Tag Archives: köln

Kölner Architektur im Detail: Kohleklappen in Ehrenfeld

9 Aug

Oft übersehen Gebäudeornamente auf Fußhöhe

Knapp über dem Boden.

Oft übersehen und unbemerkt.

Eine Überbleibsel einer ehemaligen Art der Energieversorgung mit Liebe zum Detail.

Besonders in Köln-Ehrenfeld aufgefallen. Die größte Dichte an unterschiedlichen Mustern / Strukturen findet sich nach meinen bisherigen Erkenntnissen in der Piusstraße.

Serielles fotografisches Dokumentieren.

 

Ornament Gründerzeit Kohleklappe Köln Architektur

 

Ornament Gründerzeit Kohleklappe Köln Architektur

 

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Typisch Köln: Dom mit Hohenzollernbrücke

4 Apr

kölner dom typisch köln wahrzeichen

Die wohl bekannteste Ansicht der beiden Kölner Wahrzeichen

Manchmal kommt man nicht umhin sich auch mit „Standardperspektiven“ auseinanderzusetzen. Dazu gehört sicher der Blick auf den Kölner Dom mit der Hohenzollernbrücke als „Leading Line“ von der gegenüberliegenden Deutzer Rheinseite aus. Jeder Köln-Tourist wird ein Bild von dieser Aufnahmeposition auf seiner Speicherkarte haben. Aber nach den doch sehr grauen letzten Wochen, bot es sich an einen der ersten Tage mit klarem Abendhimmel für meine Versionen dieses Motivklassikers zu nützen.

 kölner wahrzeichen köln

köln dom brücke rhein

köln groß sankt martin dom brücke

köln hohenzollern brücke dom

köln panorama hohenzollern brücke dom

köln postkarte motiv

köln rhein groß st martin dom hohenzollern brücke

köln sehenswürdigkeiten kölner

köln stadtansicht brücke dom

köln stadtansicht

kölner dom hohenzollern brücke

 

 

Fotografie: Doppelhaushälften Köln-Vogelsang

21 Mrz

Doppelhaus Köln Vogelsang (7)

Streben nach Eigenständigkeit


Köln-Vogelsang: Eine ehemalige „Stadtrand- oder Erwerbslosensiedlung“ aus den 30er Jahren des letzten Jahrhundert. Ursprünglich als „Armensiedlung“ angelegt, mit dem Ziel der teilweisen Selbstversorgung der Bewohner durch Gemüseanbau und Kleintierzucht. Die zu Beginn gleichartigen Gebäude wurden im Lauf der folgenden Jahrzehnte mehr und mehr an individuelle Bedürfnisse angepasst. Diese Veränderungen treten bei diesen giebelständigen Doppelhaushälften besonders in Erscheinung. Trotz gleicher Grundstruktur entwickelten sich die Hälften oftmals völlig unterschiedlich. Das Konzept für die Aufnahmen manifestierte sich durch die Darstellung der Gebäude in einem Architekturmagazin.



 

Doppelhaus Köln Vogelsang (2)





 

Doppelhaus Köln Vogelsang (3)





 

Doppelhaus Köln Vogelsang (4)





 

Doppelhaus Köln Vogelsang (5)





 

Doppelhaus Köln Vogelsang (6)





 

Doppelhaus Köln Vogelsang (8)




Doppelhaus Köln Vogelsang (1)




Musik: Christian Löffler | Album: A Forest

26 Jun

Das vielleicht schönste Deep House Album 2012 bisher

Musikschmiede Köln. Im Vorfeld der C/O Pop wurde ich auf diesen Künstler aufmerksam, dessen Debüt eine der musikalischen Überraschungen in diesem Jahr ist: Der Kölner Christian Löffler veröffentlicht seit 2008 elektronische Musik. Er ist mitbegründer des Kölner Musiklabels Ki Records und A Forest ist die erste Longplayer Veröffentlichung von ihm.

Für die dreimonatige Arbeit an seiner ersten LP, zog sich Christian Löffler in ein kleines Haus einer ehemaligen Gartenkolonie bei Usedom zurück. Dort gab es nur einen Raum, ein Fenster und einen Ausblick: Wald. Bei seinen Touren durch die karge Nachbarschaft hin zum Meer sammelte er die Geräusche ein, die ihn umgaben: Blätterknistern, Brandungsrauschen – mal beruhigend, mal bedrohlich, so wie Natur eben ist. Hohlige Holzsounds ziehen sich als mal leises, mal lauteres Geklöppel durch viele Tracks der Platte.

Bei drei Tracks hat er sich Vokalisten hinzugeholt, welche eine schöne Synthese mit dem Klangbild eingehen. Es ist ein Album das man vielleicht ein wenig in der Tradition des letzten Pantha du Prince Albums sehen kann (bzw. auch in der Nähe verschiedener Dial Veröffentlichungen) – aber statt winterlich anmutendem Glockenklängen findet man eher warme Holzklänge. Im gesamten zeitlos harmonisch anmutdene Deep House Klänge – ein schön entspannter Soundtrack für den Sommer. Das Releasedatum war der 18. Juni auf Ki Records.

