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Musik: Januarlieder

26 Jan

Indieballaden & Indietronica

Ein bisschen musikalischer Input aus dem 4. Quartal 2010 und 2011. Weniger exotische musikalische Auswüchse als zuletzt: Lieblingslieder, Altes und Neues was es immer wieder in den Alltagssoundtrack schafft. Den Anfang machen einige ruhige Indie-/ Singer-/Songwriter-Balladen. Vorgestellt werden die Singer/Songwriterin Little Light mit einem Fotografie affinen Lied (auf die erste EP darf man gespannt sein), eine verträumte Lofi Sampling Ballade von Mean Lady, sanfter Gesang von Timber Timbre mit 70ties Anleihen, schnell Gute Laune mit Magic Man und das melodische Kites von Geographer.

Die Lieder danach orientieren sich dann schon ein wenig Richtung Geschmacksverstärker Tanzfläche. Indietronic und darüber hinaus. Zunächst der elektrifizierte Weilheimsound von Console, daraufhin die phantastische Gesangsstimme von Glasser im Lindstrom Remix, gefolgt vom Pantha Du Prince Freund John Roberts, weiter geht es mit der in Slippery Slope an die frühe M.I.A. erinnernde The Do, der Berliner Frauenstimme Emika im neuesten Scientist Projekt und darüberhinaus rätselhaft mit oOoOO um sich am Schluss im infernalen Finale mit allen Tonspuren bei The Soft Moon einzufinden.

Indie Balladen:

Little Light - Shutter Speed (unveröffentlicht)
Mean Lady - Indian Sun | EP: Kid Friendly (2010)
Timber Timbre - Magic Arrow (2010)
Magic Man - Monster | Album: Real Life Colour (2010)
Geographer - Kites | EP: Animal Shapes (2010)

Indie Tronics

Console - A Homeless Ghost | Album: Herself (2010)
Glasser - Mirrorage (Lindstrøm Remix) | Remix: 2011
John Roberts - Ever or Not | Album: Glass Eights (2010)
The Dø - Slippery Slope | EP: Dust it off (2010)
Pinch & Emika - 2012 (2010)
oOoOO - Burnout Eyess | EP: oOoOO (2010)
The Soft Moon - Into the Depth | Album: The Soft Moon (2010)

Oktoberliebe – Gegenwartsmusik

15 Okt

Bass-Driven | Indietronic | Lo-Fi | Chillwave |  Glitch-Hop | Elektronik | Amtospheric Dubstep | Ambient | Instrumental | Breaks | Synthies


Von Zweihunderteinsnull nach Zwanzigelf

Die Musikwelt ist in Bewegung: Neue Strömungen nehmen an Fahrt auf und der virtuelle Raum ist längst zum zentralen Organ neuer Entwicklungen im Musikgeschäft geworden. Oftmals sind es Blogs den Innovationen Rückenwind geben und aufstrebende Künstler global einer Interessierten Hörerschaft erschließen. Im Alltag kommt dann das an, was von Managern und Redaktionen als kommerziell erfolgreich eingestuft wird. Aber dann sind die Produktionen oftmals zu glatt, zu sehr auf Massenkompatibilität getrimmt. Frisch ist anders, frisch ist hier und heute: Paradebeispiele zeitgenössischer Musikinnovation.

Denkwürdige Gesamtkunstwerke – Alben

Free the Robots – Ctrl Alt Delete (2010)

Im Dunstkreis von Gaslamp Killer, Flying Lotus und Nosaj Thing wurde dieses Albumkleinod Anfang dieses Jahres veröffentlicht. Ohrgold. Musikalisch geht es Richtung Psych, HipHop, Elektronik Bass Driven und Atmospheric Dubstep. Veröffentlicht wurde das Album auf Alpha-Pub, der Heimat von Ras G und Daedalus.

Nosaj Thing -Drift Web (2009)

Auch ein Gewächs der Glitch-Hop Szene in Los Angeles. Bereits 2009 erschienen steht es den Werken von Flying Lotus in keinster Weise nach. Eher im Gegenteil. Die Einflüsse reichen von Instrumental Hiphop über Synth Klänge bis hin zu Atmospheric Dubstep

Holy Fuck – Latin (2010)

Instrumentaltsunami. Ambient gehts los doch dann trifft einen die volle Wucht der Musik. Gitarren, Keybords und Tongeneratoren verbinden sich zu einem völlig eigenständigen musikalischen Klang

Lorn – Nothing Else (2010)

Irgendwo im Nirgendwo von Illinois hat Lorn bis zum Frühjahr dieses Jahres sein Album erarbeitet. Eine leichte Verbindung zu den momentan angesagten L.A. Sounds mag zu erkennen sein, doch dieses Album durchzieht eine eigenständige Düsternis, die begleitet wird von klugen Arrangements aus Elektronika, HipHop Instrumentals, Dubstep und was auch immer Anleihen.

The Glitch Mob – Drink the Sea (2010)

Brodelnde, zirkulierende Elektronika mit Breaks und HipHop Instrumental Anleihen. Genug gesagt. Ein Virus der einen befällt oder ein Buch mit sieben Siegeln das einem verschlossen bleibt.

Linkwood – System (2009)

Hier gehen Slo-Motion Funk, Boogie and Disco Hand in Hand mit den Sounds der Gegenwart. 60ties treffen Techno und Dubstep. Sehr schöne Geschichte.

Alaska in Winter – Holiday (2010)

Das zweite Werk des bereits hier vorgestellten beirutesken Künstlers. Klingt wie: Ratatat feiert mit Robotern auf dem Balkan eine Party. Jetzt wo es wieder dunkler wird, welcher Soundtrack würde einen besser durch düstere Winterabende begleiten, als Alaska in Winters Holiday in Berlin.

Future Islands – In Evening Air(2010)

Hymnen irgendwo zwischen New Wave und Synth Pop. Haben sich festgebissen seit paar Monaten in meiner Rotation. Rollen gerade ein wenig ins Rampenlicht. Vireo’s Eye ist ein Anspieltip. Schade: Heute war Konzert in Köln.

 

Nicht nur Unikate

Emika – Double Edge

Neue Klänge aus Berlin. Vielleicht erkennt man Anleihen alter Jahcoozi Sachen (Fish). Aber das Potential ist riesig. Gespanntes Warten auf das Debut Album.

Nostalgikka77 – Rain Walk

Ich habs ja momentan mit Instrumentals. Besonders wenn sie so gut wie dieses sind.

Eleven Tigers – Stableface

Du kennst Burial? Dann solltest du auch das kennen lernen…

GroupLove – Colours

Indie zum Ersten

NazcarNation – Beezwax

Indie zum Zweiten

Kids of 88 – Everybody knows

Indie zum Dritten

Deerhunter – Helicopter

Indie zum Vierten

Dream Cop-Beach City Carol I Know (Teen Daze Remix)

YÖÖÖÖÖÖÖR CHILLWAVE!

 

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