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Fotografie: Island III

1 Apr

Nachdem ich bereits in zwei Beiträgen (Teil I und Teil II) Landschaftsfotografien von meiner letztjährigen Island Exkursion hier veröffentlicht habe der dritte Nachschlag. Diesmal wieder Bilder quer aus dem „Island roh“ Ordner. Vielleicht frägt man sich nach welchen Kriterien ich die Bilder zur Bearbeitung auswähle. Nun, eigentlich nicht besonders objektiv. Im genannten Ordner sind mehrere Hundert Bilder die auf ihr Finish warten. Die Vorgehensweise ist also einfach mal munter auf den Scrollbalken drücken und warten bei welcher Position er stehen bleibt und dann das nächstbeste Foto an die EBV Maschinerie weiterleiten. Das hat zur Folge dass ich ein „Best of“ vermutlich erst in paar Monaten zusammenstellen kann. So tröpfeln halt immer wieder ein paar Bilder nach. Bei zwei der heute gezeigten Bildern gab es Probleme weil ich bei der Aufnahme mit zwei Blenden unterbelichtet hab. Das führte im Postworkflow zu Prolemen mit den Kontrasten der dunklen Bereiche. Doch nicht allein die fotografische Perfektion ist der Anspruch mit dem die Bilder hier gezeigt werden. Es geht auch um Landschaftsformen, Szenenpotential etc. Daher viel Spaß mit Island Nummer III.

 

Landschaftsfotografie Teil III

Schlucht beim KERLINGARFJÖLL

Mondnacht in der Nähe von HÖFN

Moosbedeckte Landschaft irgendwo auf der Route

Ostküste – Felsen bei AUSTURHORN

Farbiges Gestein in LANDMANNALAUGAR

Frostmuster und Eiskeilrisse im Hochland

Wasser gefüllter Krater der HEKLA Vulkankette

Kleiner Geysir/Fumerole in HVERAVELLIR

DETTIFOSS abstrakt

Bunte Landschaft in LANDMANNALAUGAR

Diese Spalte in ÞINGVELLIR kennzeichnet die Plattengrenze zwischen Europa und Amerika

Spiegelungen auf der Gletscherlagune JÖKULSÁRLÓN

Fotografie: Island 2010 I

3 Jan

Landschaftsfotografie Wallpapers

Bilder von meinem Islandaufenthalt im August und September 2010. Zumindest auf Notebooks auch als Wallpaper/Hintergrundbilder geeignet. Dafür wurden sie im Format 1440×960 Pixel hochgeladen. Die Bilder sind nur für private Nutzung außerhalb des Internets vorgesehen.

Weitere Teile der Island-Serie:

Teil II

Teil III

Teil IV

Teil V

Vom Gletscher Vatnajökull abgebrochene Eisbrocken treiben auf dem Eissee JÖKULSÁRLÓN

Ein Lavastrom hinterliess die surreale Basaltlandschaft um die Lavahöhle SURTSHELLIR

Mit 118m Fallhöhe und den charakteristischen roten Tonbändern zwischen den Basaltdecken ist der HENGIFOSS einer der eindrucksvollsten Wasserfälle Islands

HEIMAEY auf den Westmännerinseln mit dem Lavastrom vom Eldfell Ausbruch 1973, welcher große Teile der Stadt unter sich begrub

Buntes Gestein und Gletscher verwandeln das KERLINGARFJÖLL in eine abstrakte Landschaft

Der DETTIFOSS ist mit 100m Breite und 45m Höhe der energiereichste Wasserfall Europas

Aus Mangel an Holz bestanden die Gebäude wie hier in NUPSTADUR teilweise aus Torfmauern

Sonnenaufgang über der ÞÓRSMÖRK auf dem Weg zum Eyjafjallajökull

Unterhalb des Hengifoss wird der LITLANESFOSS von Orgelpfeifen ähnelnden Basaltsäulen umrahmt

Das MAGIRUS Exkursionsfahrzeug vor Felsformationen an der Ostküste Islands

Sonnenaufgang an der flachen Ostküste Islands nahe HÖFN

Gase und Dampf steigen auf vom Lavastrom des EYJAFJALLAJÖKULL Ausbruchs 2010

Nordlichter über HVERAVELLIR im zentralisländischen Hochland

Morgendliche Lichtstimmung über dem LANGJÖKULL von Hveravellir aus

Die Blaue Quelle im Thermalgebiet HVERAVELLIR bei Sonnenuntergang

Lichtspiele auf bunten Gesteinsrücken über einem Obsidian Lavastrom in LANDMANNALAUGAR

Über mächtige Klippen ergiesst sich der SELJALANDSFOSS auf die südliche Küstenebene

Weitere Teile der Island-Serie:

Teil II

Teil III

Teil IV

Teil V

Island: Nordlicht über Hveravellir

25 Nov

Aurora Borealis – Northern Lights

Nordlicht auf der Nordhalbkugel der Erde vom Weltraum aus betrachtet. Eine NASA Aufnahme.

Island/Norwegen Nordlicht Vorhersage /Northern light forecast:

Aurora Borealis. Die Vorhersage scheint relativ gut zu funktionieren. Sie wurde mir von einem Landschaftsfotografen, der an der Haupteinkaufsstraße in Reykjavik sein Atelier hat empfohlen. Zusätzlich zur Wahrscheinlichkeit müssen noch Größen wie die Mondhelligkeit und die Dichte der Wolkendecke mit berücksichtigt werden um gute Bilder machen zu können.

 

Geothermalgebiet Hveravellir

Aufnahmen des Nordlichst entstanden im Geothermalgebiet „Hveravellir“ im zentralen Hochland von Island. Das sehenswerte Naturschauspiel liegt ungefähr in der Mitte zwischen Akureyri und Reykjavik auf 640m Höhe. Man findet in Hveravellir viele typische Merkmale von Hochtemperaturgebieten. So gibt es hier Heißwasserquellen, etwa die von Sinterterrassen umgebene Bláhver (dt. „Blaue Quelle“), Fumarolen und die fauchende Solfatare Öskurhöll (dt. „Brüllender Hügel“). Bei Bræðrahver und Eyvinderhver handelt es sich um kleine Springquellen. Sinterterrassen sind aufgrund der geologischen Gegebenheiten für Island relativ ungewöhnlich

 

Aurora Borealis – Eine Präsentation 

Diese Präsentation entstand im Rahmen meiner Zeit an der Universität Bergen in Norwegen. Ziel der Präsentation ist, einführendes Verständnis über das Nordlicht zu vermitteln. Rechtschreibfehler sind absichtlich eingefügt worden. This presentation about Northern Lights is in English!

 

Nordlicht fotografieren

Wie fotografiert man die Aurora Borealis (die es auch auf der Sübhalbkuegel gibt). Zunächst muss gesagt werden, dass die  Fotografien meist eindrucksvoller aussehen als die live Betrachtung am Himmel, ganze einfach daher, weil während längerer Belichtungszeiten mehr Licht auf den Sensor der Digitalkamera fallen kann und so die Erscheinungen eindrucksvoller werden. In der Präsentation oben ist zu sehen, wo Nordlichter auftreten können. Sogar in Deutschland also – was oft zu Ufo Sichtungsmeldungen führt. Aber ich musste auch erst nach Island um diese Aufnahmen zu machen. Nun, das war mein „Erstes Mal“ und ich habe die Einstellungen anhand Liveview relativ spontan bestimmt. ISO 400, Blende 2,8 (hat zumindest zunächst gut funktioniert, da ich keine Vordergrundobjekte eingebunden habe), 28 Sekunden Belichtungszeit.  Das verwendete Objektiv war das 28-75mm Tamron 2.8 an der 5D MKII. Vielleicht wäre das 24mm TSE II ein Garant für brilliantere Bilder gewesen. Nunja, sicher waren diese Einstellungen nicht der immer gültige goldene Weg, aber zumindest halbwegs zufriedenstellend. Grundsätzlich ist zu sagen, dass man längere Belichtungszeiten  in Erwägung ziehen sollte. Eine kleinere Blende wäre für die Fotos mit Vordergrundobjekten gut gewesen. Aber zu nächtlicher Stunde auf dem vernebelten, brodelnden Thermalfeld hab ich das nicht direkt in Erwägung gezogen. Wichtig ist natürlich ein Stativ für solche Fotos oder eine andere feste Unterlage um die Belichtung nicht zu verwackeln. Bei schwächeren Polarlichtern muss unter Umständen die Belichtungszeit stark verlängert werden. Dabei ist auch auf das Streulicht von Siedlungen zu achten. Dieses kann durch einen umgekehrten Grauverlaufsfilter abgeschwächt werden um harmonische Aufnahmen von Nordlichtern und Städten zu machen.

 

Nordlichter über Hveravellir

(Anklicken für größere Ansichten)

 

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