Homepage

 

 

 

 

 

Bonner Lieblingsort: Der Rodderberg

24 Apr

Die Toskana vor den Toren Bonns

Wenn das Siebengebirge das Bonner Gebirge ist, dann ist der Rodderberg eindeutig die Toskana Bonns. Eigentlich unterscheidet das Gebiet des Rodderbergs auf den ersten Blick gar nicht so viel vom Siebengebirge. Beides sind Vulkangebiete, getrennt durch den Rhein, diesseits zwischen Bonn-Mehlem und Bahnhof Rolandseck der Rodderberg, jenseits hinter Königswinter und Bad Honnef das Siebengebirge. Die vulkanische Aktivität am Rodderberg spielte sich vor 800.000 bis 250.000 Jahren ab. Noch heute ist der ca. 50m tiefe und 800m breite Sprengtrichter am 193m hohen Rodderberg beeindruckend. Die höchste vulkanische Aktivität im Siebengebirge fand dagegen vor 25 Millionen Jahren statt. Das Rodderberggebiet ist also deutlich jüngeren Datums.

Der Krater aus der Luft (LIAG Hannover)

Der eben genannte Sprengtrichter ist auch das Herzstück des Naturschutzgebietes Rodderberg. Um ihn herum führt ein schöner Rundweg, der die interessantesten Teilräume des Naturschutzgebietes erschließt. Magerrasenstandorte, lichter Kiefernwald und schön geformte Einzelbäume und Säulenpappeln verströmen mediterrane Atmosphäre. An einem sonnigen Tag wirklich ein bisschen wie in der Toskana. Von der aussichtsreichen „Windkuppe“ reicht der Blick weit in die rheinische Bucht, im dicht besiedelten Raum zwischen Bonn und Köln durchbrechen zahlreiche Landmarken die Horizontlinie: Godesburg, Posttower, Bonner Münster, Fernsehturm Köln und Kölner Dom um nur einige zu nennen. Aber auch der Blicke ins Drachenfelser Ländchen, in Richtung Eifel und auf das Siebengebirge sind imposant. Öfter sieht man hier auch den Schwalbenschwanz – sicher einer der schönsten und größten einheimischen Schmetterlinge. In der Mulde des Kraters liegt der Broichhof, früher ein Wasserschloss, dann eine Baumschule und jetzt ein Pferdehof. Die sich in der Weite der Senke verlierenden Reiter tragen zur idyllischen Wirkung des Gebietes bei. Zum Broichhof führt ein von einer schönen Kastanienallee gesäumter Stichweg – insbesondere an Sommertagen bringen die dort erhältlichen Getränke eine willkommene Abkühlung. Auf der weiteren Runde eröffnen sich immer wieder abwechslungsreiche Blicke. Sowohl das in die Ferne schweifen als auch der Blick für die Naturwelt am Wegesrand werden belohnt: Am Himmel kreisen die Falken aus dem Siebengebirge und an einem Schlehengebüsch spießt der Neuntöter auf seine merkwürdige Art der Vorratshaltung kleine Insekten an Dornen auf. Seltene Blumen wie Küchenschelle, Kartäusernelke oder Purpur-Sommerwurz lockern die Trockenrasenstandorte auf. Ein weiterer Höhepunkt ist die Aussicht vom „Heinrichsblick“ (ehemalige Gerichtsstätte) auf das Siebengebirge. Bei Sonnenaufgang erscheint die Silhouette der Waldberge tatsächliche ein wenig wie ein Gebirge im Gegenlicht, zu dessen Füßen das silberne Band des Rheins glitzert. Aber auch tagsüber und in der Abendsonne ist der Blick eindrucksvoll.

Übersicht des Naturschutzgebietes (via)

Eine genaue Wegbeschreibung des Rundweges um den Krater findet sich in dieser PDF. Bei der Anreise per Zug empfiehlt sich meiner Meinung nach der Aufstieg vom Bahnhof Rolandseck aus. Pfade durch schöne Mischwaldbestände führen hoch zum Rodderberg, der einen dann wegen seiner weiten Grünflächen mit einem völlig anderen Landschaftsbild überrascht.

So ist der Rodderberg einer der schönsten Naturräume im näheren Umkreis um Bonn. Vor allem ist dieses Naturschutzgebiet weniger überlaufen als das Siebengebirge (und sonniger). Die folgenden Impressionen sollen dazu einladen, das Grau der Stadt zu verlassen und die Toskana vor der Toren Bonns zu besuchen.

 

Impressionen

 

Säulenpappeln in der Mitte der Kratermulde

 
Mohnblüte auf einer Wiese am Rand von Mehlem

 
Schöne Kastanienallee zum Gut Broichhof

 
Schmetterling in der Abendsonne

 
Blick auf blühende Kirschbäume zwischen Mehlem und Pech

 
Die Koppeln bei Gut Broichhof mit Siebengebirge

 
Ein Unwetter zieht auf - Blick auf Bonn und Köln

 
Schachbrettfalter an Blüte

 
Einsamer Baum vor Regenfront

 
Siebengebirge bei Sonnenaufgang

 
Obstbäume am Kraterrand

 
Lichtspot auf der Drachenburg während eines Gewitters

 
Küchenschelle im Frühling

 
Sonnenaufgang
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