Tag Archives: Sehenswürdigkeiten

Kirschblüte Bonn – Heerstraße Altstadt

29 Apr

Kirschblüte Bonn Altstadt

Impressionen von der Kirschblüte in Bonn 2013

Kirschblüte Bonn Altstadt Heerstraße 2013 (1)

 

Kirschblüte Bonn Altstadt Heerstraße 2013 (2)

 

Kirschblüte Bonn Altstadt Heerstraße 2013 (3)

 

 

Kirschblüte Bonn  Heerstraße

 

Kirschblüte Bonn Altstadt Heerstraße 2013 (6)

Typisch Köln: Dom mit Hohenzollernbrücke

4 Apr

kölner dom typisch köln wahrzeichen

Die wohl bekannteste Ansicht der beiden Kölner Wahrzeichen

Manchmal kommt man nicht umhin sich auch mit „Standardperspektiven“ auseinanderzusetzen. Dazu gehört sicher der Blick auf den Kölner Dom mit der Hohenzollernbrücke als „Leading Line“ von der gegenüberliegenden Deutzer Rheinseite aus. Jeder Köln-Tourist wird ein Bild von dieser Aufnahmeposition auf seiner Speicherkarte haben. Aber nach den doch sehr grauen letzten Wochen, bot es sich an einen der ersten Tage mit klarem Abendhimmel für meine Versionen dieses Motivklassikers zu nützen.

 kölner wahrzeichen köln

köln dom brücke rhein

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köln sehenswürdigkeiten kölner

köln stadtansicht brücke dom

köln stadtansicht

kölner dom hohenzollern brücke

 

 

Fotografie: Belgien | Gent | TRACK 2012

23 Dez

Gent Mittelalter Sehenswürdigkeiten Belgien s

Hinter mittelalterlichen Kulissen

 

Baumhaus TRACK Kunst 2012 Gent

 

 

Oldtimer belgien Opel

 

 

Belgien Wohnsiedlung sozialer Wohnungsbau

 

 

Art Deco Moderne Architektur Belgien

 

 

Gent Belgien Kunst Street (10)

 

 

Jugendstil Belgien Gent Tür

 

 

Gent Belgien Streetart

 

 

Gent Belgien Kunst Street (7)

 

 

Belgien Küste Kunst Beaufort04 2012

 

 

Gent Belgien Gewächshaus

 

 

Andachtsraum Kerzen Kapelle

 

 

Gent Belgien Kunst Street (3)

 

 

Streetphotography belgium belgien

 

 

Gent Belgien Beginenhof

 

Fotografie: Lissabons morbider Charme

18 Okt

Von der Vergänglichkeit des menschlichen Schaffens

Verwunschene Gärten, alte Gemäuer und belebte Plätze. Fortsetzung der Lissabon Fotoserie (Teil I – Das moderne Gesicht). Dem modernen Expogelände folgen jetzt die charakteristischen, ein wenig verfallenen Straßenzüge mit ihrem besonderen Charme. Eine Stadt in der die Zeit anscheinend stehengeblieben ist. Dem Touristen – und insbesondere dem Fotografen – gefällt dieser morbide Charme. Ob die zu sehenden Wohnungen auch langfristig Lebensqualität bieten ist fraglich. Doch das Leben in Portugal findet sowieso zu großen Teilen auf der Straße statt… Lissabon an sich ist größer als man vermuten möchte, daher gibt es auch eine Menge sehr schöner verwunschener Winkel und Plätze wo man sich wohlfühlen kann. Daher eine Liste meiner 12 Lieblingsorte, teilweise bekannteres was man auch im Reiseführer findet, teilweise aber auch vor Ort als angenehm herausgefundenes.

12 Lieblingsorte:

  1. Principe Real – Kleiner Platz mit uralter Zeder die Schatten spendet und schönem Cafe unter Affenbrotbäumen
  2. Miradouro Senhora do Monte – Höchstgelegener Miradouro (Aussichtspunkt), ruhiger als die anderen, schöner Baumbestand und beste Aussicht
  3. Cafe Buneo Aires – Cafe an der Trepp vom Rossio zu Alto Barrio, schöne nächtliche Aussicht auf die Burg, gutes Essen, freundlich
  4. Alto Barrio – Szeneviertel mit Bars und Clubs, nächtliches Einkaufen in kleinen Boutiquen bis 23 Uhr
  5. Kleiner Pavillion mit Barbetrieb in der Avenue de Liberdade (rechte Seite nach ca. 300m) – nachts sehr schön mit DJ & elektronischer Musik unter freiem Himmel
  6. Botanischer Garten in Belem – verwunschener Garten mit ruinösen Gewächshäusern
  7. Ehemaliges Expo Gelände – Moderne Architektur, lecker Bistro am Tejo neben dem Steakrestaurant
  8. Nachts am Platz vor der Camo Kirche – schöne Lichtinszenierung des gotischen Portals, gutes Klima durch die Bäume
  9. Bar Naboo, rechts am Miradouro de Santa Catarina – Sonnenuntergangslocation und Treffpunkt der jungen Szene
  10. Casa Pasteis de Belem – Feine Törtchen. Kein Geheimtipp aber dennoch lecker (auch Tosta Mista)
  11. Alter Friedhof an der Linie 28 – Endpunkt der Tram-Linie 28, hausgroße Grabmale und alte Zypressen
  12. Spaziergang vom Tejo durchs Alfama Viertel (Kathedrale Se etc.) von Miradouro zu Miradouro und Sonnenuntergang bei Senhora de Monte

