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Norwegen – Wenn die Nacht hereinbricht über Bergen

14 Jan

Abschied aus Norwegen

Hier zeige ich die letzten Bilder die ich in Norwegen gemacht habe. Noch einmal kam Besuch aus Bonn. Am betreffenden Wochenende nahmen wir uns die Fjellfestning, die Fjell Festung auf Sotra nahe dem Ort Fjell als Ausflugsziel vor. Diese Festung wurde während des zweiten Weltkrieges von den Deutschen ausgebaut, um die wichtige Hafeneinfahrt nach Bergen zu schützen. Dafür wurde einer der Kanontürme des Kriegsschiffes „Gneisenau“ dort fest als zentrales Element einer ausgedehnten Bunkeranlage montiert. Das Gebiet ist relativ Interessant und frei zugänglich, u.a. stehen auch noch zwei originale 10,5 cm Flak Geschütze herum, wie auf den ersten beiden Bildern zu sehen ist.

Danach suchten wir noch das offene Meer auf. Die Sonne meinte es nicht gut mit uns, aber noch einmal begabg ich mich nahe an die tosende wilde Gischt, wie die beiden weiteren Bilder zeigen.

Auch in Bergen war ich nochmal unterwegs. Die Bilder zeigen zunächst mein Wohnheim Fantoft und Hochhauskollegen in ihrer ganzen Hässlichkeit im gleißenden Licht der Abendsonne. Es folgen bemerkenswerte Lichtstimmungen über Bergen und Ulriken, welche die Stadt in goldenes Licht tauchten. Mein Weg führte mich weiter zum Königsschloss vor Abendrot und zum Sonnenuntergang am Fjord „beim König“.

Die Nachaufnahmen zeigen das Weltkulturerbe Brüggen mit seinen alten hölzernen Handelshäusern und die Festung Arhus mit dem Palas Haakonshallen.

Somit ging ein halbes Jahr in Norwegen zu Ende. Es waren schöne Monate, mit interessanten Menschen, spektakulären Ausflügen, aber insbesondere im September mit Regen und allen Vor- und Nachteilen eines Wohnheimlebens. Viele Dinge die ich mir vorgenommen habe konnte ich besuchen und gute Bilder mit nach Hause bringen. Andere wie die Lofoten warten noch auf ihre Entdeckung. Norwegen, ich kehre zurück und vermutllich werde ich auch hier noch den ein oder anderen Bericht online stellen.

Unbekanntes Norwegen – Sonnenaufgang auf dem Varden

10 Jan

Unerwartete Aufstehfreuden

Der letzte Wochenendtrip führte mich nach Molde, einer kleineren Stadt in der Nähe von Trondheim. Die Stadt selbst wurde durch den zweiten Weltkrieg stark in Mitleidenschaft gezogen, so dass sie sich heute mit einem eher modernen Stadtbild präsentiert. Nach der Fährüberfahrt über den Romsdalsfjord sahen wir uns nach einem nächtlichen Standplatz für unser Auto um, da wir am nächsten Morgen weiter wollten zur schon erwähnten Trollkirka. Diesmal entschieden wir uns, die Fjordnähe zu meiden und unser Auto am Gipfel des befahrbaren Aussichtsberg „Varden“ 407m über Molde abzustellen. Eine Entscheidung die wir nicht bereuen sollten – zunächst war es erstaunlicherweise oben am Berg nachts wärmer als unten im Tal, wo Reif von Temperaturen unter dem Gefrierpunkt kündete. Aber die spektakuläre Überraschung zeigte sich dann bei Sonnenaufgang. Das der Varden ein vorzüglicher Aussichtsberg mit einenmtollen Blick auf Molde , den Romsdalsfjord und die Sunmøre-Alpen ist, wussten wir. Aber das in leuchtendes orange-rot getauchte Panorama der unzähligen Zacken und Spitzen und davor der in gleisendem Licht liegende Fjord mit seinen langgestreckten Inseln machte uns dann doch sprachlos. Über 100 Gipfel kann man zählen bei einem makellosen 180° Panorama. Wer dort in der Nähe unterwegs ist, sollte dieses Erlebnis nicht verpassen. Oben am Berg nicht zu nah an der DNT Hütte parken, weil man mit den Fragen der allgegenwärtigen Securitas rechnen muss.

Noch ist das Licht ein wenig fahl…

Kurz vor Sonnenaufgang erstrahlt der Himmel über den Romsdalsalpen in leuchtendem Orange. Und weil man hier nichts erkennt, gibt es das sehenswerte Panorama hier auch in GROSS

Auf der Fahrt nach Molde passierten wir das schmucke Jugendstilstädtchen Alesund, fotografiert vom befahrbaren Stadtberg Aksla aus

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