Tag Archives: mädchen

Musik: Stealing Sheep | Torpus & The Art Directors

1 Nov

Folkster November Blues

Stealing Sheep

Album: Into the Diamond Sun

Psychodelic-Folk-Pop-und-noch-viel-mehr aus Liverpool. Die drei Mädels bringen mit ihren eigenwilligen Liedern eine eigenständige Interpretation eines Soundtracks zwischen Doors, Bon Iver, The Do und First Aid Kit. Auf jedenfall eine schöne Scheibe für einen Nachmittag mit Buch auf dem Sofa oder mit einer Tasse heißer Schokolade am Küchentisch, den Blick geht hinaus in die vom November eingetrübte Welt, auf den alten Lindenbäumen entlang der Straße vorm Haus sitzen mehr Vögel als Blätter.

 

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Torpus & the Art Directors

Album: From Lost Home to Hope

Wem das Mumfords Album zu glatt war, findet bei Torpus & the Art Directors authentischen Ersatz. Und zwar aus Deutschland, genauer gesagt aus Hamburg – die Wurzeln reiche aber noch weiter nach Norden, nach Nordfriesland und Schweden. Die Bandmitglieder rund um Sönke Torpus haben sich als Straßen- und Kneipenmusiker ihren guten Ruf in der Elbmetropole hart erarbeitet. Musikalisch kann man von „modernem Folk“ in der Tradition der Bright Eyes oder Bob Dylans sprechen. Mit dabei sind Westerngitarre, Mundharmonika, Geige und Kontrabass. Der Albumtitel ist Programm und bettet die Herbstmelancholie in musikalischen Samt.

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Fotografie: Streets of Reykjavik

5 Feb

Die Schönheit des Alltäglichen

Nachdem die beeindruckendste Landmark von Reykjavik – die Hallgrimskirche – fotografisch hier schon vorgestellt wurde, gehts jetzt hinaus in die Straßen der isländischen Hauptstadt. Doch vorneweg das Lied Sólin mun skína von der isländischen Band Rökkurró als Soundtrack für die nun folgenden Bilder. Unter anderem von einem Liveauftritt der jungen Musiker. Reykjavik selbst ist mit nur 120.000 Einwohner eine kleine Stadt. Aber mit einem besonderen Charme, nicht nur wegen dem globalen Einfluss den dortige Kulturszene ausstrahlt. Schnell merkt man nämlich, dass die Stadt anders ist als typische mitteleuropäische Städte. Es fehlen die großen Einkauf- und Fastfoodketten. Dafür gibt es Cafes und kleine Boutiquen. Überhaupt sind die kleinen Lädchen hinter den bunten Fassaden sehr reizvoll. Stunden kann man damit verbringen, sich auf den Sofas im Plattenladen 12 Tonar mit der einheimischen Musikszene zu beschäftigen. Manch einer mag denken, dass man die signifikanten Sehenswürdigkeiten von Reykjavik in ein paar Stunden abgeklappert hat. Doch diejenigen sind blind für den eigentlichen Reiz der Stadt, für das Lebensgefühl, für den Modestil und die Einwohner, die trotz oder vielleicht auch wegen der Finanzkrise aus einem unheimlich großen Potential kreativer Ideen  schöpfen. Daher möcht ich einladen zu einem kleinen Spaziergang durch die Stadt, so wie ich sie erlebt und gesehen habe. Per Klick gibts die Bilder – wie immer – in größer und mit Scharf.

 

Weitere Einträge über Island:

Überblick über Islands Musikszene
Landschaftsfotografie Island
Nordlichter fotografieren in Island

 

 

In den Straßen von Reykjavik

Model Posen II

11 Okt

Vor längerer Zeit gab es hier auf bildraum zwei Handskizzen mit verschiedenen Modelposen. Diesen Eintrag erreichen erstaunlich viele Suchaufrufe. Da die beiden Abbildungen aber nur begrenzt praxistauglich sind, möchte ich den Suchenden entgegen kommen und hier noch einen weiteren freien Posingguide online stellen. Die Quelle dürfte Deviantart sein soweit ich mich erinnern kann. Sollten die Abbildungen entgegen meiner Annahme nicht frei sind, möge man mich bitte kontaktieren. If this posingguide isn’t for free use contact me please. Ansonsten hoffe ich, dass diejenigen die über Suchmaschinen hier landen auf den Abbildungen Anregungen für ihre Fotografien finden. Zum Vergrößern die einzelnen Bilder einfach anklicken und per Rechtsklick speichern.

Portraitfotografie: Ein Sommerabend

11 Jul

Die Tage der alten, aber stets zuverlässigen Eos400D sind gezählt. Obgleich schon vier Jahre alt sollten einige der hier gezeigten Bilder für die Leistungsfähigkeit dieser Canon-Kamera sprechen. Doch zunächst möchte ich einladen, die folgenden Fotografien mit der Untermalung dieses Liedes zu betrachten. Es hat mich während der Bearbeitung in einer Art Endlosschleife begleitet und ich denke, dass das Lied und der Bildstil der Serie sehr gut harmonisieren, ja sich geradzu gegenseitig positiv beeinflusst haben.

Zurück zur Portraitfotografie

Es ist ja kein Geheimnis, dass Landschaftsfotografie – egal ob nun Stadtlandschaften oder Naturräume – mein fotografischer Schwerpunkte sind Dennoch ist die Portraitfotografie stets eine heimliche Liebe geblieben. Jetzt nicht unbedingt die Event-, Konzert- oder Streetfotografie sondern eher das geplante Konzeptshooting. Zu selten bin ich dieser Berufung in den letzten Monaten gefolgt. Daher bin ich froh, dass ich mit der wunderbaren A. eine als „Aufnahmen an einem Sommerabend“ konzepierte Bildserie machen konnte.  Es galt das sinnlich-verträumte Lebensgefühl solcher Stunden in der freien Natur auf den Bildern festzuhalten. Bei der Nachbearbeitung hab ich mich für eine kühleres Finish entschieden, da meiner Meinung nach dadurch die beabsichtigte Bildwirkung unterstützt wird.

Ein Sommerabend

Portraitversuche Indoor Altstadt Bonn…

15 Jun

Tapetenfreuden

Ende Mai hab ich mal nach längerer Zeit wieder gezielt Portraitfotos gemacht. Spontan meldete sich die Juli bereit eine nur für paar Tage offenstehende Location für paar Bildversuche zu nutzen. Wegen der „Kunst“(…)-Ausstellung „Das Springende Reh“ der Alaunus Akademie in Alfter war ein größerer Altbau an der Maxstraße in Bonn frei begehbar. Diese Gelegenheit 70er Jahre Tapeten als Hintergrund zu bekommen wollte ich nicht ungenützt verstreichen lassen. Alles in allem eine lustige Angelegenheit – vielleicht nicht immer völlig Ernst abgewickelt – aber zusammen mit einer lustigen Diskussion mit den Ausstellungsverantwortlichen war es dennoch ein netter Nachmittag. Warum zwei Menschen mit Kamera aber eine Ausstellungskonzeption beeinflussen und die Wahrnehmung der Besucher verändern in den einzelnen Räumen hab ich bis heute immer noch nicht verstanden. Denn wenn der Besucher den Raum erst betreten hat, wird er doch selbst zum Teil des veränderten Raums und verändert ständig selbst durch seine Mobilität die Anordnung der Rauminhalte und das Gleichgewicht in diesem. Nunja.. ich hab mich amüsiert.

Frontal

Frontal

Holzbohlen

Holzbohlen

Weitere Bilder – wie immer – HIER.

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