Tag Archives: leicht

Die Drei Zinnen – Die Kronjuwelen der Dolomiten II

18 Dez

Dolomiten Drei Zinnen Tre Cime Lavaredo

UNESCO Weltnaturerbe im Herzen der Alpen

Nachdem ich vor einiger Zeit auf bildraum (Dolomiten I) bereits einen Fotobeitrag zu den Sextener Dolomiten samt Drei Zinnen veröffentlicht habe, möchte ich heute weitere Impressionen dieser beeindruckenden Bergwelt zeigen.

 
 

Dolomiten Drei Zinnen Reflektion Bergsee Alpen

 
 

Dolomiten Alpen schönste Gipfel

 
 

Dolomiten Alpenglühen Streiflicht Abendrot
 
 

Dolomiten Drei Zinnen Gerbigskrieg Erster Weltkrieg
 
 

Dolomiten Drei Zinnen Bödenseen Schusterplatte
 
 

Dolomiten Drei Zinnen Höhlensteintal Sonnenuntergang
 
 

Dolomiten Drei Zinnen Hütte Bödenseen
 
 

Dolomiten Drei Zinnen Paternkofel
 
 

Dolomiten Drei Zinnen Zwölfer Klettern
 
 

Dolomiten Dolomit Kalkstein Alpen Gebirge
 
 

Dolomiten Drei Zinnen Toblinger Knoten
 
 

Dolomiten Drei Zinnen Tre cime Wandern

Die Drei Zinnen – Die Kronjuwelen der Dolomiten I

20 Sep

UNESCO Weltnaturerbe im Herzen der Alpen

Eines haben die Drei Zinnen und das Edelweiß gemeinsam: Sie sind von Mythen umschlungen. Vorweg der Tipp zu einem relativ einfach zu findenden Standort dieser seltenen Alpenblume, die zum Ausreißen viel zu schade und zu selten ist, aber von der man doch gern ein Foto mit nach Hause bringt: Wenn man von der Drei Zinnen Hütte ins Altensteiner Tal absteigt, finden sich ca. 800m unterhalb der Hütte, an einem Grashang der zu einer kleinen Schlucht mit Wasserfall abfällt Dutzende Exemplare des Edelweiß. Man kann sich auch an einem dort liegenden sehr großen einzelnen Felsbrocken orientieren. Die schützenswerten und seltenen Blumen wachsen keine drei Meter vom viel begangenen Weg entfernt. Wobei der Abhang zum Bach sehr steil ist und daher Vorsicht beim herumsteigen angebracht ist. Doch zurück zum Hauptziel der Dolomiten – den Bergen.

Am zweiten September-Wochenende ergab sich relativ spontan die Gelegenheit in den Dolomiten zu fotografieren, da mein Bruder Korbinian Schönberger in Sexten am 17km langen und 1.200 Höhenmeter erklimmenden Drei-Zinnen-Lauf teilnahm. Insgesamt konnte ich so vier Tage in den Bergen fotografieren. Am ersten Tag stieg ich vom Tal bis auf 2.500m auf und nach Einbruch der Dunkelheit wieder ab. Die folgenden Tage nächtigte ich in der zuvor ausgebuchten Drei-Zinnen-Hütte im Schlafsaal. Ein relativ leicht zu erreichender und äußerst vielversprechender Stützpunkt für fotografische Exkursionen im Gebiet der Sextener Dolomiten. Neben der Bergnatur finden sich im Umfeld der Drei-Zinnen-Hütte auch sehr viele Spuren der Kampfhandlungen des Ersten Weltkriegs. Österreicher und Italiener lieferten sich im Hochgebirge erbitterte Stellungskriege um jede einzelne Bergkuppe. Schützengräben, Stacheldraht, Bunker und Versorgungstunnel sind stete Begleiter und bei genauerem Blick auch auf den Fotos zu erkennen. Neben den obligatorischen Drei Zinnen (2.999m) – neben dem Matterhonr die wohl bekanntesten Berggestalten der Alpen – finden sich Dolomitengipfel und Felstürme wie Dreischuster Spitz, Zwölfer, Einser, Elfer, Paterkofel, Toblinger Knoten, Schwabenalpenkopf, Haunold, Schwalbenkopf und viele weitere in optimaler fotografischer Distanz. Einige Seen, wie die Bödenseen nahe der Hütte, ermöglichen bei Windstille das einfangen nahezu perfekter Spiegelbilder.

