Tag Archives: Sommerlied

Musik: Indie-Sommerstimmung mit Jonquil

22 Mrz

Fröhlicher Tiefgang auf dem Album Point of Go

Point of Go ist nach dem 2008er Lions das zweite Album dieser Band aus Oxford. Der Bandname ist abgeleitet vom englischen Namen für Osterglocken. Mit ihren positiven Indieklängen finden sie sich in guter Gesellschaft z.B. von Darwin Deez. Auch Vampire Weekend oder Arcade Fire Anleihen mag man raushören. Bemerkenswert ist auch der Gesang von Sänger Hugo Manuel, der dem ganzen Musikprojekt eine gewisse Eigennote gibt. Anspieltipp ist sicher die Singleauskopplung „It’s my part„. Das Album erschien Anfang März auf dem Label Cooperative Music.

http://jonquil.bandcamp.com/

http://soundcloud.com/jonquil

 



 

Musik: Wiedersehen mit Foster the People & Cults

3 Mai

Alte Bekanntschaften

Was letztes Jahr gut war kann dieses Jahr nur besser werden. Nicht unerwarteterweise sind die Indie-Bands Foster the People und auch Cults drauf und dran 2011 zum Jahr ihres Durchbruchs in Deutschland zu machen. Nachdem Foster the People aus L.A. mit Pumped Up Kicks letztes Jahr im Sommer mehrere Wochen in den Radio Charts des österreichischen Senderlieblings FM4 (und auch auf bildraum) vertreten waren, schickt sich das Lied gerade an (1live lässt grüßen), 2011 eines der Sommerlieder in Deutschland zu werden. Im Schlepptau hat der Lied weitere Kostproben der musikalischen Schaffenskraft der kalifornischen Band welche zu Jahresbeginn auf einer EP veröffentlicht wurden. Im Mai steht dann auch das Album „Torches“ in den Regalen – mittlerweile wird es auch schon in den deutschen Werbeanzeigen von Facebook als Sommerhit beworben. Ob so eine kommerzielle Überfrachtung – siehe James Blake – gut tut, ist eine andere Frage. Sobald ein Musiker nur mehr existiert um die Erwartungen seines Publikums zu erfüllen, verliert er vermutlich sowohl seine Innovationsgabe als auch seine Authentizität. Aber noch ist dies ja nicht der Fall und die Lieder sind wirklich gut. Hier gibts die Webseite der Amerikaner und jetzt ein bisschen Musik…

Foster the People - Pumped Up Kicks

Foster the People - Houdini

Foster the People - Helena Beat

Ebenfalls alte Bekannte sind Cults. Auch bei ihnen steht die Veröffentlichung des Debutalbum bevor. Zu erwarten sind ebenfalls gute Indiesongs. Das erste Ausrufezeichen setzen sie letztes Jahr mit „Go Outside“. Mehr zur Band findet man hier.

Cults - Go Outside

Cults - You Know What I Mean

Cults - Abducted

Sommerlieder in der Frühlingssonne 2011

22 Apr

 

Lieder für Roadtrips und Nachmittage am Baggersee

Ein kleiner Rückblick auf das, was die Musikschaffenden der Popkultur in diesem Jahr bisher so als Soundtrack für Draußen anbieten. Ich denke ich favorisiere Trust – Candy Walls auf staubigen Landstraßen und Bibios fröhliches K is for Kelson abends am Seeufer. Zunächst gibts ein paar weniger bekannte, aber dafür stimmungsvolle Lieder aus Island, Finnland und anderen Ecken der Welt. Dann folgen ein paar rudimentäre Tracks wie das allgegenwertige Indie-Überlied des Frühjahrs Young Blood von The Naked and Famous. Schließlich gibt es noch zwei Tracks die im UK auf breite Zustimmung stoßen und auch in Deutschland Potenzial besitzen in den Radios auf Rotation zu gehen, da Dubstep zunehmend von der Populärkultur akzeptiert wird.

 

Ein paar übliche Verdächtige:

Naked and Famous - Young Blood
Patrick Wolf - The City
Panda Bear - Last Night At The Jetty
Metronomy - The Look
Wye Oak - Civilian


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Sommernachtsmusik – Neu(er)es von Indie bis Soul

5 Jul
Fotografie: Bläuling bei Sonnenuntergang in der Nähe von Bonn

Musikalischer Notstand?

Die Fußballweltmeisterschaft ist zweifelslos das dominierende Medienereignis des bisherigen Sommers. Die eigentliche warme Jahreszeit – jenseits des Fußballsommers – tritt in den Medien fast ein wenig ob des WM-Berichterstattungsrummels in den Hintergrund. Doch zum Glück gibt es in diesen Tagen auch noch neue Musik abseits des Vuvuzuelagetöses. Darunter sind ein paar feine Lieder, die der Soundtrack zu unseren ganz persönlichen Sommererlebnissen werden können, ganz ohne Kollektivwahnsinn, sondern nur für die kleinen schönen Momente des Alltages.

Zum Beispiel Totally Enormous Extinct Dinosaurs mit Garden – ein verträumt gewebter Klang- und Gesangsteppich. Vielen Dank an CJ für das Scouting… ein wunderschönes Lied.  The Morning Benders dagegen veröffentlichten dagegen kürzlich mit Big Echo ein schnörkelos schönes Indie-Pop Album in den USA… hier repräsentiert durch Excuses. Foster the People stellen mit Pumped up Kicks einen geeigneten Soundtrack zu einem sommerlichen Roadtrip. Das Spiel mit Namen beherrscht dagegen eine Band: JAMAICA – fernab von jeglichem mit dem Namen verhafteten Klischee zelebriert sich die Band schon ein paar Wochen einfach selbst mittels EnerGi(e)tarren (Ironisch trashige Wortneuschöpfung passend zum Video) und der Abhandlung der eigenen Bandzukunft in I think I love U2. Desweiteren tritt auch Soul einmal mehr in den Mittelpunkt des Interesses – zunächst mit Cee-Lo energiegeladenem Georgia. Außerdem nicht unerwähnt bleiben darf in diesem Zusammenhang das schon relativ bekannt gewordene aber wunderbare Thighten Up der Black Keys – insbesondere für all jene die das sehenswerte, offizielle Video noch nicht kennen.

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