Tag Archives: Winklarn

Fotografie: Dorfdisco

13 Mrz

Dorfdisco, Disco, Diiskothek Land

Metropol – Rast – Arena

Vergnüngungsstätten im hinteren Oberpfälzer Wald. Fotografische Rückkehr an die Wirkungsorte der Jugend. Erinnerungen an den Charme der Landdiskotheken. Immergleiche Playlists, die Suche nach jemanden der sich freiwillig als Fahrer hergeben wollte und das Zusammenkommen der weit über das Hinterland verstreuten Cliquen. Für jeden Geschmack etwas dabei, das alternativ-verranzte Medro (Nabburg), der den Mainstream bedienende Arena Park (Nabburg) und sehr oldschoolig: die Rast an der B22 zwischen Winklarn und Rötz. Mittlerweile heißt das Arena zwar Pearls, aber ansonsten hat sich scheinbar wenig geändert. Dorfdiscos sind also keineswegs „outdated“ sondern immer noch ein aktiver Bestandteil der ruralen Jugendkultur.




 Metro Medro Metropol Disco




Diskothek Discothek Disco Rast b22




Arena Park pearls Disco Disko Nabburg




Diskothek Discothek Disco Rast b22




Metro Medro Metropol Disco Disko Nabburg




Arena Park pearls Disco Disko Nabburg




Fotografie: Historische Zeichnungen der menschlichen Anatomie

2 Mrz

Archivfund bei fotografischen Arbeiten im Historischen Museum Regensburg

Historische anatomische Zeichnungen der Medizin und verwandter Disziplinen üben eine eigenartige Faszination aus. Auf vergilbtem Papier tritt uns die wissenschaftliche Welt vergangener Jahrhunderte entgegen. Bei der fotografischen Aufnahme von mehreren Hundert Risszeichnungen aus dem 18. und 19. Jahrhundert im Historischen Museum Regensburg stolperte ich über diese schönen anatomischen Skizzen. Entstanden sind sie laut Datumseintrag im Knochenverzeichnis im Jahre 1839. Verantwortlich dafür zeigt sich der auf Hinterglasmalerei spezialisierte Maler J. K. Ruff aus Winklarn / Oberpfalz. Morbide Todesdarstellungen haben nicht zuletzt im weit verbreiteten Totentanzmotiv und den verschiedenen Beinhäusern (Karner) im ländlichen Bayern seit dem Mittelalter eine weite Verbreitung gefunden. Der Tot war auch in der Form von Totenbrettern allgegenwärtig. Erst in der modernen Zeit erhielt er seine distanzierende und abstrahierende Komponente. Es scheint als wären es ursprünglich acht Abbildungen und die dazugehörigen Beschreibungen gewesen. Es fehlen ergo zwei Skelettdarstellungen und die Beschreibungen zur menschlichen Muskulatur. Sollte jemand den mit Bleistift hinzugefügten Zusatz im letzten Bild, untere rechte Ecke  entziffern können („Riß ist … … ……. ……. in München“), wär ich über eine Mitteilung dankbar.

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