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Photoshop Aktion: Würfel im 3D Look & Textur Grafikeffekte

18 Feb

Die Würfel sind gefallen!

Wieder einmal gibt es eine von mir geschrieben Aktion (bisher veröffentlichte Aktionen hier und hier) für Photoshop zum freien Download. Diesmal war die Motivation hinter der Aktion die Tatsache, dass ich gerne einen aus 3D Würfeln bestehnden Hintergrund haben wollte, dies aber nicht für spätere Variationen durch komplexe Transformationen immer wieder neu wiederholen wollte. Also war die Idee für eine Aktion geboren. Die Grundlage dieser Würfelberechnungen ist eine Fläche von 800×800 Pixel. Die Maße können aber auch an eigene Bedürfnisse angepasst werden. Diese quadratische Fläche wird dann gerviertelt. Das linke obere Viertel bildest den „Deckel“ des Würfels, die unteren Viertel die linke und rechte Seite. Die Aktion fügt zusätzlich eine leichtes Aufhellen auf der oberen Seite und ein leichtes Abdunkeln von rechts durch, um den 3D Effekt zu verstärken. Ebenso wird ein Schatten hinzugefügt, der aber nach Belieben wieder entfernt werden kann. Das erste Beispiel zeigt, wie die Flächen zum Würfel umgeformt werden und das zweite, welche Spielereien mit Fotos möglich sind. Hier der DOWNLOAD.

Vom Würfel zum Hintergrund

Wenn man erst einmal einen solchen Würfel berechnet hat, ist es sehr einfach damit auch komplexere Strukturen für Hintergründe und Texturen zu verwirklichlichen. Einfach eine Zahl an unterschiedlichen Würfeln anfertigen soweit man sie eben braucht und dann an den Kanten schließend anordnen. Durch zusammenfassen in Gruppen können so auch große Flächen schnell gefüllt werden. Dabei geben sich teilweise interessante 3D-Effekte wie folgende Beispiele zeigen. Durch gezieltes Einfärben etc. ist eine weitere Abstraktion und Individualisierung der Muster möglich. Viel Spaß beim Experimentieren und ausprobieren mit dieser Aktion! 

Photoshop Brainstorming: Entwerfen von Flyern & Plakaten

10 Feb

Tutorial und Tipps zur Ideefindung und Umsetzung

Die Idee

Das Wichtigste bevor man beginnt in Photoshop oder Gimp einen Flyer zu gestalten ist die Idee. Die Idee kann entweder ein komplettes grafisches Konzept samt Typo umschließen oder auch nur eine vage Tendenz sein, um die herum man die restlichen Elemente arangiert. Mein persönlicher Weg ist oft der letztere. Ich gehe verschiedenen Ideen nach in der EBV und prüfe deren Umsetzbarkeit. Grundsätzlich kann man dem minimalistischen geometrischen Ansatz folgen bei der Gestaltung, oder wie in diesem Falle, dem plakativen Ansatz.  Der Flyer ist für eine Dubstep Veranstaltung in Bonn im Februar 2011. Wenn man nicht gleich einen kreativen Einfalls hat, kann ein Blick in digitale oder analoge Bilder Sammlungen die Lösung sein. Ich empfehle grundsätzlich alles Bildmaterial im Web was irgendwie interessant ist zu speichern – sei es nur als Inspiration oder aber auch als Vorlage für eine spätere Arbeit. Sehr empfehlenswert ist zum Beispiel das Buch „Die Grafik in der Kunst„. Ein 600 Seiten starkes Kompendium von Plakaten und Postern zwischen 1880 und 1980. Dabei werden so wichtige Stile wie Jugendstil, Expressionismus, Kubismus, Konstruktivismus und neue Moderne großformatig abgedeckt. Ein schier unerschöpfliches Potential an Verweisen in die Vergangenheit. Auch professionelle Grafikdesigner greifen auf die alten Plakatklassiker zurück, wie das Albumcover von Franz FerdinandYou Could Have It So Much Better“ (2005) verdeutlicht. Denn  das Design ist angelehnt an ein im Sinne des Konstruktivismus von Rodchenko 1924 entworfenes Poster:

Beim vorliegenden Flyer war die Idee das filmische Motiv in Fritz Langs Film „M – Eine Stadt sucht ihren Mörder“ (1931, äußert sehenswerte und aktuelle Thematik) aufzugreifen:

Die Bildsprache wurde  abgewandelt auf die Musikrichtung Dubstep. Die Kinoplakate zum Film hab ich mir erst hinterher angesehen, die eigentliche Idee kam also aus dem Filmgeschehen selbst. Szenen wie die obige blieben in meinem Gedächtnis bewahrt, auch wenn es vermutlich schon mehr als fünf Jahre her ist, dass ich den Film zuletzt sah. Stilistisch ist das Plakat eher an Adolpho Mouron Cassandre angelehnt. Wobei natürlich eine Perfektion dieses Stil ausgehend von einem Foto ein extrem hoher Arbeitsaufwand wäre und dem schnelllebigen Medium Flyer nicht gerecht würde.

Die fotografische Grundlage

Nachdem man sich ein Konzept überlegt hat – oder noch besser – während der Überlegungen durchsucht man seinen fotografischen Fundus oder die Stockfoto seiten nach einer geeigneten Grundlage. Zu bedenken ist hierbei, dass das Bild das Interesse des Betrachters hervorrufen soll. Die Darstellung ist auch von der beworbenen Veranstaltung abhängig. Minimal Techno hat andere visuelle Ansprüche als ein Black Metal Konzert. Wobei es auch immer Ausnahmen solcher Regeln gibt. Wichtig ist noch zu bedenken, das Text und Informationen irgendwo auf der Bildfläche gefällig verteilt werden sollen.

Das in diesem Falle zugrunde liegende Bild wurde auf dem Gelände der Zeche Zollverein in Essen aufgenommen. Motivtechnisch besticht es durch gute Tiefenwirkung und prinzipielle Symmetrieachsen. Also eine gute Grundlage für eine Szene die auch in „Metropolis“ angesiedelt sein könnte. Natürlich wäre es leicht gewesen, das Bild einfach unverändert zu übernehmen, aber das wäre dann auch nur ein bezugsloses Hintergrundfoto gewesen. Das Bild sollte eine Geschichte erzählen.

Die Bearbeitung

Eine genaue Rekonstruktion der einzelnen Bearbeitungsschritte würde den Rahmen hier sprengen. Daher soll auf einzelne wichtige Bearbeitungspunkte eingegangen werden:  Weiterlesen

Grafiken: Die Welt der Tiere

9 Dez

 

Das Alphabet der Tiere
Verschiedene Techniken und Stile in Collage.
Einfach so, aus Liebe zu Natur und Kreativität.

 
 
 

Illustration und Grafik in Photoshop

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