Tag Archives: Norge

Unbekanntes Norwegen – Sonnenaufgang auf dem Varden

10 Jan

Unerwartete Aufstehfreuden

Der letzte Wochenendtrip führte mich nach Molde, einer kleineren Stadt in der Nähe von Trondheim. Die Stadt selbst wurde durch den zweiten Weltkrieg stark in Mitleidenschaft gezogen, so dass sie sich heute mit einem eher modernen Stadtbild präsentiert. Nach der Fährüberfahrt über den Romsdalsfjord sahen wir uns nach einem nächtlichen Standplatz für unser Auto um, da wir am nächsten Morgen weiter wollten zur schon erwähnten Trollkirka. Diesmal entschieden wir uns, die Fjordnähe zu meiden und unser Auto am Gipfel des befahrbaren Aussichtsberg „Varden“ 407m über Molde abzustellen. Eine Entscheidung die wir nicht bereuen sollten – zunächst war es erstaunlicherweise oben am Berg nachts wärmer als unten im Tal, wo Reif von Temperaturen unter dem Gefrierpunkt kündete. Aber die spektakuläre Überraschung zeigte sich dann bei Sonnenaufgang. Das der Varden ein vorzüglicher Aussichtsberg mit einenmtollen Blick auf Molde , den Romsdalsfjord und die Sunmøre-Alpen ist, wussten wir. Aber das in leuchtendes orange-rot getauchte Panorama der unzähligen Zacken und Spitzen und davor der in gleisendem Licht liegende Fjord mit seinen langgestreckten Inseln machte uns dann doch sprachlos. Über 100 Gipfel kann man zählen bei einem makellosen 180° Panorama. Wer dort in der Nähe unterwegs ist, sollte dieses Erlebnis nicht verpassen. Oben am Berg nicht zu nah an der DNT Hütte parken, weil man mit den Fragen der allgegenwärtigen Securitas rechnen muss.

Noch ist das Licht ein wenig fahl…

Kurz vor Sonnenaufgang erstrahlt der Himmel über den Romsdalsalpen in leuchtendem Orange. Und weil man hier nichts erkennt, gibt es das sehenswerte Panorama hier auch in GROSS

Auf der Fahrt nach Molde passierten wir das schmucke Jugendstilstädtchen Alesund, fotografiert vom befahrbaren Stadtberg Aksla aus

Norwegen – Der Kannesteinen

9 Jan

Die Natur als Künstler

Ca. 4 Meter hoch erhebt sich pilzförmig als Laune der Natur der Kannesteinen. Man findet ihn nördlich des Sognefjordes auf der Insel Malöy im kleinen Nest Oppedal am Meerufer. Die eigentümliche Form des Felsens entstandt durch Brandungserosion: Zunächst entstanden tiefe Strudellöcher, die sich im Lauf von Jahrtausenden vereint haben, so dass die Brandung jetzt nur noch am „Stiel“ angreifen kann. Irgendwann werden die Gesetze der Schwerkraft den Felsen wohl zu Fall bringen, aber noch beeindruckt er als interessantes Fotomotiv. Beim Fotografieren ist zu beachten, dass der Bereich um den Stein herum unter dem Einfluss der Gezeiten steht. Sprich unachtsam liegengelassenes Equipment kann schon mal ein wenig nass werden. Am kleinen Parkplatz sollte man beim Parken die Handbremse anziehen.

%d Bloggern gefällt das: