Tag Archives: traditionell

Fotografie: Bayerische Spezialitäten

14 Mrz

Konzeptionelle Fotoserie zum Begriff „Heimat“

Im Rahmen eines internen Wettbewerbs auf der Fotografieplattform luxundlaune hab ich mich fotografisch mit dem abstrakten Begriff „Heimat“ auseinandergesetzt. Den konventionellen Rahmen sprengend hab ich mich für eine Umsetzung entschieden, die eine mögliche Beziehung zu Heimat im Alltag aufgreift. Regionalität als ikonisiertes Qualitätsmerkmal für authentische Produkte. Der Käufer soll teilhaben an der Glückseeligkeit und Gemütlichkeit der Herkunftsregion. In meinem Falle eben Bayern. Denn im Supermarktbayern ist die Welt noch in Ordnung.

„Die Fotoserie karikiert anhand von bei Aldi gekauften Lebensmitteln, dass Produkte heute aus dem speziellen regionalen Kontext gelöst werden. Aus dem Discounter-Sortiment hab ich mich für klassische bayerische Spezialitäten entschieden in Bezug auf meine eigene Identität. Regionale Produkte als authentische Qualitätsgaranten – und dass sofort und überall. Ein Genuss, der den Konsumenten vermeintlich teilhaben lässt an der Idylle regionaler Produktionslandschaften. Da ist die Welt noch in Ordnung. Ein Stück genießbare Heimat und Nestwärme wird vorgegaukelt, aber gleichzeitig werden die Besonderheiten in den Regionen selbst durch die allgemeine Verfügbarkeit nivelliert. Heimatliche Vielfalt und Identität stiftende Tradition wird zur leeren und universell austauschbaren Vermarktungshülle. Eine Wurst wird zu Bayern im Tellerformat. Ein Stück Heimat zum anbeißen für jeden.“

 
 

 
 

 
 

 

 

Fotografie: Oberpfalz Architektur – Kalender 2012

19 Dez

Zwischen Moderne und Tradition

Exklusive Neubauten, ein saniertes Barockgebäude und Bauten im öffentlichen Sektor – die Motivpalette ist reichhaltig. Grund genug, die zeitgenössische Architektur und Projekte für ein Büro in einem Kalender festzuhalten…

Architekturbüro Schönberger | Tännesberg + Oberviechtach

 

 

Fotografie: Streets of Reykjavik

5 Feb

Die Schönheit des Alltäglichen

Nachdem die beeindruckendste Landmark von Reykjavik – die Hallgrimskirche – fotografisch hier schon vorgestellt wurde, gehts jetzt hinaus in die Straßen der isländischen Hauptstadt. Doch vorneweg das Lied Sólin mun skína von der isländischen Band Rökkurró als Soundtrack für die nun folgenden Bilder. Unter anderem von einem Liveauftritt der jungen Musiker. Reykjavik selbst ist mit nur 120.000 Einwohner eine kleine Stadt. Aber mit einem besonderen Charme, nicht nur wegen dem globalen Einfluss den dortige Kulturszene ausstrahlt. Schnell merkt man nämlich, dass die Stadt anders ist als typische mitteleuropäische Städte. Es fehlen die großen Einkauf- und Fastfoodketten. Dafür gibt es Cafes und kleine Boutiquen. Überhaupt sind die kleinen Lädchen hinter den bunten Fassaden sehr reizvoll. Stunden kann man damit verbringen, sich auf den Sofas im Plattenladen 12 Tonar mit der einheimischen Musikszene zu beschäftigen. Manch einer mag denken, dass man die signifikanten Sehenswürdigkeiten von Reykjavik in ein paar Stunden abgeklappert hat. Doch diejenigen sind blind für den eigentlichen Reiz der Stadt, für das Lebensgefühl, für den Modestil und die Einwohner, die trotz oder vielleicht auch wegen der Finanzkrise aus einem unheimlich großen Potential kreativer Ideen  schöpfen. Daher möcht ich einladen zu einem kleinen Spaziergang durch die Stadt, so wie ich sie erlebt und gesehen habe. Per Klick gibts die Bilder – wie immer – in größer und mit Scharf.

 

Weitere Einträge über Island:

Überblick über Islands Musikszene
Landschaftsfotografie Island
Nordlichter fotografieren in Island

 

 

In den Straßen von Reykjavik

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