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Fotografie: Kunst in Belgien I – Manifesta 9 in Genk

2 Sep

Inszeniert in der Industriearchitektur der Mine Waterschei nahe Aachen

Bis 30. September lohnt sich noch der kurze Abstecher von Aachen über die Grenze Richtung Belgien nach Genk. Die Biennale, die – wie der Name schon sagt – in zweijährlichem Rhythmus an unterschiedlichen Orten Europas stattfindet, macht dieses Jahr Station in Belgien. Die architektonisch interessante Waterschei Mine nahe Genk bildet einen herausragenden Rahmen für die Ausstellung. Thema der Ausstellung ist „The Deep Of The Modern“ und wurde vom Kurator Cuauhtémoc Medina aus Mexiko als Triptychon in drei Teile gegliedert – einen Teil in dem 35 internationale Künstler Werke in Bezug zur Limburger Region setzen, im zweiten Teil steht die historische Kunst im Kontext der Minenarbeit im Mittelpunkt und der drittenTeil beschäftigt sich mit der künstlerischen Aufarbeitung des Erbes altindustrialisierter Räume. Ein Thema das auch im Ruhrgebiet höchst präsent ist. Eine sehr lohnende Ausstellung nicht weit von der Grenze mit spannenden Exponaten die in einzigartiger architektonischer Atmosphäre präsentiert werden. Wers noch schafft bis zum 30. – absolute Empfehlung! Die Fotos entstanden freihand mit dem 24mm TSE II an der 5D II.

Weitere Infos auf der Seite der Ausstellung: Manifesta 9 in Genk

 

 

Kunst: Ausstellungshighlights im Jahr 2012

24 Jan

13. Januar bis 13. Mai

Andreas Gursky

Museum Louisiana | Humlebæk/Dänemark

Gursky zeigt 40 großformatige Fotografien.  Humlebæk und das Museum liegen wunderschön nördlich Kopenhagen an der Ostsee.

12. Februar bis 13. Mai

Gerhard Richter

Neue Nationalgalerie | Berlin

„Panorama“ Ausstellung mit 150 Gemälden zum 80. Geburtstag des Künstlers

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27. April bis 1. Juli

7. Biennale

Berlin

KunstWerke, Konzeptionen, politische Aktionskunst

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5. Mai bis 5.Juni

European Photo Exhibition Award

Haus der Photographie | Hamburger Deichtorhallen

Für die Schau erarbeiten zwölf junge Fotografen aus Europa Foto-Essays zum Thema „Europäische Identitäten“.

12. Mai bis 16. September

„Track – Gent“

Gent

30 Künstler sind eingeladen, ihre Kunst in Privatwohnungen, nicht-öffentlichen Gebäuden und anderen Plätzen in der Innenstadt zu zeigen

 

9. Juni bis 16. September

Documenta

Kassel

Das Kunstereignis in diesem Jahr

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23. Juni bis 30. September

Claes Oldenburg

Museum Ludwig | Koeln

The 60ties – PopArt

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29. September bis 13. Januar 2013

Im Farbenrausch. Munch, Matisse und die Expressionisten

Museum Folkwang | Essen

Die „Fauves“, die sogenannten Wilden in der französischen Kunst wie Henri Matisse, André Derain, Maurice de Vlaminck, stehen erstmals dem Norweger Edvard Munch und den damals jungen deutschen und russischen Expressionisten wie Ernst Ludwig Kirchner, Wassily Kandinsky und Franz Marc gegenüber.

12. Oktober bis 20. Januar 2013

Ends of the Earth Art of the Land bis 1974

Haus der Kunst | München

Die erste große historisch-thematische Ausstellung zur Land Art. 80 Projekte zeigen die ersten Experimente von Künstlern, sich die Erde als künstlerisches Medium an entlegenen Schauplätzen nutzbar zu machen.

15. November bis 24. Februar 2013

Otto Müller: Einfach. Eigen. Einzig

Lehmbruck Museum | Duisburg

Zum 80. Todestag des zeitweiligen Brücke Mitglieds

2011

Gustav Klimt

Wien

Verschiedene Ausstellungen zum 150. Geburtstag

Fotografie: Dolomiten – Alpenglühen am Peitlerkofel

6 Jun

 