Lissabon Straßenleben

Elevador da Bica (Verbindung Hafen - Szeneviertel Alto Barrio)
Ausblick vom Miradouro Senhora do Monte
Apotheke "Ultramarina"
Autoparade vor dem Hieronymuskloster
Alfama Viertel mit dem Fluss Tejo
Häusergewirr in der Baxia
Schienen des Elevador da Bica
Miradouro de Santa Luzia - Liebeslaube mit Ausblick...
Stilleben in Orange
Antikes Antiquariat
Nettes Cafe am Principe Real
Pforten
Ehemaliges Maurenviertel Alfama
Ausblick aus der Ferienwohnung auf Baxia
Miradouro de Senhora de Monte
Fassade mit Buchsbäumchen
Häuserschlucht beim Elevador de Bica
Balkon und traditionell gekacheltes Haus
Manuelisches Deckengewölbe
Manuelisches Hieronymuskloster
Sonnenuntergang an der Brücke des 25. Aprils

Fotografie: Entlang der Moldau zum Weltkulturerbe

29 Mrz

Cesky Krumlov & Moldaustausee

Ein paar weitere Fotografien von den Tagen in der Südostecke Deutschlands letzte Woche. Die Bilder sind in einem retro anmutenden Stil gehalten – zum einen weil die Reise nach Westböhmen für mich auch immer eine Reise in die Vergangenheit ist, zum anderen, weil die blassen etwas ausgebleichten Farben durchaus der tschechischen Landschafts- und Gebäudegenese nahe kommen. Vorneweg aber zunächst zwei Impressionen aus Passau vom Zusammenfluss von Inn und Donau. Eigentlich werden diese beiden Bilder der spektakulären Lage der Stadt am Zusammenfluss der beiden bereits genannten Flüsse und der Ilz gerecht. Aber dennoch sollen sie hier ihren Platz finden, da die alte Nibelungenstadt Passau ehedem das Tor zum Böhmerwald war und die sagenhaften Handelsroute „Der goldene Steig“ hier ihren Ausgang nahm, um die Höhenzüge zu überwinden um den Salztransport nach Tschechien sicherzustellen. Denn reiche Städte befanden sich hinter dem Waldgebirge: Prachatitz, Budweis und nicht zuletzt Krummau. Von einer modernen Erkundungstour ins malerische Krummau soll nachfolgend die Rede sein.

Historisches Passau von der Innbrücke aus


 

Entlang der Moldau

Im äußersten Osten Bayerns beginnt dieser kleine Roadtrip mit vielfältigsten Eindrücken. Ziel ist das Tal der Moldau und Cesky Krumlov, zu deutsch Krummau, eine stolze mittelalterliche Kleinstadt, die sich aufgrund ihres intakten historischen Kerns den Titel „UNESCO Weltkulturerbe“ verdient hat. Auf 1000m Seehöhe beginnt die Fahrt in den Hochlagen des Bayerisch-Böhmischen Waldes. Selbst Ende März ist die Landschaft noch unter einer geschlossenen Schneedecke versteckt. Von hier macht man sich auf ins Moldautal mit seinen alten Siedlungen, welche den Glanz der goldenen Stadt Prag vorwegnehmen. Klöster, Schlösser und kleine Städtchen locken entlang des lieblichen Flusslaufs. Doch bevor man in die Geschichte eintaucht verabschiedet sich die Gegenwart nicht ohne einen kleinen Schock: Aufgrund der Grenzlage tummeln sich im ersten Ort hinter der Grenze, Strazny, ein Haufen Geschäftemacher. Es lohnt sich nicht hier zu verweilen. Denn hat man die Prostituierten und Fidschi-Märkte an der Grenze bei Philipsreut erstmal hinter sich gelassen, taucht man ein in eine Landschaft fernab unserer Hektomatikwelt.  Es ist so, als wäre man ein paar Jahrzehnte in der Zeit zurückgereist. Die Dörfer wirken verschlafen. Hier geht man seinem Tagesgeschäft nach: Der Einkauf wird noch mit charakteristischen blümchenverzierten Plastebeuteln und geflochtenen Körben nach Hause getragen. Am späten Abend trifft man sich in den Dörfern auf ein Gambrinus oder ein Kozel in einer der kleinen Schankstuben. Hier und da irrt ein Hund oder ein Huhn umher und der Putz fällt von den Wänden. Die Zeit gibt so ein Stück Vergangenheit preis: Alte deutsche Beschriftungen wie „Wolfsmühle“ werden wieder lesbar. Denn der Landstrich entlang der Moldau war bis zur Vertreibung nach dem Zweiten Welktrieg hauptsächlich deutsches Siedlungsgebiet. Der Weg führt weiter zum Moldaustausee. Mit 48km Länge und 10km Breite ist er der größte Stausee  Tschechiens. Er wird auch als „Böhmerwald Meer“ bezeichnet. In Horni Plana / Oberplan ist der Ortskern und das Geburtshaus des Schriftstellers Adalbert Stifter ansprechend renoviert worden. Aber dennoch merkt man – trotz der geringen Entfernung zur Grenze – dass man im Ausland unterwegs ist. Das West-Ost Gefälle macht sich direkt an der Grenze besonders stark bemerkbar. 20 Jahre nach der Wende schwebt immer noch der Geist der Kommunismus und des Kalten Krieges über diesen Landstrich. Selbst neuere Beschilderungen sind anscheinend mit Schriftarten gesetzt, welche von der Ära des Warschauer Paktes inspiriert sind. Allein das – vor allem von holländischen Touristen besuchte – neue Tourismuszentrum  bei Lipno strotzt nur so vor moderner Bebauung. Der Stausee von Lipno selbst ist zu dieser Jahreszeit noch von einer Eisschicht überzogen, am Horizont ragen die schneebedeckten Gipfel des Hochwaldes auf. Bis knapp an die 1400m Marke reicht die höchste Erhöbung Plöckenstein.

Panorama des Moldaustausees von Horni Plana aus


Altes Tretboot nahe der Schilfkante

Doch je weiter man dem Tal der Moldau folgt, desto milder wird es. Beim Kloster Weißenbrot und an Schloss und Burg Rosenberg sind die Schneereste verschwunden und die stolzen Gemäuer erheben sich hoch über dem Fluss. Stets folgt die Straße den mal weiteren, mal engeren Schlingen der noch jungen Moldau. Im Sommer herrscht hier Hochbetrieb von Kanutouristen. Gelegentlich künden alte Industrieanlagen von der Nutzung der Wasserkraft, doch auf weiten Strecken wirkt die Natur unberührt. Besonders die Waldgebiete entlang der Grenze zu Deutschland und Österreich sind durch den Kalten Krieg in einen Dornröschenschlaf versetzt worden. Hier finden sich so seltene Tiere wie Elch, Luchs, Fischotter, Flussperlmuschel und Dreizehenspecht.

Böhmisch Krummau

Unvermittelt öffnet sich das enge Tal nach ungefähr 50km zu einem Kessel. Goethe würde sagen: Die Lage am Fluss musste eine Stadt anlocken. In früheren Zeiten strategisch günstig gelegen, wurde hier die Stadt Böhmisch Krummau, oder auch Cesky Krumlov auf den Felsrücken einer Moldaudoppelschleife angelegt. Überragt vom Schwarzenberg’schen Schloss wurde die Kleinstadt aufgrund des intakten mittelalterlichen Kerns und der spektakulären Lage in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen. Vor einiger Zeit berichtete ich HIER bereits über die Stadt und ihre Eigenheiten. Obwohl keine Saison ist, sind vor allem deutsche, österreichische und japanische Touristen in der Stadt unterwegs. Dennoch findet man auch noch manch stillen Winkel. Empfehlenswert ist die Bierverkostung in der Brauerei Eggenberg (Vorsicht: 0,0 Promille Grenze in Tschechien!) und das Cafe „Zwei lustige Witwen“ rechts von der Kirche unterhalb des Schlossturmes direkt am Moldauufer. Der Ausflug nach Krummau ist eine sehr schöne Autotour, zurück in die Vergangenheit und in die Idylle des Moldautals. Alternativ kann man vom Bahnhof Nove Udoli bei Haidmühle auch den Zug nehmen. Dabei verlässt man aber nahe Horni Plana das Tal des Moldaustausees und fährt auf direktem Weg nach Krummau. Die Moldau selbst fließt in einem weiten schluchtartig eingetieften Bogen zunächst nach Südwesten und danach nach Nordwesten in Richtung der Stadt.

Verschiedene Aufnahmen von Stadt und Schloss in Krummau








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