Tag Archives: Ghostpoet

Musik: Septemberlieder 2011

6 Sep

Tronische Wiedereingliederungstracks

Der bildraum erwacht aus der Sommerpause. Nach drei Wochen off the beaten track in Cornwall und Schottland jetzt zurück in das urbane Leben zwischen den Aktivitätsknoten Bonn und Köln. Da in den letzten drei Wochen sich auch musikalisch einiges getan hat, sollen heute einfach ein paar hörenswerte Tracks im Mittelpunkt des Blogeintrags stehen. Der ein oder andere ist heute sicher auch in der „Heimat“ in Regensburg zu hören. Jener Location, in welcher MoMinze jeden Dienstag mit den „Lights from Above“ die Lautsprecher zum Leuchten bringt. Hier also einige neue Tracks vom Spätsommer/Früherbst 2011… zum Tanzen und zum Träumen.

Throwing Snow – Shadower

Überraschung der musikalischen Aufarbeitung der vergangenen Wochen. Ein feiner Track – digitale Veröffentlich Richtung ende September. Den Namen bewahre ich einmal im Hinterkopf

iO – ADFW

England hat scheinbar einen unerschöpflichen Vorrat an produktiven Elektrofricklern. Einmal mehr ein begeisterndes Stück. Selbst kleinste Produktionen sind sehr gut gemastert – das sollte man sich hierzulande mal als Vorbild nehmen.

Slow Magic  – Corvette Cassette

Angenehm treibender Chillwave Beat. Der nächste Sommer kommt bestimmt

Emika – Professional Loving

Im Oktober endlich das Debüt auf Ninja Tunes. Zwei Jahre des Wartens haben ein Ende. Gespannt bin ich ja wie das Album von den Kritikern aufgenommen werden wird.

Balam Acab – Apart

Letztes Jahr war das von der Witchhousewoge getragene Debüt von Balam Acab – insbesondere der Track „See Birds“ durchaus präsent. Jetzt erschien Anfang September das Zweitwerk „Wonder“. Es geht immer noch entschleunigt zu; Vocals verlieren sich in Kristallsphären. Herbstmusik.

Juk Juk – Winter Turn Spring

Juk Juk – ein frischer Künstler auf dem Four Tet Label. Spätestens die Drones in der zweiten Hälfte verraten warum hier durchaus Potential für die Zukunft vorhanden ist.

SBTRKT – Wildfire (feat. Little Dragon)

Schon ein wenig älter – dennoch ist das SBTRKT Debüt tatsächlich eines der bemerkenswertesten Alben mit in diesem Jahr. Grund genug diesem Feature mit den Schweden von Little Dragon ein wenig Gehör zu schenken.

Ghostpoet – Liiines (xxxy Remix)

Der englische Rapper ghostpoet wurde auch bereits auf bildraum vorgestellt. Hier ein Remix von xxxy der den sehr individuellen Rapstyle von ghostpoet in den Club trägt.

Jamie Woon – Shoulda (Normski Remix)

Ähnlich SBTRKT verbindet auch Jamie Woon auf seinem Album Dubstepelemente mit RnB beeinflussten Gesang. Aus seinem Track „Shoulda“ bastelte Normski eine gefällige Houseballade.

The Weeknd – Life of the Party

Ich oute mich einfach mal als Freund der beiden bereits erschienenen The Weeknd Mixtapes. Life of the Party – krasse Geschichte mit krassem Drop. Hoffentlich kommt da noch ein Remix der das ganze potenziert.

Musik: Ghostpoet & Jamie Woon

20 Feb

Neue Stimmen von der Insel

Jamie Woon

Heute möchte ich zwei Künstler vorstellen, deren Sangeskünste im Jahr 2011 durchaus noch von sich Reden machen könnten. Jamie Woon hat bereist 2010 durch sein von Burial produzierte Night Air auf sich aufmerksam gemacht. Auch auf bildraum wurde seine Musik bereits erwähnt. Seine Stimme verbindet sich in seinen Lieder mit (Post)Dubstepelementen zu einfühlsamen Balladen. Dabei ist er näher am Pop als z.B. James Blake oder Eskmo. Stilistisch ist er zwischen Soul, R&B und Dubstep einzuordnen. Im momentanen kleinen R&B  Revival könnte das im Frühjahr (1.4.) erscheindende Debütalbum des 1983 geborenen Künstlers daher durchaus Wellen schlagen.

http://www.jamiewoon.com

www.myspace.com/jamiewoon

 

Ghostpoet

Ghostpoet ist eine der neuen Hoffnungen im UK HipHop. Der Künstler heißt mit bürgerlichem Namen eigentlich Obaro Ejimiwe und hat nigerianische Wurzeln. Seine musikalischen Wurzeln sind in einem Londoner Grime Kollektiv zu suchen. Auf Solopfaden wandelnd wurde er von Gilles Perterson für dessen Brownswood Label entdeckt. Ghostpoet pflegt mit einem sehr zurückgelehnten Rapstil interessantes Storytelling. Gesang und Musik verbinden sich zu kleinen psychodelischen Kunstwerken. Die Stimme ist fast ein wenig so hypnotisch wie jene von Gonjasufi.

www.ghostpoet.co.uk/

www.myspace.com/ghostpoet

 

 

 

 

%d Bloggern gefällt das: