Tag Archives: München

Kunst: Ausstellungshighlights im Jahr 2012

24 Jan

13. Januar bis 13. Mai

Andreas Gursky

Museum Louisiana | Humlebæk/Dänemark

Gursky zeigt 40 großformatige Fotografien.  Humlebæk und das Museum liegen wunderschön nördlich Kopenhagen an der Ostsee.

12. Februar bis 13. Mai

Gerhard Richter

Neue Nationalgalerie | Berlin

„Panorama“ Ausstellung mit 150 Gemälden zum 80. Geburtstag des Künstlers

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27. April bis 1. Juli

7. Biennale

Berlin

KunstWerke, Konzeptionen, politische Aktionskunst

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5. Mai bis 5.Juni

European Photo Exhibition Award

Haus der Photographie | Hamburger Deichtorhallen

Für die Schau erarbeiten zwölf junge Fotografen aus Europa Foto-Essays zum Thema „Europäische Identitäten“.

12. Mai bis 16. September

„Track – Gent“

Gent

30 Künstler sind eingeladen, ihre Kunst in Privatwohnungen, nicht-öffentlichen Gebäuden und anderen Plätzen in der Innenstadt zu zeigen

 

9. Juni bis 16. September

Documenta

Kassel

Das Kunstereignis in diesem Jahr

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23. Juni bis 30. September

Claes Oldenburg

Museum Ludwig | Koeln

The 60ties – PopArt

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29. September bis 13. Januar 2013

Im Farbenrausch. Munch, Matisse und die Expressionisten

Museum Folkwang | Essen

Die „Fauves“, die sogenannten Wilden in der französischen Kunst wie Henri Matisse, André Derain, Maurice de Vlaminck, stehen erstmals dem Norweger Edvard Munch und den damals jungen deutschen und russischen Expressionisten wie Ernst Ludwig Kirchner, Wassily Kandinsky und Franz Marc gegenüber.

12. Oktober bis 20. Januar 2013

Ends of the Earth Art of the Land bis 1974

Haus der Kunst | München

Die erste große historisch-thematische Ausstellung zur Land Art. 80 Projekte zeigen die ersten Experimente von Künstlern, sich die Erde als künstlerisches Medium an entlegenen Schauplätzen nutzbar zu machen.

15. November bis 24. Februar 2013

Otto Müller: Einfach. Eigen. Einzig

Lehmbruck Museum | Duisburg

Zum 80. Todestag des zeitweiligen Brücke Mitglieds

2011

Gustav Klimt

Wien

Verschiedene Ausstellungen zum 150. Geburtstag

Fotografie: Historische Zeichnungen der menschlichen Anatomie

2 Mrz

Archivfund bei fotografischen Arbeiten im Historischen Museum Regensburg

Historische anatomische Zeichnungen der Medizin und verwandter Disziplinen üben eine eigenartige Faszination aus. Auf vergilbtem Papier tritt uns die wissenschaftliche Welt vergangener Jahrhunderte entgegen. Bei der fotografischen Aufnahme von mehreren Hundert Risszeichnungen aus dem 18. und 19. Jahrhundert im Historischen Museum Regensburg stolperte ich über diese schönen anatomischen Skizzen. Entstanden sind sie laut Datumseintrag im Knochenverzeichnis im Jahre 1839. Verantwortlich dafür zeigt sich der auf Hinterglasmalerei spezialisierte Maler J. K. Ruff aus Winklarn / Oberpfalz. Morbide Todesdarstellungen haben nicht zuletzt im weit verbreiteten Totentanzmotiv und den verschiedenen Beinhäusern (Karner) im ländlichen Bayern seit dem Mittelalter eine weite Verbreitung gefunden. Der Tot war auch in der Form von Totenbrettern allgegenwärtig. Erst in der modernen Zeit erhielt er seine distanzierende und abstrahierende Komponente. Es scheint als wären es ursprünglich acht Abbildungen und die dazugehörigen Beschreibungen gewesen. Es fehlen ergo zwei Skelettdarstellungen und die Beschreibungen zur menschlichen Muskulatur. Sollte jemand den mit Bleistift hinzugefügten Zusatz im letzten Bild, untere rechte Ecke  entziffern können („Riß ist … … ……. ……. in München“), wär ich über eine Mitteilung dankbar.