Wer die typischen Motive und Bildgliederungen vermeiden will, muss jedoch ein wenig weiter laufen. Aber auch die bekannten Blickwinkel bieten genügend fotografische Herausforderung, da die Wetterstimmungen innerhalb von Minuten umschlagen können. Wer sich ein wenig mit dem Bergwetter auskennt kann so in Hüttennähe auch bei Gewitterstimmungen schöne Impressionen einfangen.  Zunächst genug der Worte, hier der erste Teil der Panoramas, samt 360° Übersicht über die Sextener Dolomiten mit Drei Zinnen und Drei Zinnen Hütte.

 

360° Panorama („click for big“)

 

Panoramas: Dolomiten – Drei Zinnen – Tre Cime di Lavaredo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Musik: November im Traumland

30 Nov

Peaking Lights | Tycho | Purity Ring | Silver Swans | Regal Safari | Blanck Mass

Am Fenster stehen und darauf warten, dass das letzte Blatt des Jahres vom Apfelbaum im Garten fällt. Die passende musikalische Untermalung wird heute vorgestellt. Irgendwo zwischen Chillwave/step/etc, Dreampop und Ambient.

Peaking Lights

Eine Paar aus Wisconsin schmiedet und lötet neue Instrumente um daraus elektronisch angehauchte Tracks zum Leben zu erwecken. Gabs so noch nicht im einzelnen, gibts jetzt schon. Auf Youtube schon länger, jetzt neu als Debüt und Anfang 2012 kommt schon Album Nummer #2. Gehört sicher mit zu den hörenswerten Dingen 2011.

facebook



 

Tycho

Eine kleine Synthesizermelodie. Damit fängt es meistens an. Dann setzt der Bass und ein schleppender Beat ein. „Mit eigens produzierten Samples oder im Freien aufgenommenen Feldaufnahmen verpasst Scott Hansen alias Tycho dann seinen Tracks genau diese mystische und hypnotische Stimmung, die einen in das Tycho-Universum hineinsaugt und lange nicht mehr ausspuckt“ (FM4). Auch schon wieder fein. Nebenbei ist Tycho noch Betreiber des tollen ISO50 Blogs. Tycho kommt im übrigen vom Astronom Tycho Brahe. Passt zum Klangbild. Boards of Canada. Surf.

Webseite






Purity Ring

Seitenprojekt zweier Mitglieder der New Yorker Band „Gobble Gobble“ (hier schon mal vorgestellt der ein oder andere Track). Begeisternde Tracks – wilde Zitate und Fragmente von Pop treffen auf Breaks und Drops. Kurz einhören und dann vereinnahmt werden.

myspace



 

Silver Swans

Wunderbar verhuschter Dreampop aus San Francisco. Mädchenmusik von Mädchen für alle im Advent.

myspace



 

Regal Safari

Erschaffen mit ihren Soundlandschaften brücken um dem Alltagsgeschehen zu entkommen. Die Debüt EP RGLSFR erschien im Sommer. Ist das nun Chillstep? Only weist bei 1:30 einen Blake’schen Drop auf. Auf jedenfall ist es gut. Download frei über das „Pfeil runter“ Symbol von Soundcloud.

soundcloud



 

Blanck Mass

Zum Abschluss gibt es noch epische Musik. Nicht internet-episch sondern analog-episch. In den Fußstapfen von Morricone und Carl Sagan. Das ebenso Blanck Mass Album genannte Album des Fuck Buttons Mitglied Benjamin John Power ist neoklassische Orchestralgewalt. Würde Gott die Schöpfung neu verfilmen, wäre dies sein Soundtrack. Chernobyl ist fast noch epischer als Roly Porters Arrakis.

bandcamp



 

 

 

 

 

 

 

 

%d Bloggern gefällt das: