Tag Archives: future

Wie gut wird Jamie Woons Album „Mirrorwriting“?

5 Apr

Vollendet er die Brücken welche James Blake begonnen hat zu bauen?

 

Jamie Woon ist vermutlich das musikalische Ergebnis wenn man James Blake mit The Weeknd und Burial multipliziert und dabei ein Quäntchen Verschrobenheit subtrahiert. Dubstep goes Ballad 2.0. Hier auf bildraum ist er fast schon ein alter Bekannter. Zuletzt war der Track „Nightair“ in MoMinzes Atlas Mixtape hier zu hören. Auf itunes ist bereits ein Albumteaser zu hören. Veröffentlicht wird das ganze am 18. April. Aus der Singer-Songwriter Ecke kommend, verbindet sich seine Stimme in den Lieder mit Post-Dubstepelementen zu einfühlsamen Balladen. Dabei ist er näher am Pop als z.B. James Blake oder Eskmo. Stilistisch ist er zwischen Soul, R&B und Dubstep einzuordnen. Im momentanen kleinen R&B Revival (Man bedenke The Weeknd vor ein paar Tagen) wird das Album Mirrorwriting in Musikkreisen einschlagen. Erstem Vernehmen nach ist es auch in sich geschlossener und reifer als das Debüt von James Blake. Kein Wunder, der 1983 geborene Jamie Woon ist bereits ein paar Jahre länger im Musikgeschäft aktiv. Es ist zu hoffen, dass auch die normale Hörerschaft bereit ist für diese neuen  Klänge. R&B kommt mit Niveau zurück, nachdem das Genre über Jahre hinweg weitgehend stagnierte. Future R&B trifft Post-Dubstep. Jamie Woons Mirrorwriting dürfte eines der musikalisch wegweisenden Alben des Jahres werden. Post-Dubstep ist stark im Kommen als Crossover Genre: Zu Jahresbeginn James Blake, zuletzt Jamie XX und seine Remixe von Gil Scott Heron, demnächst Jamie Woon und im Jahresverlauf  das neue Album von Burial und das Debüt von Emika. Die musikalische Innovation nimmt in 2011 langsam aber sicher Fahrt auf.

http://www.jamiewoon.com

www.myspace.com/jamiewoon

 

Bonus

Neue Tracks von Burial, Emika und Jamie XX & Gil Scott Heron

Prelisten: CutOff!CutOff! – Sing EP

13 Dez

Post-Dubstep aus Heidelberg

Cover-Artwork für die neue EP von Matthias Hoegg


 
 

Post-Dubstep: James Blake, Ramadanman, Clubroot, Shackleton und Eskmo. Namen mit Klang in der Szene sphärischer Bassmusik, insbesondere im UK – wo Dubstep einen ganz anderen musikalischen Stellenwert einnimmt als auf dem Kontinent.  Aber auch in Deutschland gibt es Producer die in diesem Genre aktiv sind. So zum Beispiel CutOff!CutOff! aus Heidelberg. CutOff!CutOff! ist ein 29jähriger DJ und Producer, der Ende Dezember 2010 auf dem englischen Label Spontaneous Rhythm eine Post-Dubstep EP mit vier Tracks veröffentlicht. Seit zwei Jahren spielt er auch seine eigenen Produktionen innerhalb seiner DJ-Sets. Post-Dubstep ist die aktuelle Station auf dem Weg seines musikalischen Schaffens, welcher ihn bereits von Hardcore über Indiebands bis hin zum Drum’n’Bass führte. 10 Jahre Erfahrung an Plattentellern schlägt er zu Buche. Inspiriert wurde die neue EP von Acts wie Four Tet, Boards of Canada, Stars of the Lid und wohl prinzipiell auch Bands wie Mogwai oder My Bloody Valentine. Darüber hinaus hat der Künstler fast ein Jahr in London verbracht und die dortigen Clubnächte haben auf jeden Fall auch Einfluss auf die Musik genommen: Erol Alkans Trash, Did We Mention Our Disco oder die FWD Nächte. Auch 2011 wird das englischsprachige Ausland mit Ziel Australien wieder Einfluss auf sein Schaffen nehmen. Doch zunächst die EP. Hier schonmal zum Reinhören in den ein oder anderen Track und das sehr gefällige Artwork. Der Track Sing ist ein großartiger Anspieltipp. Chaupé!

 
 

CutOff!CutOff! – Sing


 

CutOff!CutOff! - S&H


 

CutOff!CutOff! - T is To N


 

CutOff!CutOff! - Myspace & Booking Requests

 

CutOff!CutOff! - Live Support für Crystal Fighters
%d Bloggern gefällt das: