúsja

www.ethermachines.com


Vicky

Im Gegensatz zu den bisher präsentierten Musikern um einiges stärker gitarrenlastig. Aber auch das ist eben die isländische Musikkultur. Eine junge fünfköpfige Band bei der man nicht so genau ein Schema anlegen kann: Ist es Punk Rock, ist es Indie Pop oder doch eher Pop Metal. In jedemfall überzeugte mich das Lied irgendwie, wenn mir auch diese Musikrichtung eigentlich sonst nicht so liegt. Man überzeuge sich selbst – das Video ist im übrigen ein wenig verstörend…

Vicky - Blizzard

http://www.myspace.com/vickytheband


Steed Lord

Zum Abschluss des Beitrages wird es nun noch zweimal ein wenig stärker elektronisch. Steed Lord – bestehend aus Sängerin KALI, den Brüdern MEGA und DEMO und AC BANANA$ haben sich 2006 gegründet und sind im Metier der elektronischen Musik zu Hause. Das Album „Truth Serum“ erschien 2008, auch im Remixbereich z.B. mit Crookers sind sie aktiv. 2008 war der Tourwagen von einem schweren Unfall mit Verletzungsfolgen betroffen. Mittlerweile ist die Band wieder aktiv und hat ihren Wohnsitz von Island nach Los Angeles verlegt.

Steed Lord - Who U Wit
Steed Lord - Take  My Hand
Steed Lord - Thirst to burst

http://www.myspace.com/steedlord

Gus Gus

Gus Gus begann als avantgardistisches Kollektiv von Musiker, Autoren, Filmemachern. Audio und visuelle Gestaltungsmittel wurden kombiniert um den Zuschauer in einen kollektiven Sinnesrausch zu versetzen. Die stark elektronisch angehauchte Musik basiert auf funkigen Basslines, Synthies und dem Einsatz von Licht und Toneffekten. Man könnte die Band auch in den Techno Bereich verorten – wenn man den wollte… oder steht sie doch mehr in der Tradition nordischer Elektrokombos wie Ace of Base?

Gus Gus - Need in me

http://www.myspace.com/gusgus

Lay Low

Lay Low- Aukalagið

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