Tag Archives: schwarz weiß

Fotografie: Kunst in Belgien I – Manifesta 9 in Genk

2 Sep

Inszeniert in der Industriearchitektur der Mine Waterschei nahe Aachen

Bis 30. September lohnt sich noch der kurze Abstecher von Aachen über die Grenze Richtung Belgien nach Genk. Die Biennale, die – wie der Name schon sagt – in zweijährlichem Rhythmus an unterschiedlichen Orten Europas stattfindet, macht dieses Jahr Station in Belgien. Die architektonisch interessante Waterschei Mine nahe Genk bildet einen herausragenden Rahmen für die Ausstellung. Thema der Ausstellung ist „The Deep Of The Modern“ und wurde vom Kurator Cuauhtémoc Medina aus Mexiko als Triptychon in drei Teile gegliedert – einen Teil in dem 35 internationale Künstler Werke in Bezug zur Limburger Region setzen, im zweiten Teil steht die historische Kunst im Kontext der Minenarbeit im Mittelpunkt und der drittenTeil beschäftigt sich mit der künstlerischen Aufarbeitung des Erbes altindustrialisierter Räume. Ein Thema das auch im Ruhrgebiet höchst präsent ist. Eine sehr lohnende Ausstellung nicht weit von der Grenze mit spannenden Exponaten die in einzigartiger architektonischer Atmosphäre präsentiert werden. Wers noch schafft bis zum 30. – absolute Empfehlung! Die Fotos entstanden freihand mit dem 24mm TSE II an der 5D II.

Weitere Infos auf der Seite der Ausstellung: Manifesta 9 in Genk

 

 

Fotografie: Oberpfalz Architektur – Kalender 2012

19 Dez

Zwischen Moderne und Tradition

Exklusive Neubauten, ein saniertes Barockgebäude und Bauten im öffentlichen Sektor – die Motivpalette ist reichhaltig. Grund genug, die zeitgenössische Architektur und Projekte für ein Büro in einem Kalender festzuhalten…

Architekturbüro Schönberger | Tännesberg + Oberviechtach

 

 

Fotografie: Roadtrip Potpurri

9 Sep

Stil & Styles Testgelände

Anbei einige Bilder vom Roadtrip nach Cornwall und insbesondere von meinem Mit-/Beifahrer bzw. Kreisverkehrsrichtungsinstruktor J. Keine Sehenswürdigkeiten, keine atemberaubenden Landschaften und keine sorgfältig geplanten Aufnahmen sondern Situationskomik und Schnappschüsse. Hinzu kommt lustiges Ausprobieren von Postprocessing Methoden.

#I: Kanal Tunnel

Kostenpunkt 220€ ohne Vorbuchung. Ich möchte nur beiläufig bemerken, dass eine Fährüberfahrt erheblich günstiger ist… Learning by doing.

#II: Erzfeind Möwe

Blauäugig bin ich in Torquay in einen arglistigen Hinterhalt geraten. Die Freuden der Globalisierung holte ich mir in dieser südwest-englischen Partymetropole in Form eines Whoppers bei BurgerKing auf die Hand. Ahnungslos machten wir uns auf den Rückweg zum Hostel. Plötzlich ein Windstoß. Flügelschlagen. Hacken. In Bruchteilen einer Sekunde alles verloren. Eine gigantische Möwe und krallt sich hinterrücks meinen Whopper und fliegt damit davon. Es blieb gar keine Zeit zu einer Abwerreaktion, selbst die Krummen des Burgerbrötchens wurden von weiteren Möwenexemplaren aus dem Hause „Nimm“ beseitigt. Hitchcocks „birds“ lässt grüßen. Dann wieder Stille, als wäre nichts passiert. Nur auf jedem Laternenpfahl und auf jedem Kamin saß eines dieser Biester und mir war so, als würden sie mich höhnisch angrinsen und schweigend untereinander kommunzieren um weitere Beutezüge zu koordinieren. Wie glücklich ich bin, dass Bonn fest in Taubenhand ist. Noch…

#III. Hunde

Situationskomik. Irgendwie. Zumindest in meiner Erinnerung. Oh nein, das erste mal, dass ich auf einer Reise keine Katze fotografiert hab. Bin ich schon Wolfsrüde? Stehen meine Fotos im Hundethread im DSLR Forum? Was kommt als nächstes? Die Akt Sektion. Nein danke.

#IV. Adolf

Ob das Absicht war oder Zufall – keine Ahnung. Aber es war doch ein wenig auffallend…

#V. English Riviera – Torquay

Davon war ja mittlerweile ein paarmal schon die Rede und so sieht es also dort aus. Palmen in England. Ein Sommertraum.

#VI. Thomas, der Franzose

Nette Reisebekanntschaft in Penzance: Thomas aus den französischen Alpen. Freund extremer Lebensstile und  Surfstar.

#VII. Licht & Schatten

J. lichtumflutet am Glastonbury Tor, dem spirituellen Zentrum von Esoterik England und eine interessante Perspektive ins Uhrwerk der Turmuhr der Stadtkirche von Bath. Uhrwerke, auch schon wieder faszinierend. Ich mag Zahnräder.

