Tag Archives: Soul

Entspannte Sommergeschichten: Cities Aviv – Indie Rap

8 Apr

Genre Crossover aus Chillwave & Rap

Was ist denn hier los? Erst R&B nun Rap. 2011 mein persönliches Jahr der Biodiversität. Völlig neu ist das Konzept Rap meets Indie nicht. Zuletzt haben jj aus Schweden auf ihrem Mixtape/Album vom November/Dezember 2010 Still Dre auf schöne Weise gecovert. Das ganze – empfehlenswerte – Mixtape/Album KILLS von jj gibts inzwischen auf sincerleyyours.se als kostenlosen Download.

 

Introducing: Cities Aviv

Aber hier geht es nicht um Schweden sondern um die Staaten. Genauer gesagt um den Rapper Cities Aviv aus Memphis/Tennessee. Er selbst bezeichnet seine Musik als eine Mischung aus HipHop, Shoegaze und Soul. Hinzu kommt noch der Einfluss der verwendeten Samples Ein erstes Ausrufezeichen setzte der Track „Float On„, wo über einen Chillwave Beat von Blackbird Blackbird gerappt wird. Das Werk von Blackbird Blackbird (ehemals Bye Bye Blackbird) wiederum ist ein Modest Mouse Cover. Den Download dazu gibts hier.

 

 

Auch die Samples seiner anderen Tracks zeugen von großer Experimentierfreudigkeit. Ungewöhnliche Quellen aus dem Bereich der Indiemusik führen zusammen mit seinem Flow zu einem Laid Back Hörerlebnis was mir so im Sprechgesang schon länger nicht mehr unterkam. Gewisse Ähnlichkeiten mit dem von Tyler the Creator geführten Odd Future HipHop Kollektiv aus Los Angeles sind festzustellen. Zuletzt sind eine Reihe weiterer Lieder von Cities Aviv in den Musiknischen des Internets aufgetaucht. Es heißt, das Debütalbum „Beautiful Love“ wäre auf dem Weg. Ein erstes Mixtape namens „Digital Lows“ soll noch in diesem Monat gedropt werden. Hoffentlich bleibt er der Sample-Experimentierfreudigkeit treu, Klangkunstwerke wie Float On würd ich auch in Zukunft gern hören.

 

freizügig: http://citiesaviv.tumblr.com

Werkverzeichnis: http://citiesaviv.bandcamp.com/

 

 

Wie gut wird Jamie Woons Album „Mirrorwriting“?

5 Apr

Vollendet er die Brücken welche James Blake begonnen hat zu bauen?

 

Jamie Woon ist vermutlich das musikalische Ergebnis wenn man James Blake mit The Weeknd und Burial multipliziert und dabei ein Quäntchen Verschrobenheit subtrahiert. Dubstep goes Ballad 2.0. Hier auf bildraum ist er fast schon ein alter Bekannter. Zuletzt war der Track „Nightair“ in MoMinzes Atlas Mixtape hier zu hören. Auf itunes ist bereits ein Albumteaser zu hören. Veröffentlicht wird das ganze am 18. April. Aus der Singer-Songwriter Ecke kommend, verbindet sich seine Stimme in den Lieder mit Post-Dubstepelementen zu einfühlsamen Balladen. Dabei ist er näher am Pop als z.B. James Blake oder Eskmo. Stilistisch ist er zwischen Soul, R&B und Dubstep einzuordnen. Im momentanen kleinen R&B Revival (Man bedenke The Weeknd vor ein paar Tagen) wird das Album Mirrorwriting in Musikkreisen einschlagen. Erstem Vernehmen nach ist es auch in sich geschlossener und reifer als das Debüt von James Blake. Kein Wunder, der 1983 geborene Jamie Woon ist bereits ein paar Jahre länger im Musikgeschäft aktiv. Es ist zu hoffen, dass auch die normale Hörerschaft bereit ist für diese neuen  Klänge. R&B kommt mit Niveau zurück, nachdem das Genre über Jahre hinweg weitgehend stagnierte. Future R&B trifft Post-Dubstep. Jamie Woons Mirrorwriting dürfte eines der musikalisch wegweisenden Alben des Jahres werden. Post-Dubstep ist stark im Kommen als Crossover Genre: Zu Jahresbeginn James Blake, zuletzt Jamie XX und seine Remixe von Gil Scott Heron, demnächst Jamie Woon und im Jahresverlauf  das neue Album von Burial und das Debüt von Emika. Die musikalische Innovation nimmt in 2011 langsam aber sicher Fahrt auf.

http://www.jamiewoon.com

www.myspace.com/jamiewoon

 

Bonus

Neue Tracks von Burial, Emika und Jamie XX & Gil Scott Heron

Ein bisschen Future-Soul und UK HipHop

28 Mrz

Wer hätte gedacht dass hier mal Soul zum Hören dargereicht wird. Aber bei diesem Pottpurri an unterschiedlichen musikalischen Einflüssen, dass sich im bildraum ein Stelldichein gibt, ist das nur eine logische Konsequenz.

Daher nun Aloe Blacc mit I need a Dollar. Das dazugehörige Album wird in Kürze veröffentlicht. Passt irgendwie zu Bonn. Funk und Soul sind ja durchaus präsent hier am Rhein.

Mit neuem Album raus sind auch Dan le Sac & Scroobius Pip. UK HipHop mit Botschaften außerhalb der typischen HH Klischees, gesellschafltiche Missstände hinterfragend und mit schönen Beats garniert. Auch durchaus mal hörenswert…

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