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Fotografie: Island VI – 24 neue Fotos

28 Feb

Im Bann der Insel aus Feuer & Eis

Immer noch neues Bildmaterial aus Island. Bemerkenswert – zumal das ganze 2010 „keine Fotosafari“ (O-Ton) war. Beeindruckend welche unterschiedlichen Bildeindrücke innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne möglich waren. Island, das ist oft unnahbare, tote und wüstenähnliche Vulkanlandschaft. Aber immwieder wird diese steinerne Einöde durch farbenfrohe Spots aufgelockert – die umso mehr beeindrucken und wie kleine Paradiese wirken, wenn man vorher einige Stunden durch die Gerölllandschaften des Hochlandes gefahren ist. Bemerkenswert sind auch die Ansichten von den Westmännerinseln – diese südlich Island vorgelagerte kaum überlaufene Inselgruppe bietet eine ganze eigene Landschaftsästhetik. Die Grünen Bergspitzen im Verbund mit blauem Meer und Himmel täuschen darüber hinweg, dass die Westmännerinseln ein vulkanisch sehr aktives Gebiet sind – zuletzt hat 1973 ein Ausbruch des Eldfell Vulkans direkt über dem Hauptort Heimaey ein Drittel der Stadt unter seinen Lavaströmen begraben. So entstand das Pompjie des Nordens. Doch trotz dieser Gefahren ist Heimaey mit knapp 4000 Einwohnern immer noch eine der größeren Siedlungen Islands außerhalb des Großraums Reykjavik. Die Lebesader der Stadt ist die Fischrei und der gut geschützte Hafenbereich. Fast wäre die Zufahrt vom Hafenbecken zum Meer beim letzten Vulkanausbruch durch einen Lavastrom abgeschnitten worden – letztendlich ist dieser erkaltete Lavastrom sogar ein Glücksfall, da er das Hafenbecken durch die Verengung der Durchfahrtsrinne noch besser vor stürmischen Wetterlagen auf dem Atlantik schützt. (Bild im Titel: #1 | Durch mineralische Ausfällungen blau gefärbte Heiße Quelle)

 

 

#2 | Ausbruch des Vulkans Eldfell über Heimaey 1973

(via www.regeafaitunbeauvoyage.fr)

 

#3 | Der Gullfoss stürzt sich in die Tiefe

 

#4 | Fischtrawler mit im Rumpf befindlicher Verarbeitungsfabrik, Heimaey

 

 

#5 | Ein Wasserfall stürzt sich im Bereich der Ostfjorde ins Meer

 

 

#6 | Sonnenaufgang an der Ostküste Islands

 

 

#7 | Die Eislagune Jökulsárlón

 

 

#8 | Landschaft im Morgenlicht auf dem Weg zum Eyjafjallajökull

 

 

#9 | Das Leben setzt sich durch

 

 

#10 | Fumerolen in einem vulkanisch aktiven Gebiet

 

 

#11 | Überquerung der Lavaströme des im Jahr zuvor ausgebrochenen Eyjafjallajökull

 

 

#12 | Ein schönes Beispiel für einen Tafelberg

 

 

#13 | Landschaft an der Hochlandroute

 

 

#14 | Island kann auch lieblich – Abendstimmung an der Ostküste

 

 

#15 | Blick vom Vulkan Eldfell auf die von Lavaströmen verengte Zufahrt zum Hafen von Heimaey

 

 

#16 | Landschaft in der Nähe des Skogafoss

 

 

#17 | Schlucht nahe der Sprengisandur Route – im Bachlauf schwammen tausende kleine Bimskügelchen an der Oberfläche

 

 

#18 | Silberstreif am Horizont – endlich Land in sicht – eine der ersten Aufnahmen von der Fähre aus

 

 

#19 | Das Magirus Exkursionsfahrzeug auf den Westmännerinseln

 

 

#20 | Die Exkursionszelte aus der Vogelperspektive von einer angrenzenden 220m hohen Felswand – Westmännerinseln

 

 

#21 | Ein traditionelles isländisches Gehöft

 

 

#22 | Faible für moderne Architektur und seltsam geformte Kleinbauten

 

 

#23 | Am Rand des riesigen Askja Kraters

 

 

#24 | Tórshavn – Die Hauptstadt der Faröer Inseln

 

 

 

 

 

 

Fotografie: Streets of Reykjavik

5 Feb

Die Schönheit des Alltäglichen

Nachdem die beeindruckendste Landmark von Reykjavik – die Hallgrimskirche – fotografisch hier schon vorgestellt wurde, gehts jetzt hinaus in die Straßen der isländischen Hauptstadt. Doch vorneweg das Lied Sólin mun skína von der isländischen Band Rökkurró als Soundtrack für die nun folgenden Bilder. Unter anderem von einem Liveauftritt der jungen Musiker. Reykjavik selbst ist mit nur 120.000 Einwohner eine kleine Stadt. Aber mit einem besonderen Charme, nicht nur wegen dem globalen Einfluss den dortige Kulturszene ausstrahlt. Schnell merkt man nämlich, dass die Stadt anders ist als typische mitteleuropäische Städte. Es fehlen die großen Einkauf- und Fastfoodketten. Dafür gibt es Cafes und kleine Boutiquen. Überhaupt sind die kleinen Lädchen hinter den bunten Fassaden sehr reizvoll. Stunden kann man damit verbringen, sich auf den Sofas im Plattenladen 12 Tonar mit der einheimischen Musikszene zu beschäftigen. Manch einer mag denken, dass man die signifikanten Sehenswürdigkeiten von Reykjavik in ein paar Stunden abgeklappert hat. Doch diejenigen sind blind für den eigentlichen Reiz der Stadt, für das Lebensgefühl, für den Modestil und die Einwohner, die trotz oder vielleicht auch wegen der Finanzkrise aus einem unheimlich großen Potential kreativer Ideen  schöpfen. Daher möcht ich einladen zu einem kleinen Spaziergang durch die Stadt, so wie ich sie erlebt und gesehen habe. Per Klick gibts die Bilder – wie immer – in größer und mit Scharf.

 

Weitere Einträge über Island:

Überblick über Islands Musikszene
Landschaftsfotografie Island
Nordlichter fotografieren in Island

 

 

In den Straßen von Reykjavik

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