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Genre? Nu RnB | Dark RnB | Post RnB

18 Mrz

Wieviel Subgenres verträgt ein Mensch?

Ein bisschen was tut sich in die Richtung spätestens seit dem Herbst. Füllmasse für das Vakuum nach Dubstep? Witchhouse hält mit Post-Dubstep und RnB Händchen. Vorne weg The Weeknd und Drake. Wobei in der Vehemenz in der das ganze zu Tage tritt, ist ein nachhaltiger Einfluss auf die Musik anzunehmen. Eine kleine Bestandsaufnahme dieser noch etwas unkonkreten Strömung & einige grenzüberschreitende Tracks:

The Weeknd - The Party & The After Party


Drake ft. The Weeknd - Crew Love (Shlohmo Remix)


Evy Jane - Sayso 


ARTK - Dizzle


Lapalux - Moments


Taquwami - Time After Time


Ricky Eat Acid - Only Girl


Bondax - All Inside


Shlohmo - The Way U Do


JMSN - Something


Patrice & Friends - Obvious


Koreless - 4D


Arktist - Rendezvous


James Blake - CMYK


Galapagos - Feel Things Inside

 

 

 

Musik: Septemberlieder 2011

6 Sep

Tronische Wiedereingliederungstracks

Der bildraum erwacht aus der Sommerpause. Nach drei Wochen off the beaten track in Cornwall und Schottland jetzt zurück in das urbane Leben zwischen den Aktivitätsknoten Bonn und Köln. Da in den letzten drei Wochen sich auch musikalisch einiges getan hat, sollen heute einfach ein paar hörenswerte Tracks im Mittelpunkt des Blogeintrags stehen. Der ein oder andere ist heute sicher auch in der „Heimat“ in Regensburg zu hören. Jener Location, in welcher MoMinze jeden Dienstag mit den „Lights from Above“ die Lautsprecher zum Leuchten bringt. Hier also einige neue Tracks vom Spätsommer/Früherbst 2011… zum Tanzen und zum Träumen.

Throwing Snow – Shadower

Überraschung der musikalischen Aufarbeitung der vergangenen Wochen. Ein feiner Track – digitale Veröffentlich Richtung ende September. Den Namen bewahre ich einmal im Hinterkopf

iO – ADFW

England hat scheinbar einen unerschöpflichen Vorrat an produktiven Elektrofricklern. Einmal mehr ein begeisterndes Stück. Selbst kleinste Produktionen sind sehr gut gemastert – das sollte man sich hierzulande mal als Vorbild nehmen.

Slow Magic  – Corvette Cassette

Angenehm treibender Chillwave Beat. Der nächste Sommer kommt bestimmt

Emika – Professional Loving

Im Oktober endlich das Debüt auf Ninja Tunes. Zwei Jahre des Wartens haben ein Ende. Gespannt bin ich ja wie das Album von den Kritikern aufgenommen werden wird.

Balam Acab – Apart

Letztes Jahr war das von der Witchhousewoge getragene Debüt von Balam Acab – insbesondere der Track „See Birds“ durchaus präsent. Jetzt erschien Anfang September das Zweitwerk „Wonder“. Es geht immer noch entschleunigt zu; Vocals verlieren sich in Kristallsphären. Herbstmusik.

Juk Juk – Winter Turn Spring

Juk Juk – ein frischer Künstler auf dem Four Tet Label. Spätestens die Drones in der zweiten Hälfte verraten warum hier durchaus Potential für die Zukunft vorhanden ist.

SBTRKT – Wildfire (feat. Little Dragon)

Schon ein wenig älter – dennoch ist das SBTRKT Debüt tatsächlich eines der bemerkenswertesten Alben mit in diesem Jahr. Grund genug diesem Feature mit den Schweden von Little Dragon ein wenig Gehör zu schenken.