Südtirol zwischen Pragser Wildsee und Naturpark Puez-Geißler

Zurück in den Bergen. Anfang Mai ging es endlich mal wieder zurück in alpine Landschaften – zumindest für ein paar Tage: Das Wellnesshotel „Lüsnerhof“ bildetete ein gutes Refugium um zwischen den Prüfungen den Kopf durch die Weite der Südtiroler Bergwelt ein wenig frei zu bekommen. Östlich von Brixen gelegen zieht sich das Lüsener Tal verschont von den großen Touristenströmen hinauf bis zum Naturpark Puez-Geißler. Am Talschluss bilden die jähen Felstürme des Peitlerkofelmassivs den östlichen Eckpfeiler der Dolomiten. Weiter im Osten schließt sich das Gadertal an, dass vom Volk der Ladiner bewohnt wird. Mit 2.875m gehört der Peitlerkofel sicher nicht zu den höchsten Gipfeln der Alpen, aber durch seine solitäre Lage und seine charakteristische Form bot er sich geradezu für ein paar Bergfotografien an. Das Wetter spielte mir in die Hände, so dass ein paar Aufnahmen mit besonders ausgeprägtem Alpenglühen entstanden. Ich führe das darauf zurück, dass durch hereinziehende Bewölkung das Sonnenlicht durch die Unterseite der Wolkenschicht zusätzlich reflektiert und in einer fast horizontalen Bahn geleitet wurde. Dieses Setup von Wolkenschicht & flach darunter durchscheinender Sonne scheint ein Garant für besonders ausgeprägte Rottöne  zu sein. Ein Nachteil dabei ist, dass niedrige Wolkendecken gelegentlich (…) auch Gewitter und Regen bringen, was am Berg keine so lustige Angelegenheit ist.  Die Aufnahmen sind zum Teil geshiftete 24mm Aufnahmen mit dem Canon TSE 24mm II und aus mehreren Aufnahmen zusammengesetzte Panoramen (u.a. 70-200mm 4.0). Die ergänzenden Impressionen stammen von der Geißlergruppe im Villnößtal und von einer Wanderung in das westlich des Pragser Wildsees gelegene Lärchental.

 

Übersicht

#1 Peitlerkofel / Dolomiten kurz vor Sonnenuntergang
#2 Peitlerkofel / Dolomiten 45min vor Sonnenuntergang
#3 Abendlicher Blick in das Eisacktal in Richtung Brenner
#4 Nachmittags am Pragser Wildsee
#5 Peitlerkofel / Dolomiten einige Minuten nach #1
#6 St.Martin in Thurn / Gadertal - Ladinermuseum
#7 Gipfelspitzen im Lärchental / Pragser Wildsee
#8 Peitlerkofel / Dolomiten 30min vor Sonnenuntergang
#9 Küchenschelle am Peitlerkofel
#10 Pragser Wildsee um 11Uhr
#11 Kirschbäume an steilem Hang im Gadertal
#12 Geißlermassiv am Taschluss Villnößtal
#13 Schuttstrom Lärchental
#14 Späteste Aufnahme des Peitlerkofels
#15 Panorama des Lärchentals 
#16 Peitlerkofel mit Krokuswiese

 

 

Fotografie: Streets of Reykjavik

5 Feb

Die Schönheit des Alltäglichen

Nachdem die beeindruckendste Landmark von Reykjavik – die Hallgrimskirche – fotografisch hier schon vorgestellt wurde, gehts jetzt hinaus in die Straßen der isländischen Hauptstadt. Doch vorneweg das Lied Sólin mun skína von der isländischen Band Rökkurró als Soundtrack für die nun folgenden Bilder. Unter anderem von einem Liveauftritt der jungen Musiker. Reykjavik selbst ist mit nur 120.000 Einwohner eine kleine Stadt. Aber mit einem besonderen Charme, nicht nur wegen dem globalen Einfluss den dortige Kulturszene ausstrahlt. Schnell merkt man nämlich, dass die Stadt anders ist als typische mitteleuropäische Städte. Es fehlen die großen Einkauf- und Fastfoodketten. Dafür gibt es Cafes und kleine Boutiquen. Überhaupt sind die kleinen Lädchen hinter den bunten Fassaden sehr reizvoll. Stunden kann man damit verbringen, sich auf den Sofas im Plattenladen 12 Tonar mit der einheimischen Musikszene zu beschäftigen. Manch einer mag denken, dass man die signifikanten Sehenswürdigkeiten von Reykjavik in ein paar Stunden abgeklappert hat. Doch diejenigen sind blind für den eigentlichen Reiz der Stadt, für das Lebensgefühl, für den Modestil und die Einwohner, die trotz oder vielleicht auch wegen der Finanzkrise aus einem unheimlich großen Potential kreativer Ideen  schöpfen. Daher möcht ich einladen zu einem kleinen Spaziergang durch die Stadt, so wie ich sie erlebt und gesehen habe. Per Klick gibts die Bilder – wie immer – in größer und mit Scharf.

 

Weitere Einträge über Island:

Überblick über Islands Musikszene
Landschaftsfotografie Island
Nordlichter fotografieren in Island

 

 

In den Straßen von Reykjavik

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