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Bildraum Mixtape #2: Nepomuk – Deep Sounds Of London

11 Apr

UK Electro, Future Bass & Post-Dubstep

 

Burial | James Blake | Jamie XX
Jamie Woon | Ramadanman | Girl Unit
Gil Scott-Heron | Rainbow Arabia
Midland | Emika | Khan | Ill Blu
Julio Bashmore | Bok Bok | Mala
Pangeae | Eskmo | Scuba | Ossie
Peverelist | George Fitzgerald

 

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Nachdem mit dem Atlas Mix von MoMinze die Mixtape Reihe im März erfolgreich gestartet ist heute die zweite Ausgabe. Diesmal kommt der Mix von Nepomuk. Nepomuk und bildraum sind eine Person. Ich spreche also von mir. „Deep Sounds Of London“ ist mein erster Versuch ein Mixtape anzufertigen. Über konstruktive Kritik bin ich deshalb besonders dankbar. Während im Atlas Mix der Schwerpunkt auf den herausragenden Elektro und Deep House Tracks des Jahres 2010 lag, ist dieser Mix der Londoner Club Kultur gewidmet. Die elektronische Musik wird derzeit maßgeblich von den Produzenten der Insel beeinflusst. Während sich in Deutschland Dubstep gerade etabliert, ist die Entwicklung vor allem in der englischen Hauptstadt schon wieder einen Schritt weiter. Post-Dubstep, Future Bass, New Garage und zuletzt auch Footwork beeinflussen die Neuerscheinungen. Diese Entwicklung wollte ich in meinem Mix für das erste Quartal 2011 festhalten. Burial, James Blake, Jamie XX & Jamie Woon sind ebenso dabei wie Julio Bashmore und Girl Unit. Der Bogen wird gespannt von vokallastigem Postdubstep bis hin zu technoiden Tracks am Ende des Mixtapes. Viel Spaß beim Hören!

 

Tracklist

Gil Scott-Heron & Jamie XX - I'll Take Care Of You
Burial - Street Halo
Emika - Count Backwards (Radio Edit)
Rainbow Arabia - Mechanical
Ramadanman & Midland - More Than You Know
Jamie Woon - Wayfaring Stranger (Burial Remix)
James Blake - CMYK
Khan - Like We Used To Do
Julio Bashmore - Battle For Middle You
Girl Unit - IRL (Original / Bok Bok Remix)
Pangaea - Inna Daze
The Bug - Catch A Fire (ft. Hitomi)
Mala - City Cycle
Eskmo - Lands And Bones (ft. Swan)
Scuba - Tense
Peverelist - Dance Til The Police Come
Ill Blu - Meltdown
George Fitzgerald - We Bilateral
Ossie - Tarantula

Wie gut wird Jamie Woons Album „Mirrorwriting“?

5 Apr

Vollendet er die Brücken welche James Blake begonnen hat zu bauen?

 

Jamie Woon ist vermutlich das musikalische Ergebnis wenn man James Blake mit The Weeknd und Burial multipliziert und dabei ein Quäntchen Verschrobenheit subtrahiert. Dubstep goes Ballad 2.0. Hier auf bildraum ist er fast schon ein alter Bekannter. Zuletzt war der Track „Nightair“ in MoMinzes Atlas Mixtape hier zu hören. Auf itunes ist bereits ein Albumteaser zu hören. Veröffentlicht wird das ganze am 18. April. Aus der Singer-Songwriter Ecke kommend, verbindet sich seine Stimme in den Lieder mit Post-Dubstepelementen zu einfühlsamen Balladen. Dabei ist er näher am Pop als z.B. James Blake oder Eskmo. Stilistisch ist er zwischen Soul, R&B und Dubstep einzuordnen. Im momentanen kleinen R&B Revival (Man bedenke The Weeknd vor ein paar Tagen) wird das Album Mirrorwriting in Musikkreisen einschlagen. Erstem Vernehmen nach ist es auch in sich geschlossener und reifer als das Debüt von James Blake. Kein Wunder, der 1983 geborene Jamie Woon ist bereits ein paar Jahre länger im Musikgeschäft aktiv. Es ist zu hoffen, dass auch die normale Hörerschaft bereit ist für diese neuen  Klänge. R&B kommt mit Niveau zurück, nachdem das Genre über Jahre hinweg weitgehend stagnierte. Future R&B trifft Post-Dubstep. Jamie Woons Mirrorwriting dürfte eines der musikalisch wegweisenden Alben des Jahres werden. Post-Dubstep ist stark im Kommen als Crossover Genre: Zu Jahresbeginn James Blake, zuletzt Jamie XX und seine Remixe von Gil Scott Heron, demnächst Jamie Woon und im Jahresverlauf  das neue Album von Burial und das Debüt von Emika. Die musikalische Innovation nimmt in 2011 langsam aber sicher Fahrt auf.

http://www.jamiewoon.com

www.myspace.com/jamiewoon

 

Bonus

Neue Tracks von Burial, Emika und Jamie XX & Gil Scott Heron

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