Ghostpoet – Liiines (xxxy Remix)

Der englische Rapper ghostpoet wurde auch bereits auf bildraum vorgestellt. Hier ein Remix von xxxy der den sehr individuellen Rapstyle von ghostpoet in den Club trägt.

Jamie Woon – Shoulda (Normski Remix)

Ähnlich SBTRKT verbindet auch Jamie Woon auf seinem Album Dubstepelemente mit RnB beeinflussten Gesang. Aus seinem Track „Shoulda“ bastelte Normski eine gefällige Houseballade.

The Weeknd – Life of the Party

Ich oute mich einfach mal als Freund der beiden bereits erschienenen The Weeknd Mixtapes. Life of the Party – krasse Geschichte mit krassem Drop. Hoffentlich kommt da noch ein Remix der das ganze potenziert.

Wie gut wird Jamie Woons Album „Mirrorwriting“?

5 Apr

Vollendet er die Brücken welche James Blake begonnen hat zu bauen?

 

Jamie Woon ist vermutlich das musikalische Ergebnis wenn man James Blake mit The Weeknd und Burial multipliziert und dabei ein Quäntchen Verschrobenheit subtrahiert. Dubstep goes Ballad 2.0. Hier auf bildraum ist er fast schon ein alter Bekannter. Zuletzt war der Track „Nightair“ in MoMinzes Atlas Mixtape hier zu hören. Auf itunes ist bereits ein Albumteaser zu hören. Veröffentlicht wird das ganze am 18. April. Aus der Singer-Songwriter Ecke kommend, verbindet sich seine Stimme in den Lieder mit Post-Dubstepelementen zu einfühlsamen Balladen. Dabei ist er näher am Pop als z.B. James Blake oder Eskmo. Stilistisch ist er zwischen Soul, R&B und Dubstep einzuordnen. Im momentanen kleinen R&B Revival (Man bedenke The Weeknd vor ein paar Tagen) wird das Album Mirrorwriting in Musikkreisen einschlagen. Erstem Vernehmen nach ist es auch in sich geschlossener und reifer als das Debüt von James Blake. Kein Wunder, der 1983 geborene Jamie Woon ist bereits ein paar Jahre länger im Musikgeschäft aktiv. Es ist zu hoffen, dass auch die normale Hörerschaft bereit ist für diese neuen  Klänge. R&B kommt mit Niveau zurück, nachdem das Genre über Jahre hinweg weitgehend stagnierte. Future R&B trifft Post-Dubstep. Jamie Woons Mirrorwriting dürfte eines der musikalisch wegweisenden Alben des Jahres werden. Post-Dubstep ist stark im Kommen als Crossover Genre: Zu Jahresbeginn James Blake, zuletzt Jamie XX und seine Remixe von Gil Scott Heron, demnächst Jamie Woon und im Jahresverlauf  das neue Album von Burial und das Debüt von Emika. Die musikalische Innovation nimmt in 2011 langsam aber sicher Fahrt auf.

http://www.jamiewoon.com

www.myspace.com/jamiewoon

 

Bonus

Neue Tracks von Burial, Emika und Jamie XX & Gil Scott Heron

Musik: Das rätselhafte The Weeknd Mixtape/Album

29 Mrz

Eingängiges Mixtape-Album legal verfügbar

Ich hätte ja nie gedacht dass ich irgendwann etwas R’n’B mäßiges anpreisen werde. Aber dieses annonyme Mixtape/Album „House of Balloons“ welches von The Weeknd auf der gleichnamigen Homepage (LINK) heruntergeladen werden kann gehört sicher mit zu den herausragendsten Veröffentlichungen des musikalisch doch ein wenig entäuschenden ersten Quartals 2011. Klänge aus tiefer Nacht ertönen hier, Filter rauschen und verzerren Töne. Ein  schönes kleines Kunstwerk, ganz gleich ob die Bloggosphäre darüber rätstelt wer hinter diesen neun Songs steckt oder nicht.

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