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Musik: Die besten Alben des Jahres 2011

9 Jan

Top30 – Lieblingsscheiben und Zukunftsmusiken

2012 ist schon wieder eine Woche alt und mit „reichlicher“ Verpätung gegenüber den üblichen Hipsterplattformen wie Pitchfork reicht auch der bildraum noch eine kleine Übersicht der Lieblingsalben im vergangenen Jahr nach. 2011 als Musikjahr war grundsätzlich gefühlt nicht so sympathisch wie 2010. Das lag einerseits daran, dass nicht alle Alben die hochgehegten Erwartungen erfüllten (James Blake, 2562, Hyetal, Emika, Balam Acab etc.) andererseits wohl daran, dass die Betriebssamkeit in geschätzten Subgenres wie Chillwave oder Witchhouse doch um einiges nachgelassen hat. Überraschend stark zeigten sich elektronische Veröffentlichungen aus heimischen Gefilden.. mit Dominik Eulberg, Robot Koch, Moomin und Roman Flügel schaffen es vier Platten locker in die Top30, Robag Wruhme, Steffi und Kreidler scheiterten knapp. Mit den Dial und Freude am Tanzen Platten wird schon offenkundig, dass 2011 dort weiter machte, wo 2010 mit Pantha du Prince und John Roberts aufhörte. Nämlich überall rund ums House. Deep House, Detroit House, Techhouse usw. allüberall bis hinüber in technoide Gefilde. Einzuordnen in diesen musikalischen Kosmos sind Dominik Eulberg, Roman Flügel, Morphosis, Sandwell District, The Field, John Heckle, Altered Natives, Omar-S, GusGus und Moomin. Also ein Drittel Steady Beats in der Top30. Einen weiteren wichtigen Teil nehmen die von englischer Clubmusik inspirierten Werke zwischen Post-Dubstep, Uk Funky, FutureGarage , Footwork und sonstigen elektronischen Bastardereien ein. Namentlich vertreten durch Kuedo, Zomby, Rustie, Robot Koch, BNJMN, Martyn, SBTRKT, Sepalcure und Machinedrum. Noch ein Drtittel. Das verbliebene Drittel teilen sich Araabmuzik, Holy Other und Oneohtrix Point Never anderselektronisch mit den Gesangsindietronicpoppern von Metronomy, Austra, Alaska in Winter, Sin Fang, Jamie Woon, John Maus und Summercamp. Einige Alben wie jene von Feist, Dillon, The Horrors und Modeselektor wurden nicht ausreichend gehört um sie in die Wertung mit einfließen zu lassen. 2012 wird interessant sein, ob sich das Verhältnis der genannten Musikströmungen zueinander ändern wird…

1. Metronomy – The English Riviera

2. Kuedo – Severant

3. Zomby – Dedication

4. Rustie – Glass Swords

5. Robot Koch – The Other Side

6. Dominik Eulberg – Diorama

7. Austra – Feel It Break

8. Alaska in Winter – B-Sides & Other Missed Opportunities

9. Roman Flügel – Fatty Folders

10. BNJMN – Plastic World

11. Martyn – Ghost People
12. Holy Other – With You EP
13. Araabmuzik – Electronic Dream
14. Oneohtrix Point Never – Replica
15. SBTRKT – SBTRKT

16. Morphosis – What Have We Learned
17. Sandwell District – Feed-Forward
18. The Field – Is This Power
19. John Heckle – The Second Son
20. Sepalcure – Sepalcure

21. Altered Natives – Tenement Yard Vol. 2
22. Omar-S – It Can Be Done But Only I Can Do It
23. Sin Fang – Summer Echoes
24. GusGus – Arabian Horse
25. John Maus – We Must Become The Pittless Censors Of Ourselves

26. Moomin – The Story About You
27. Summercamp – Welcome to Condale
28. Machinedrum – Room(s)
29. Pictureplane – Thee Physical
30. Jamie Woon – Mirrorwriting

Frauenbewegung: Austra, EMA, Grimes

18 Mai

Stimmung gegen den Prüfungsalltag

Anhand der deutlich zurückgegangenen Artikelzahl hier auf bildraum lässt sich nachweisen, dass auch an mir Diplomprüfungen nicht spurlos vorbeigehen. Um mal wieder ein Lebenszeichen zu senden gibts bemerkenswerte Frauenstimmen im Mai 2011. Dabei habe ich auf einen elektrifizierten Klangteppich wert gelegt, so das leider andere gute Künstlerinnen wie tUnEyArDs (2009 das Phonofestivalen in Bergen lässt grüßen) vorerst zumindest außen vor sind.

Austra

Mein Lieblingswerk in dieser Sparte ist das Album „Feel it Break“ des kanadischen Trios Austra. Die Stimme der Sängerin und Songschreiberin Katie Stelmanis sorgt für den Unterschied – denn weiblichen Gesang auf Synthiemelodien gibt es reichlich. Aber den Unterschied macht der Minimalismus in den Aufnahmen von Austra. Denn in der Unaufgeregtheit der Platte liegt auch ihre Einprägsamkeit. Am 25.6. in Köln. Oder unter austramusic.com

Grimes

Ebenfalls aus Kanada stammend hat die Sängering Grimes kürzlich zusammen mit D’Eon die gesplittete EP  „Darkbloom“ rausgebracht. Auch hier findet sich elektrifizierte Grundstimmung in Verbindung mit weiblichem Gesang. Myspace.

EMA

Erika M. Anderson – kurze EMA – legt mit Past Life Martyred Saints kürzlich ein gutes und bemerkenswert eigenständiges Album vor. Die Sängering aus South Dakota die es an die amerikanische Westküste verschlagen hat (der Song „California“ als Hörzeichen) war vor ihren Solopfaden Sängerin bei den Gowns.

Bonus: Creep ft. Nina Sky

via M. Dohr

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