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Musik: Christian Löffler | Album: A Forest

26 Jun

Das vielleicht schönste Deep House Album 2012 bisher

Musikschmiede Köln. Im Vorfeld der C/O Pop wurde ich auf diesen Künstler aufmerksam, dessen Debüt eine der musikalischen Überraschungen in diesem Jahr ist: Der Kölner Christian Löffler veröffentlicht seit 2008 elektronische Musik. Er ist mitbegründer des Kölner Musiklabels Ki Records und A Forest ist die erste Longplayer Veröffentlichung von ihm.

Für die dreimonatige Arbeit an seiner ersten LP, zog sich Christian Löffler in ein kleines Haus einer ehemaligen Gartenkolonie bei Usedom zurück. Dort gab es nur einen Raum, ein Fenster und einen Ausblick: Wald. Bei seinen Touren durch die karge Nachbarschaft hin zum Meer sammelte er die Geräusche ein, die ihn umgaben: Blätterknistern, Brandungsrauschen – mal beruhigend, mal bedrohlich, so wie Natur eben ist. Hohlige Holzsounds ziehen sich als mal leises, mal lauteres Geklöppel durch viele Tracks der Platte.

Bei drei Tracks hat er sich Vokalisten hinzugeholt, welche eine schöne Synthese mit dem Klangbild eingehen. Es ist ein Album das man vielleicht ein wenig in der Tradition des letzten Pantha du Prince Albums sehen kann (bzw. auch in der Nähe verschiedener Dial Veröffentlichungen) – aber statt winterlich anmutendem Glockenklängen findet man eher warme Holzklänge. Im gesamten zeitlos harmonisch anmutdene Deep House Klänge – ein schön entspannter Soundtrack für den Sommer. Das Releasedatum war der 18. Juni auf Ki Records.

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Sonnige Musik: Django Django & Vacationer

25 Apr

Dein Album für den Sommer 2012?

Django Django – Django Django

„Psychodelisch-technokratischer Sound“. Zumindest für den Mai und die zu erwartende Wärmewelle sollte es locker reichen. Heute mal eine Band die in England bereits ordentlich Welle macht. Django Django. Bei Warner erscheint das gleichnamige Album am 27. April. Der Name Django Django erinnert an Jazz Musikergrößen, Western und Gypsybeats – ist aber viel mehr als das. Vielleicht kommt eine Mischung aus Peaking Lights auf Speed und Kitty, Daisy & Lewis mit Krautrockelementen ganz gut hin. Aber da steckt noch mehr dahinter.. Tronic aus Ostlondon, Surfbeats, Afrobeats und viel Energie. HotChip hier, Beach Boys da und das alles verbunden zu einem homogenen abwechslungsreichen Album. Feine Geschichte mit nicht so hübschen Plattencover. Kommt dennoch auf Rotation.

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Vacationer – Gone

Vacationer. Urlauber. Klingt nach Urlaub, ist Sommer. Erfreulich das Chillwave dieses Jahr wieder verstärkt zurückkommt. Ich bin ein Freund dieser „floating“ Retrosounds mit Samples die aus derIntromusik von Heile-Welt-Vorabendserien der 70er und 80er Stammen könnten. Durchwegs positive Musik – und doch ein überraschend abwechslungsreiches Album für das Genre. Stand, Lagerfeuer & Sonnenuntergang. Good as new wird da gesungen.. Erschienen Mitte März auf Downtown Records. Wunderbar!

webseite (ungewöhnliches Konzept)





Musik: Elektronische Herbstoffenbarungen

19 Okt



 

Avantgardistische Musik…

…nennt man das Ganze beim Elevate Festival 2011, das kommendes Wochenende in Graz stattfindet. Spannend was der Oktober (in manchen Fällen auch das Jahr 2011 an sich) an musikalischen Eindrücken so hergibt: Herbstliche Alben und Veröffentlichungen aus dem Mischungskosmos von Poststep | FutureBass | Elektro | DarkHouse | Footwork. Im Anschluss gibt es noch einen kleinen Mix meinerseits. Ein ein wenig augenzwinkerndes aber durchaus ernstes Geschäft: Nepomuk. – Reminiscence Mix. A Link To The Past. Future Bass Re-Sample Dance.

 

Rustie

Album: Glass Swords | Label: Warp Records

EinSatz: Feuerwerk in himmlischen Sphären X harte Drops X Nintendo Adventure

 

 

Martyn

Album: Ghost People | Label: Brainfeeder

EinSatz: Wird dem innovativen Vorgänger „Great Lengths“ durchaus gerecht

 

 

Morphosis

Album: What We Have Learned | Label: Morphine Records

EinSatz: Im Frühjahr veröffentlichte, leicht zu übersehende elektronische Perle

 

 

Sandwell District

Album: Feed-Forward | Label: Sandwell District

EinSatz: „Some people dont understand what i mean when i say dark. They think of horror films but when i say dark i mean this!“

 

 

Kuedo

Album: Severant | Label: Planet Mu

EinSatz: Poststep Juke und alles sonst was Planet Mu zu bieten hat

 

 

Machinedrum

Album: Room(s) | Label: Planet Mu

EinSatz: Oldschool Breaks und Newschool Elektrifizierung bedeuten Innovation

 

 

Nepomuk. – Reminiscence Mix

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Tracklist

#1 Out Of Control feat. Paul Parker - Wolfram 
#2 Hover Traps - Rustie 
#3 Touching Transform - Pictureplane 
#4 Underground Stream - Araabmuzik 
#5 City Star - Rustie 
#6 Lift Off - Araabmuzik 
#7 Let It Go - Araabmuzik 
#8 Death Mountain - Rustie

 

Musik: Electric Lady Lab – Danish Dynamite

3 Feb

Lady Gaga unter Strom trifft Eurodance

Skandinavisches Elektropop Duo

Nun die Informationen zu diesem Duo aus Dänemark sind im Netz noch äußerst spärlich gesät. Irgendwo bin ich auf dem Snap Sample hängen geblieben und da ich ein (Trash-)Faible für Elektropop und Eurodance hab, konnte ich mich mit dem Sound von Electric Lady Lab durchaus anfreunden. Die beiden sind anscheinend die Ersten, denen Snap erlaubt hat „Rythm is a Dancer“ zu samplen. Das Album Flash! erschien am 10. Januar 2011 in Dänemark und erfreut sich dort anscheinend auch größerer Beliebtheit wenn man sich die View Zahlen der Youtube Videos ansieht. Die Kommentare lassen darauf schließen, dass das Ganze auch noch ein eher dänisches Phänomen ist. Aber wer weiß, vielleicht schwappt es ja rüber. Für alle die Musik zwischen Roisin Murphy, Little Boots und Lady Gaga etwas abgewinnen können ist Electric Lady Lab durchaus eine Hörempfehlung. Gude Laune! würde Sven Väth sagen.

 

MySpace

 

Electric Lady Lab - You & Me (mit Snap Sample)

 

Electric Lady Lab - It's over now

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