Tag Archives: Musik

bildraum mixtape #9: Nepomuk. – Sprungturm Mix

6 Sep

Willkommen zurück, Sommer!

Zum Ausklang des Sommers liefert bildraum ein neues Mixtape. Passend zum Temperaturanstieg am kommenden Wochenende, für Strand, Baggersee und Freibad gibt es knappe 80 Minuten der besten Indie-Klänge aus dieser viel zu kurzen Sommersaison. Mit dabei sind Aufsteiger wie Poolside und Vacationer ebenso wie etablierte Indie-Bands wie Metronomy, Beach House und Arcade Fire und viele kleine genreinterne Sommerhits (u.a. von Moon Boots, Malinchak, TV Girl). Musikalisch reichen die Einflüsse von Indie, über Chillwave, Nu Disco, Dreampop, Balearic bis hin zu Dreamtronic Remixen. Das ganze ist sehr laid-back vereint bei 80-110 bpm. Egal ob Autoradio, Kassettenrekorder am Strand oder Balkonien – Sonnenbrille auf, ein kühles Getränk in die Hand, zurücklehnen und den Sprungturm Mix genießen.

The soundcloud link is down, but you can still download the mix here.

Download

Tracklist

01. | Nepomuk. - Seagulls & Waves Intro
02. | Beach House - Other People
03. | Goldroom - Fifteen (ft. Chela)
04. | Azure Blue - Dreamy Eyes
05. | Van She - Coconuts
06. | Pete Herbert - At Claudjas
07. | jj - Still
08. | Vacationer - Everyone Knows
09. | Trails And Ways - Miracle (Ghost Beach Cover)
10. | The Ruby Suns - Cinco
11. | Sameblod - Loud (Summer Heart Remix)
12. | Brothertiger - Feel
13. | Slow Magic - Corvette Cassette
14. | Vacationer - Good As New
15. | TV Girl - I Wonder Who She's Kissing Now
16. | Summer Heart - I Wanna Go
17. | Poolside - Why You Wanna
18. | Arcade Fire - Sprawl II (Soulwax Remix)
19. | Stereocool (ft. FAIS) - The Funktotum
20. | Tesla Boy - In Your Eyes (Satin Jackets Remix)
21. | Metronomy - Corinne (Benoit & Sergio Cover)
22. | Walter Sobcek - Miami (Pharao Black Magic Remix)
23. | Van She - Jamaica (Plastic Plates Remix)
24. | Moon Boots - Sugar
25. | Malinchak - Beside Me

Musik: The Magnetic North

3 Jul

Hymnen an das schottische Naturell

The Magnetic North widmen sich mit ihrem „Symphony Of The Magnetic North“ Album den Orkney-Inseln. Das neueste Projekt der altgedienten englischen Musiker Simon Tong und Erland Cooper vertont diese wilde Landschaft an der Nordspitze der britischen Inseln, die zugleich Heimat. Das Album wurde  authentisch auf den Inseln aufgenommen um die Atmosphäre vor Ort einzufangen (u.a. in einem Landhaus mit Meerblick und in einer Kirche zusammen mit dem Stromabank Pub Choir). So wurde jeder einzelne Track zu einer Hymne an die herb-schönen Landschaften Schottlands. Doch die musikalische Gestalt des Albums wandelt sich vom ersten bis zum letzten Track: „Was vorher noch nach symphonisch maritimen Arcade Fire klang, wird nun zu urban-elektronischen Radioheads. Und immer mit dabei: schier endlose Soundflächen.“ (zündfunk)

So enstand ein von der Landschaft inspiriertes Album, das genau den Eindruck wiedergibt, den ich selbst bei meiner Schottlandreise im letzten Jahr hatte. Melancholie gibt sich mit magischen schon fast vergessenen Geschichten die Klinke in die Hand. Ein wenig mag man sich an isländische Musik erinnert fühlen. Aber dieser Vergleich muss nicht schlecht sein, da sowohl die Orkney Inseln als auch Island sowohl die ähnliche Landschaftsgestalt als auch die gleiche abgelegene Insellage gemeinsam haben. Mein Albenfavorit ist „Orphir„, wo der Chor besonders zur Geltung kommt.

 

 

 

 

Sonnige Musik: Django Django & Vacationer

25 Apr

Dein Album für den Sommer 2012?

Django Django – Django Django

„Psychodelisch-technokratischer Sound“. Zumindest für den Mai und die zu erwartende Wärmewelle sollte es locker reichen. Heute mal eine Band die in England bereits ordentlich Welle macht. Django Django. Bei Warner erscheint das gleichnamige Album am 27. April. Der Name Django Django erinnert an Jazz Musikergrößen, Western und Gypsybeats – ist aber viel mehr als das. Vielleicht kommt eine Mischung aus Peaking Lights auf Speed und Kitty, Daisy & Lewis mit Krautrockelementen ganz gut hin. Aber da steckt noch mehr dahinter.. Tronic aus Ostlondon, Surfbeats, Afrobeats und viel Energie. HotChip hier, Beach Boys da und das alles verbunden zu einem homogenen abwechslungsreichen Album. Feine Geschichte mit nicht so hübschen Plattencover. Kommt dennoch auf Rotation.

