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Fotografie: Weißes Hinterland

6 Jan

Schweigsame Landschaften

Ende Dezember 2011 unterwegs, auf der Suche nach dem Winter. Strukturen, Linien und Kontraste. Nicht das laute Motiv sondern die leisen Stimmungen. Landschaftsfotografie mit Telebrennweiten – eine Herausforderung, da ein anderes Sehen notwendig ist. Impressionen aus dem Oberpfälzer Wald oder auch überall anderswo wo sich der Mensch im Winter aus dem Raum zurückzieht.

Architektur: Refugien in der Natur

16 Nov

„Hütten“ modern interpretiert

Gemeinhin könnte man das Gefühl bekommen, dass nur dort wo besonders viele Menschen auf einem Fleck versammelt sind – also in Städten – Architektur passiert. Aber die Realität sieht anders aus. Während Städte als Orte der steten Veränderung relativ aufnahmefähig sind, was wilde Stil- und Materialmixe angeht, so hat das Bauen in der Natur einen besonderen Anspruch. Das Gebäude muss seinen Platz in der gewachsenen Landschaft finden, sich integrieren und mit der Substanz traditionneller Baukultur harmonieren. Während das Land in der Vergangenheit im schlimmsten Falle nur die Sünden der städtischen Bauten und die Klischees des Landhausstils bedient hat – Jodlerbalkone (Zitat von Dieter Wieland) in Westfalen – findet heute vielerorts (Vorarlberg, Norwegen) innovatives Bauen mitten in der Natur statt. Insbesondere kleine Bauten haben für mich einen ungemeinen Reiz – deswegen möchte ich hier ein paar Lösungen anhand von Bildern vorstellen.

Refugium I – Triangle im Wald

Aufgeräumte Geometrien und vor allem das große Fenster in den Birkenwald mit Farnunterwuchs. Funktioniert besonders gut im Herbst und bei Nebel. Das „Allandale House“ steht in Massachusetts und wurde von William O’Brian Jr geplant. Fotos via buzz-beast.com.

 

Refugium II – Holzstapel mit Innenleben

Von Hinten betrachtet wirkt das ganze wie ein normaler Holzstapel. Doch das Innenleben hat es in sich. Ein Photovoltaik betriebene Dusche, eine kleine Kochnische und die warme Atmosphäre eines mit Holz verkleideten Raums ermöglichen einen angenehmen Aufenthalt. Jungenträume 2.0. Da freut sich das Kind im Manne. Lab Zero Architects, Italien. Fotos: Alessandro Gadotti.

 

Refugium III – Heustadel mit neuem Kern

Ein interessantes Konzept wurde auch bei diesem Vorhaben realisitert. Ein alter hölzerner Heustadel im Schweizer Alpenraum wurde entkernt und mit einem neuen Betoninleben zu einem kleinen Ferienhaus umgebaut. Die gewachsene Baustruktur am Berghang bleibt erhalten. Durch die Ritzen der alten Verkleidung fällt das Licht spielerisch in den Innenraum – ein großes Fenster öffnet sich zum beeindruckenden Panorama auf der gegenüberliegenden Talseite. Raffaele Schärer Architects. Fotos: Tonatiuh Ambrosetti

 

Refugium IV – Schönes Funktionalitätswunder

Skandinavien ist bekannt für seine tausende Ferienhäuser. In diesem Falle ist es das nur wenig Kilometer von Helsinki entfernte Wochenendhaus einer Architektenfamilie. Auf kleinstem Raum sind alle wichtigen Funktionen untergebracht – inklusive schöner Detaillösungen wie dem gusseisernen Ofen. Touristisches Bauen muss also nicht immer ungehemmten Landschaftsverbrauch bedeuten – kleinräumige Wohlfühlatmosphäre statt kalter Leerstand. Verstas Architects, Finland. Fotos: Andreas Meichsner.

Quellen: blog.wanken.com & archdaily.com

 

 

 

 

Fotografie: Islandbilder auf ARTE

14 Okt

webformat begleitend zur buchmesse

Im Rahmen der gerade stattfindenen Buchmesse in Frankfurt zeigt arte eine Dokumentation über isländische Künstler und deren Verbindung zu ihrem Land und der nordischen Landschaft. Island ist dieses Jahr das Gastland auf der Buchmesse. Der Dokumentarfilm der Gebrüder Beetz Filmproduktionen wird durch ein Webfeature auf der arte Homepage interaktiv erweitert. Im Rahmen des Webauftrittes greifen meine Landschaftsfotografien atmosphärisch die Island charakterisierenden Schlagworte  HEIMAT | ERBE | INTUITION |  CHAOS | SEHNSUCHT | ISOLATION | INSPIRATION | MUT auf. Zum Webfeature gehts HIER. Ich freue mich über eine schöne weitere Referenz für mein photographisches Schaffen.

 

Meine Fotoserie über isländische Natur- und Landschaftsräume umfasst bisher vier Teile: Teil I | Teil II | Teil III | Teil IV. Es folgen einige Impressionen von der arte Seite und dem aktuellen Projekt:

 

 

 

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