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Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012 – PDF Auszug „Pandemie durch Virus Modi-SARS“

15 Mrz
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Von CDC/ Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAM https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=86425232

Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012

Auszug aus dem PDF Drucksache 17/12051

Deutscher Bundestag | 17. Wahlperiode | 03. 01. 2013

Im Jahr 2013 wurde im Bundestag eine Risikoanalyse zu einem außergewöhnlichen Seuchengeschehen mit einem neuartigen SARS Virus veröffentlicht. Unter Verwendung vereinfachter Annahmen wurde für dieses Modi-SARS-Virus der hypothetische Verlauf einer Pandemie in Deutschland modelliert, welcher sowohl bundesrelevant als auch plausibel ist.

Aufmerksam gemacht auf diese Information hat mich der Journalist / Fotografi Kai La Quatra (linkedin)

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WARNUNG!

Der Bericht beruht auf vereinfachten Annahmen, spiegelt demnach nicht den derzeitigen Ausbruch wieder. Das Lesen der Analyse darf NICHT 1:1 auf die jetzige Situation übertragen werden, da mit anderen Größen bei der Verteilung von leichten / schweren Verläufen etc gerechnet wurde.

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Link zum Original-Dokument

Im Original geht es auch um Hochwasserrisiken in Mittelgebirgen, daher hab ich nur den Teil über den Modi-Sars Virus als eigenes PDF verfügbar gemacht:

Download modifizierte PDF nur des Teils zum Thema Modi Sars.pdf

Auszug aus der Präambel (Seite 6 der Original Datei):

2.3 Risikoanalyse „Pandemie durch Virus Modi-SARS“

Die Risikoanalyse „Pandemie durch Virus Modi-SARS“ wurde unter fachlicher Federführung des Robert Koch-Instituts und Mitwirkung weiterer Bundesbehörden13 durchgeführt.Auch hier wurde zunächst ein entsprechendes Szenario durch die behördenübergreifende Arbeitsgruppe erarbeitet. Anschließend wurden die anzunehmende Eintrittswahrscheinlichkeit einer solchen Pandemie sowie das bei ihrem Auftreten zu erwartende Schadensausmaß bestimmt. Das Szenario beschreibt ein außergewöhnliches Seuchengeschehen, das auf der Verbreitung eines neuartigen Erregers basiert. Hierfür wurde der zwar hypothetische, jedoch mit realistischen Eigenschaften versehene Erreger „Modi-SARS“ zugrunde gelegt. Die Wahl eines SARS-ähnlichen Virus erfolgte u. a. vor dem Hintergrund, dass die natürliche Variante 2003 sehr unterschiedliche Gesundheitssysteme schnell an ihre Grenzen gebracht hat. Die Vergangenheit hat bereits gezeigt, dass Erreger mit neuartigen Eigenschaften, die ein schwerwiegendes Seuchenereignis auslösen, plötzlich auftreten können (z. B. SARS-Coronavirus (CoV), H5N1-Influenzavirus, Chikungunya-Virus, HIV).14 Unter Verwendung vereinfachter Annahmen wurde für dieses Modi-SARS-Virus der hypothetische Verlauf einer Pandemie in Deutschland modelliert, welcher sowohl bundesrelevant als auch plausibel ist.15Das Szenario beschreibt eine von Asien ausgehende, weltweite Verbreitung eines hypothetischen neuen Virus, welches den Namen Modi-SARS-Virus erhält. Mehrere Personen reisen nach Deutschland ein, bevor den Behörden die erste offizielle Warnung durch die WHO zugeht. Darunter sind zwei Infizierte, die durch eine Kombination aus einer großen Anzahl von Kontaktpersonen und hohen Infektiosität stark zur initialen Verbreitung der Infektion in Deutschland beitragen. Obwohl die laut Infektionsschutzgesetz und Pandemieplänen vorgesehenen Maßnahmen durch die Behörden und das Gesundheitssystem schnell und effektiv umgesetzt werden, kann die rasche Verbreitung des Virus aufgrund des kurzen Intervalls zwischen zwei Infektionen nicht effektiv aufgehalten werden. Zum Höhepunkt der ersten Erkrankungswelle nach ca. 300 Tagen sind ca. 6 Millionen Menschen in Deutschland an Modi-SARS erkrankt. Das Gesundheitssystem wird vor immense Herausforderungen gestellt, die nicht bewältigt werden können. Unter der Annahme, dass der Aufrechterhaltung der Funktion lebenswichtiger Infrastrukturen höchste Priorität eingeräumt wird und Schlüsselpositionen weiterhin besetzt bleiben, können in den anderen Infrastruktursektoren großflächige Versorgungsausfälle vermieden werden. Nachdem die erste Welle abklingt, folgen zwei weitere, schwächere Wellen, bis drei Jahre nach dem Auftreten der ersten Erkrankungen ein Impfstoff verfügbar ist. Das Besondere an diesem Ereignis ist, dass es erstens die gesamte Fläche Deutschlands und alle Bevölkerungsgruppen in gleichem Ausmaß betrifft, und zweitens über einen sehr langen Zeitraum auftritt. Bei einem Auftreten einer derartigen Pandemie wäre über einen Zeitraum von drei Jahren mit drei voneinander getrennten Wellen mit immens hohen Opferzahlen und gravierenden Auswirkungen auf unterschiedliche Schutzgutbereiche zu rechnen. Für dieses Szenario wurden anschließend sowohl die für ein solches Seuchengeschehen anzunehmende Eintritts-wahrscheinlichkeit als auch das bei seinem Auftreten zu erwartende Schadensausmaß gemäß der Methode der Risikoanalyse für den Bevölkerungsschutz auf Bundesebene bestimmt.

 

Allen da draußen alles Gute für die kommenden Wochen!

Photoshop: Geöffnete Dateien werden bei Stapelverarbeitung / Image Processor nicht geschlossen – Workaround

5 Mrz

Je nachdem mit welcher Photoshop Version man arbeitet kann es bei der Stapelverarbeitung mit dem Image Processor zu folgendem Problem kommen: Man lässt eine oder mehrere Aktionen / Actions automatisch ablaufen, um mehrere Dateien innerhalb eines Ordners die gleichen Bearbeitungsschritte durchlaufen zu lassen. Manchmal, wenn die Aktionen etwas komplexer sind oder auch ohne ersichtlichen Grund, werden die einzelnen Dateien nach der Anwendung der Stapelverarbeitung nicht geschlossen, sondern bleiben als offene Arbeitsfenster in Photoshop aktiv. Je nach Anzahl und Größe der zu verarbeitenden Dateien, führt das früher oder später zum Abbruch durch Photoshop wegen Speicherüberlastung. Die Problemstellung ist uralt und eine Menge Foren etc. beschäftigen sich damit. Seit einiger Zeit hab ich eine Möglichkeit zum workaround gefunden: Vielleicht nicht unbedingt schön, dafür funktioniert es.

Meine Vorgehensweise:

Was man braucht: Eine beliebige Bilddatei, eine weitere Bilddatei und die Aktion(en) die bei der Stapelverarbeitung die aktiven Fenster nicht schließen.

Zunächst öffne ich die beliebige Bilddatei. Danach öffne ich ein weiteres Bild und erstelle eine neue Aktion X und markiere – falls noch nicht aktiviert – den roten Punkt im Aktionsmenü für die Aufzeichnung. Daraufhin klicke ich auf die zuerst geöffnete / erstellte Datei und der Aktionsschritt „select previous document“ (in der englischen Version, auf deutsch sollte es wohl ähnlich heißen) taucht in der Aufzeichnung auf. Da die erste Datei nur geöffnet wurde, kann man sie einfach schließen ohne dass man gefragt wird, ob die Änderungen gespeichert werden sollen. In der Aktionsaufzeichnung taucht „close“ auf. Das war eigentlich schon die ganze Zauberei. Jetzt kann man beliebig die zuvor schon gespeicherten Aktionen abspielen, die später in der Stapelverarbeitung ebenfalls zum Einsatz kommen. Da die Aufzeichnung noch aktiviert ist, werden die einzelnen abgespielten Aktionen mit in der mit „select previous document“ und „close“ beginnenden Aktion X ebenfalls aufgezeichnet. Sobald alles durchgelaufen ist und die Bilddatei auf eine Ebene reduziert ist kann die Aufzeichnung abgeschlossen werden.

photoshop action image processor not close open files

Möchte man diese Aktion nun in der Stapelverarbeitung einsetzen, muss beachtet werden, dass bevor der Image Processor gestartet wird wiederum eine beliebige Datei in Photoshop geöffnet ist, die mit den „select previous document“ und „close“ Befehlen adressiert wird. Danach wird jedesmal das zuvor noch aktive – und durch Photoshop nicht geschlossene – Dokument geschlossen bevor eine neue Datei durch die Stapelverarbeitung läuft. Die Rechenleistung wird nicht überstrapaziert und auch umfangreiche Operationen sind möglich.

 

 

 

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