webseite





Vacationer – Gone

Vacationer. Urlauber. Klingt nach Urlaub, ist Sommer. Erfreulich das Chillwave dieses Jahr wieder verstärkt zurückkommt. Ich bin ein Freund dieser „floating“ Retrosounds mit Samples die aus derIntromusik von Heile-Welt-Vorabendserien der 70er und 80er Stammen könnten. Durchwegs positive Musik – und doch ein überraschend abwechslungsreiches Album für das Genre. Stand, Lagerfeuer & Sonnenuntergang. Good as new wird da gesungen.. Erschienen Mitte März auf Downtown Records. Wunderbar!

webseite (ungewöhnliches Konzept)





Indie: Frische Musik für den Sommer I

18 Apr

Polica | La Sera | Breton | Zulu Winter | Vadoinmessico  Tigercats | Beach House

Heute gibts eine Auswahl an Bands die in kürze Alben veröffentlichen bzw. vor kurzem veröffentlicht haben und deren Schaffen bei weitem nicht dem ansonsten verbreiteten Muster „1 Hit – Rest geht so“ entspricht. Feine Musik für Menschen die gerne Alben hören.

Polica | Album: Give You The Ghost

Die Newcomer aus Minneapolis veröffentlichten jüngst ihr Debütalbum. Es gibt elektronisch angehauchte Musik. Emika und Austra klangen teilweise ein wenig an bei mir.Autotune mal eher im künstlerischen Einsatz als zur Verbesserung der Stimme.



 

 

La Sera | Album: Sees The Light (2012)

Katy Goodman aka La Sera (physisch: „Lasera“) veröffentlichte ihr zweites Album.. damit tritt sie vom Klangbild in Konkurrenz zu Frankie Rosie und Best Coast. Erschienen ist schöne Album auf HardlyArt Records.



 

Breton | Album: Other People’s Problems (2012)

Ein Südlondoner Künstlerkollektiv macht in Musik. „Dramaturgisch irgendwo zwischen technoidem Hip-Hop und modernisiertem New Wave, das Beste aus The Streets und Human League, wirkt Other People’s Problems in seiner hypnotischen Flächigkeit geradezu optisch.“ (Zeit). Aufgenommen wurde im Sigur Ros Studio, gemastert wurde von Hauschka in Düsseldorf und erschienen ist das ganze bei Fat Cat Records. Gegenwartsmusik. Die fast zu jedem Track veröffentlichtenVideos verdienen in ihrer Aufwendigkeit eine besondere Erwähnung.



 

Zulu Winter | Album: Language (2012)

Die neuen Vaccines oder wie unverdorbene junge Coldplays? Egal – hauptsache eingängig. Album erscheint am 12. Mai auf Arts & Crafts. Schön.



 

 

Vadoinmessico | Album: Archeology of the Future

Vadoinmessico ist italienisch und heißt: „Ich geh nach Mexiko“. Das sonnige Land wird zum Programm. Vampire Weekend etc. lassen grüßen. Kennt man so nicht unbedingt aus Italien. Auf dem Debütalbum „Archeology of the Future“ von Giorgio Poti und Band gibt es freundlichen Eskapismus, Banjos, ravende Katzen und Unterwasserabenteuer. Das Lied „In Spain“ berichtet z.B. in Stop-Motion Technik von zwei britischen Hauskatzen die zum Feiern nach Barcelona fahren. Die Unschuldigkeit welche Vampire Weekend vielleicht längst verloren ging, nimmt man Vadoinmessico noch ab. Bella Italia. Ein Geheimtipp.



 

Tigercats | Album: Isle of Dogs

In eine ähnliche Richtung wie die Italiener von Vadoinmessico gehen die Engländer von „Tigercats“. Hier gibt es Gute-Laune-Indiepop. Erinnern latent an die Peaking Lights. Sommer.



Album Stream & Kaufen

 

Beach House | Album: Bloom (2012)

Nach all den Newcomern eine etablierte Band. Am 12. Mai erscheint das neue Album „Bloom“ von Beach House. Melancholisch verträumte Musik der besten Sorte. Bisher als einziger Deutschlandtermin jener am 27. Mai auf der Berliner Volksbühne fest.

 

Neu zum Wochenende: Petar Dundov – Ideas From The Pond

13 Apr

Ohr im Glück

Tief melodischer Techno. Könnte man es nennen. Techno oder House als Genres wirken oft noch ein wenig abschreckend auf die Hörergeneration die sich im Lauf der 00er Jahre unter dem Etikett Indie zusammengefunden haben. Warum eigentlich? Indie ist inzwischen sowieso zumeist Tronic und gelegentlich werden ja Ausflügler z.B. aus dem DeepHouse Bereich gern vereinnahmt. Pantha Du Prince zum Beispiel um mal einen Namen zu nennen. Vermutlich hat Techno & House als gern verwendete Genre-Bezeichnung auf Flyern von Großraumdiskotheken einfach gelitten.

Was Petar Dundov auf Music Man Records hier abliefert ist grundsätzlich Techno. Feiner Techno. Klangbilder aus den 80ern verbunden mit der Gegenwart. So entstehen großartige Melodien, die durch ihre Vielschichtigkeit einen auch dann noch im Kopf begleiten, wenn man gar nicht mehr aktiv hört. Glück fürs Ohr eben.

soundcloud

 

 

 

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