#VIII. Stilleben

Trebah Garden: Wassertropfen auf Frauenmantel (Lotuseffekt usw.) – J.s Schuhe am Strand – Tote Fledermaus (:<) im Kreuzgang von Salisbury.

#IX. Beifahrer

Manchmal gibts auch Protraits. Naja.. spontane Portrait. Faszinierende Blumen, Schneckenhäuser und Riesenblätter. Hinter jedem Busch ein neues Abenteuer. Das etwas verworrene Bild mit den Stofffetzen ist die „Clootie Well“ bei Penzance. Eine versteckt im Unterholz liegende Quelle wo noch heute Stoffstreifen als Opfergaben an die umliegenden Bäume gehängt werden. Beinahe ein wenig unheimlich. Man könnte fast meinen, dass dort heidnische Traditionen bis ins 21. Jahrhundert Bestand haben…

Fotografie: Winter in Vågå / Norwegen

21 Jan

Verschneite Fjells um Vågåmo / Nationalpark District

Fotografien vom Geländepraktikum Schneeökologie in Vågåmo im März 2009. Zwei Wochen zwischen Frühling an den Fjorden und tiefem Winter auf den Fjells und Hochebenen rund um die Täler. Wenn Schneeschuhe und extreme Temperaturkonditionen zum ständigen Begleiter werden. Bearbeitungsstand der Fotos auch aus dem Jahre 2009. Eine virtuelle Fototour hoch auf das verschneite Fjell, vorbei an traditioneller norwegsicher Holzarchitektur und wieder hinab in den von der Otta durchflossenen Talkessel von Vågåmo.

 

 

Street Fotografie: Ausstellung „Heile Welt“ in Köln

5 Jan

Streetphotography stellt gemeinhin die menschliche Existenz im Positivem wie Negativem in urbanen Umfeldern da. Nicht gerade mein Hauptmotivbereich. Dennoch verfolge ich mit Interesse das Thema bei anderen Fotografen. Daher freut es mich, dass eine Fotografin die sich in der nahen Metropole Köln mit diesem Genre befasst, ihre erste Ausstellung eröffnet. Gezeigt werden die Bilder im Café Vreiheit in Köln-Mühlheim.

Die Bilder können mit Passepartout im Format 20x30cm für 20€ erworben bei der Fotografin erworben werden.

Für C. spielt der Raum in der Stadt eine wichtige Rolle. Weniger der physisch greibare wie in meinen eigenen Arbeiten, sondern der sozial geprägte Raum. Der Raum, der Menschen prägt, aber auch von Menschen geprägt wird. C. ist Dipl. Sozialarbeiterin und kam über ihr Studium mit dem Thema „Sozialraumfotografie“ in Kontakt. Den Titel „Heile Welt“ bekam die Ausstellung durch eine Spruchbanderole auf einem der Bilder, welches auch als Flyer fungiert.

C. hat sich das Fotografieren seit ihrem 18. Lebensjahr zunächst analog dann digital autodidaktisch beigebracht. Die Bilder entstehen aus einem Gefühl für die Situation hinaus. Technische Perfektion und Berechenheit würden das Einfangen der wichtigen kleinen großen Momente in der Streetphotography nur verhindern. Ungewöhnliche Blickwinkel und Durchsichten bereichern das Portfolio.Im Café Vreiheit, Wallstraße 91, Köln-Mühlheim, werden die Bilder unter den gläsernen Tischplatten mit Passepartout präsentiert. Die einzelnen Bilder können im Format 20x30cm für 20€ erworben vor Ort oder bei der Fotografin erworben werden. Weitere Bilder von ihr findet man in der fotocommunity.

Für C. spielt der Raum in der Stadt eine wichtige Rolle. Weniger der physisch greibare wie in meinen eigenen Arbeiten, sondern der sozial geprägte Raum. Der Raum, der Menschen prägt, aber auch von Menschen geprägt wird. C. ist Dipl. Sozialarbeiterin und kam über ihr Studium mit dem Thema „Sozialraumfotografie“ in Kontakt. Den Titel „Heile Welt“ bekam die Ausstellung durch eine Spruchbanderole auf einem der Bilder, welches auch als Flyer fungiert.

C. hat sich das Fotografieren seit ihrem 18. Lebensjahr zunächst analog dann digital autodidaktisch beigebracht. Die Bilder entstehen aus einem Gefühl für die Situation hinaus. Technische Perfektion und Berechenheit würden das Einfangen der wichtigen kleinen großen Momente in der Streetphotography nur verhindern. Ungewöhnliche Blickwinkel und Durchsichten bereichern das Portfolio.Im Café Vreiheit, Wallstraße 61, Köln-Mühlheim, werden die Bilder unter den gläsernen Tischplatten mit Passepartout präsentiert. Die einzelnen Bilder können im Format 20x30cm für 20€ erworben vor Ort oder bei der Fotografin erworben werden. Weitere Bilder von ihr findet man in der fotocommunity.

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