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Island: Nordlicht über Hveravellir

25 Nov

Aurora Borealis – Northern Lights

Nordlicht auf der Nordhalbkugel der Erde vom Weltraum aus betrachtet. Eine NASA Aufnahme.

Island/Norwegen Nordlicht Vorhersage /Northern light forecast:

Aurora Borealis. Die Vorhersage scheint relativ gut zu funktionieren. Sie wurde mir von einem Landschaftsfotografen, der an der Haupteinkaufsstraße in Reykjavik sein Atelier hat empfohlen. Zusätzlich zur Wahrscheinlichkeit müssen noch Größen wie die Mondhelligkeit und die Dichte der Wolkendecke mit berücksichtigt werden um gute Bilder machen zu können.

 

Geothermalgebiet Hveravellir

Aufnahmen des Nordlichst entstanden im Geothermalgebiet „Hveravellir“ im zentralen Hochland von Island. Das sehenswerte Naturschauspiel liegt ungefähr in der Mitte zwischen Akureyri und Reykjavik auf 640m Höhe. Man findet in Hveravellir viele typische Merkmale von Hochtemperaturgebieten. So gibt es hier Heißwasserquellen, etwa die von Sinterterrassen umgebene Bláhver (dt. „Blaue Quelle“), Fumarolen und die fauchende Solfatare Öskurhöll (dt. „Brüllender Hügel“). Bei Bræðrahver und Eyvinderhver handelt es sich um kleine Springquellen. Sinterterrassen sind aufgrund der geologischen Gegebenheiten für Island relativ ungewöhnlich

 

Aurora Borealis – Eine Präsentation 

Diese Präsentation entstand im Rahmen meiner Zeit an der Universität Bergen in Norwegen. Ziel der Präsentation ist, einführendes Verständnis über das Nordlicht zu vermitteln. Rechtschreibfehler sind absichtlich eingefügt worden. This presentation about Northern Lights is in English!

 

Nordlicht fotografieren

Wie fotografiert man die Aurora Borealis (die es auch auf der Sübhalbkuegel gibt). Zunächst muss gesagt werden, dass die  Fotografien meist eindrucksvoller aussehen als die live Betrachtung am Himmel, ganze einfach daher, weil während längerer Belichtungszeiten mehr Licht auf den Sensor der Digitalkamera fallen kann und so die Erscheinungen eindrucksvoller werden. In der Präsentation oben ist zu sehen, wo Nordlichter auftreten können. Sogar in Deutschland also – was oft zu Ufo Sichtungsmeldungen führt. Aber ich musste auch erst nach Island um diese Aufnahmen zu machen. Nun, das war mein „Erstes Mal“ und ich habe die Einstellungen anhand Liveview relativ spontan bestimmt. ISO 400, Blende 2,8 (hat zumindest zunächst gut funktioniert, da ich keine Vordergrundobjekte eingebunden habe), 28 Sekunden Belichtungszeit.  Das verwendete Objektiv war das 28-75mm Tamron 2.8 an der 5D MKII. Vielleicht wäre das 24mm TSE II ein Garant für brilliantere Bilder gewesen. Nunja, sicher waren diese Einstellungen nicht der immer gültige goldene Weg, aber zumindest halbwegs zufriedenstellend. Grundsätzlich ist zu sagen, dass man längere Belichtungszeiten  in Erwägung ziehen sollte. Eine kleinere Blende wäre für die Fotos mit Vordergrundobjekten gut gewesen. Aber zu nächtlicher Stunde auf dem vernebelten, brodelnden Thermalfeld hab ich das nicht direkt in Erwägung gezogen. Wichtig ist natürlich ein Stativ für solche Fotos oder eine andere feste Unterlage um die Belichtung nicht zu verwackeln. Bei schwächeren Polarlichtern muss unter Umständen die Belichtungszeit stark verlängert werden. Dabei ist auch auf das Streulicht von Siedlungen zu achten. Dieses kann durch einen umgekehrten Grauverlaufsfilter abgeschwächt werden um harmonische Aufnahmen von Nordlichtern und Städten zu machen.

 

Nordlichter über Hveravellir

(Anklicken für größere Ansichten)

 

Familienzuwachs – Mein neues Baby

31 Jan

Das Jahr Zweihunderteinsnull soll natürlich auch wieder ganz im Zeichen der Fotografie stehen. Und weil anspruchsvolle fotografische Aufgaben warten, muss auch die Ausrüstung den Anforderungen gewachsen sein. Einen großen Schritt in Richtung Glas-Komplettierung hab ich gestern gemacht: Nachdem ich am Donnerstag im geschätzten #DSLR IRC Chan auf ein Angebot für eine von mir begehrte Optik hingewiesen wurde, hab ich schnell gehandelt und bereits gestern das Objektiv in Frankfurt erworben. Vielen Dank an R. für die nette Transaktion.

Es ist das bekannte Canon 70-200mm 4,0 USM L – sozusagen mein neues voluminöses Flaggschiff und mein erster Ausflug in den Telebereich. Die Kritiken für die Linse sind durchweg positiv und das Gewicht noch in einem Rahmen, die auch eine mehrstündige fotografische Arbeit im Gelände nicht zur Tortur werden lassen. So hier ist das gute Stück:

Webcamscheißqualiself – Alles für den Maßstab!

Die ersten Testshots sind gemacht – Schärfe etc. sitzt – mal schaun wann damit die ersten gehaltvollen Aufnahmen rausspringen.

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