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Musik: The Magnetic North

3 Jul

Hymnen an das schottische Naturell

The Magnetic North widmen sich mit ihrem „Symphony Of The Magnetic North“ Album den Orkney-Inseln. Das neueste Projekt der altgedienten englischen Musiker Simon Tong und Erland Cooper vertont diese wilde Landschaft an der Nordspitze der britischen Inseln, die zugleich Heimat. Das Album wurde  authentisch auf den Inseln aufgenommen um die Atmosphäre vor Ort einzufangen (u.a. in einem Landhaus mit Meerblick und in einer Kirche zusammen mit dem Stromabank Pub Choir). So wurde jeder einzelne Track zu einer Hymne an die herb-schönen Landschaften Schottlands. Doch die musikalische Gestalt des Albums wandelt sich vom ersten bis zum letzten Track: „Was vorher noch nach symphonisch maritimen Arcade Fire klang, wird nun zu urban-elektronischen Radioheads. Und immer mit dabei: schier endlose Soundflächen.“ (zündfunk)

So enstand ein von der Landschaft inspiriertes Album, das genau den Eindruck wiedergibt, den ich selbst bei meiner Schottlandreise im letzten Jahr hatte. Melancholie gibt sich mit magischen schon fast vergessenen Geschichten die Klinke in die Hand. Ein wenig mag man sich an isländische Musik erinnert fühlen. Aber dieser Vergleich muss nicht schlecht sein, da sowohl die Orkney Inseln als auch Island sowohl die ähnliche Landschaftsgestalt als auch die gleiche abgelegene Insellage gemeinsam haben. Mein Albenfavorit ist „Orphir„, wo der Chor besonders zur Geltung kommt.

 

 

 

 

Fotografie: This is Scotland

23 Jan

Ein Land von herber Schönheit

Panoramas zwischen Meer und Berg, versteckte Naturschätze und Kulturlandschaft. Technik: Shift-Panoramas mit dem Canon TSE 24mm II aus drei Aufnahmen. Jetzt erstmals in naturnahen Farben. Die bisherigen Serien zu Schottland finden sich hier: Schottische Panoramas und Schottische Melancholie. Wie meistens auf dem Blog kann es sich lohnen, die Bilder einzeln in einem neuen Tab zu betrachten, da die 490 Pixel Anzeigebreite kontraprodutkiv für das 1150 Pixel breite Panoramaformat ist.

 

 

#1 | Das ultimative Streiflicht ©  


#2 | black & white circle


#3 | USA: Olympic National Park?


#4 | Sturmtag


#5 | Gletschermühle


#6 | Blick zu den äußeren Hebriden


#7 | Whisky Schmuggelpfad & Haus am Ende der Welt
 

 

#8 | Schottischer Dschungel II

 

 

 

Fotografie: Schottische Panoramas

28 Nov

 

Die Weite des Nordens

Die Panoramas – Zweiter Teil der Bildpräsentation vom Schottland-Abenteuer im Spätsommer 2011. Einmal mehr leistete das Canon TSE 24mm II hervorragende Dienste. Vom Bildstil sind die Fotos wieder im Look der ersten Veröffentlichung gehalten. Teil I: Die Melancholie Schottlands. Die Panoramas sind von mir in ca. 1250 Pixel Breite hochgeladen worden – Das Öffnen in neuen Tabs könnte sich lohnen.


#1  |  Ursprung des Alpinismus - Fairy Pools & Black Cuillins

 

#2  |  Braveheart Schloss Illean Donan Castle

#3  |  Quiraing Plateau - Meistfotografierter "Baum"


#4  |  Kirchenruine auf Skye


#5  |  Moosbewachsener "Dschungel" auf Skye


#6 | Glen Coe - Das Tal der Täler


#7 |  Alter Garten auf der Holy Island Lindisfarne


#8  |  Mein Freund der Baum

 

Fotografie: Schottische Melancholie I

2 Okt

Subjektive Ästhetik einer Landschaft

Am Scheideweg von August zu September war ich mit zwei Fotografenkollegen (Martin aus Jena und David aus Frankfurt) in ein knappes Dutzend Tage in Schottland unterwegs. Nach Norwegen und Island sollten die schottischen Eindrücke meine Nordischen Impressionen weiter vervollständigen. Martin und ich konzentrierten uns auf Landschaftsfotografie (und Lost Places :>), während David sein Hauptmerk auf Timelapsefilmaufnahmen legte. Wir lernten die Kapriolen des schottischen Wetters kennen, sahen die Sonne nicht mehr, da der Himmel schwarz von bluthungrigen „Midges“-Schwärmen war und schliefen zwischen Sonnenuntergang und dem ersten Dämmerungslicht die körperlich noch erträgliche Minimalmenge an Stunden. Dennoch schaffte es die schottische Landschaft in ihren Bann zu ziehen. Schottland fasziniert nicht auf grelle und laute Weise, sondern subtil. Ein Hauch von Melancholie liegt über den Bergen und Küsten mit ihren vielen Ruinen. Mein Versuch war es, diesen subjektiven Eindruck beim Postprocessing der ersten Bilder mit einfließen zu lassen…

 

#1 | steter tropfen höhlt den stein

 

#2 | lindisfarne - the holy island

 

#3 | oranges streiflicht! 

 

#4 | lebensraum küste

 

#5 | abends am strand

 

#6 | ruhet in frieden

 

#7 | drahtesel

 

#8 | treibholz

 

#9 | sturmtag

 

#10 | echter schotte

 

#11 | postcardification

 

#12 | mauerfall

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