Auf Wiederhören: Totally Enormous Extinct Dinosaurs

4 Jan

Urzeit im März in Köln

Die Dinosaurier sind ausgestorben. Aber am Rande des Musikgeschäfts hinterlässt einer dieser ausgestorbenen Giganten immer eindrücklicher wahrzunehmende Spuren. Hinter  Totally Enormous Extinct Dinosaurs, kurz T-E-E-D, steckt der Sohn eines Oxforder Musikprofessors. Ob er in seine Klangwelten für oder wider dieser Bürde hineinfand ist irrelevant. Denn viele der Tracks in seinen ersten EPs wissen zu gefallen. Vor einem halben Jahr wurde hier mit Garden bereits ein Stück des Künstlers präsentiert. Jetzt wurde die Erinnerung daran durch MoMinze wieder aufgefrischt, so dass ich zurücktauchte in den dinosaurischen Musikkosmos und positiv überrascht war. Synthies, harte Bassdrops und stellarer Gesang vereinen sich zu einem gefälligem Ganzen. Daneben gibt es noch futuristische Musikvideos mit bemerkenswerten Kopfbedeckungen und ein paar Hundert Dinosaurierarten bei MySpace als Bandmitglieder. Mit Household Goods ging die dritte EP an den Start. Im März gehts für T-E-E-D auf Tour in Deutschland zusammen mit Darwin Deez.


Namengebend & beeindruckend für die aktuelle EP


Surftech, Chillwavetronic, elguinchoesk und Sommer am Meer...


Netter Remix für Co-Tourer Darwin Deez


Der Drop bei 2:26.


Zwei Projekte mit Zukunft im Remix vereint.


Tanzeinlage.

 

Tourtermine:

7. März Hamburg Knuust /w Darwin Deez
8. März Münster Gleis22 /w Darwin Deez
9. März Köln Gloria /w Darwin Deez
10. März München Backstage /w Darwin Deez
11. März Berlin Lido /w Darwin Deez

 
 

Schlachthof Bronx

6 Mai

Munich Bass

Mingas Feinest

Mingas Feinest

Bei der Suche nach paar Fidget House Künstlern bin ich zufällig bei einem Interview mit dem Soundsystem Schlachthof Bronx aus München für das Jetzt-Magazin der SZ gelandet. Die Jungs setzen eine Idee um, deren bisheriges Nicht-Vorhandensein mich auch schon öfter mal beschäftigt hat. Balkanbeats, Klezmar, Gypsy Sound… Musik mit Bläsersätzen die durch elektronische Nachbehandlung clubtauglich gemacht wurde war in den letzten Jahren ein mittelgroßer Hype. Man denke an DJ Shantel, Balkanbeatbox, Gogol Bordello etc. Jetzt also das ganze auch mit Bayerischer Blasmusik? Ich finds gut. Die Musik ist laut, aggressiv und clubtauglich: Schlachthofbronx ist Jakob (25) und Bene (28). Natürlich gibt es umfassende Vorbehalte gegen Blasmusik. Da hört man folkloristisch-futuristische Klänge anderer Kulturen im Club und die eigene Musikkultur überlässt man der Volkstümelei, anstatt neue Akzente zu setzen. Daher begrüße ich den Mut von Schlachthof Bronx diesen ungewohnten Weg der Soundkreation einzuschlagen. Klar findet man bei Aprésskiliedern Elemente von Volksmusik. Aber eher traurig bearbeitet: Hoch gepitcht und mit Bass unterlegt. Kreativer ist der Ansatz der Münchner:

Hier das Interview von „jetzt“ und hier gehts zum MeinRaum.

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