Tag Archives: Disco

Fotografie: Dorfdisco

13 Mrz

Dorfdisco, Disco, Diiskothek Land

Metropol – Rast – Arena

Vergnüngungsstätten im hinteren Oberpfälzer Wald. Fotografische Rückkehr an die Wirkungsorte der Jugend. Erinnerungen an den Charme der Landdiskotheken. Immergleiche Playlists, die Suche nach jemanden der sich freiwillig als Fahrer hergeben wollte und das Zusammenkommen der weit über das Hinterland verstreuten Cliquen. Für jeden Geschmack etwas dabei, das alternativ-verranzte Medro (Nabburg), der den Mainstream bedienende Arena Park (Nabburg) und sehr oldschoolig: die Rast an der B22 zwischen Winklarn und Rötz. Mittlerweile heißt das Arena zwar Pearls, aber ansonsten hat sich scheinbar wenig geändert. Dorfdiscos sind also keineswegs „outdated“ sondern immer noch ein aktiver Bestandteil der ruralen Jugendkultur.




 Metro Medro Metropol Disco




Diskothek Discothek Disco Rast b22




Arena Park pearls Disco Disko Nabburg




Diskothek Discothek Disco Rast b22




Metro Medro Metropol Disco Disko Nabburg




Arena Park pearls Disco Disko Nabburg




bildraum mixtape #11: Nepomuk. – Space Disco

25 Feb

Space Disco

Einer der Ursprünge moderner elektronischer Musik

Mitte der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts trat mit „Disco“ ein Genre auf den Plan, dass die Popmusik bis in die Gegenwart sehr nachhaltig mitgeprägt hat. Bis zum Beginn der 80er Jahre erlebte der Disco Sound seine erste Blüte. Aber nach wie vor ist die Musik sehr präsent – unter dem Überbegriff „New Disco“ gab es in den letzten Jahren sogar ein Disco Revival. Als „Space Disco“ wird ein Untergenre bezeichnet, in dem futuristische Soundlandschaften und verzerrte Vocals zu einem sphärischen Klangteppich verwebt werden. Trotzdem die „Space Disco“ Ära bereits 35 Jahre zurückliegt, klingen die Tracks nach wie vor sehr frisch. Typische Stilelemente von Bands wie Bloc Party, Crystal Castles oder The Knife scheinen in der Tradition von „Space Disco“ zu stehen. Der Übergang zu Synth Pop, Hi-Nrg und Krautrock war in den 80er Jahren relativ fließend. Beflügelt durch die damals großen Fortschritte in der Weltraumtechnologie ergab sich eine musikalische Zukunftsutopie deren Sound sich über die Grenzen konventioneller Musik hinaus bis ins Weltall ausbreiten sollte. Futuristische Cover der „Space Disco“ Platten griffen das Thema auch visuell auf.

Das Space Disco Mixtape lädt ein zu einer 50 Minuten langen Zeitreise zurück in die Zukunft. Guten Flug.

Download

Tracklist

#01 | Leda - Welcome to Joyland (1978)
#02 | Pluton & Humanoids - World Invaders (extended version) (1981)
#03 | Brian Bennett - Pendulum Force (1978)
#04 | Azoto - Exalt Exalt (Sascha Carbin Edit) (1979)
#05 | The Immortals - The Ultimate Warlord (1979)
#06 | Space - Magic Fly (1977)
#07 | Joyce - Try Me (1977)
#10 | Laser - Galaxy (1979)
#11 | Laser - Laser (1979)
#12 | Droids - The Force (Part 1) (1978)
#13 | Droids - The Force (Part 2) (1978)
#14 | Didier Maruoani - Temps X (1979)
#15 | Space - Just Blue (1979)
#16 | Space - Running (1978)

 

 

Space Disco Cover Art

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Musik von Andy Stott, Lindström, Hauschka & Michael Mayer

26 Nov

Warme elektronische Klänge für den Vorwinter

Wenn man Seiten wie Resident Advisor oder Pitchfork als Gradmesser für das Musikjahr 2012 nehmen will, so fällt auf, dass die Zahl der Alben die mit den jeweiligen Seiten-Awards ausgezeichnet werden in diesem Jahr eher gering ist. Zu einem guten Teil gehören die Redaktions-Favoriten dann auch noch in Genres zwischen RnB und HipHop. Nach einer elektronischen Offenbarung im Stile von Rustie, Kuedo etc. wie letztes Jahr sucht man meiner Meinung nach in diesem Jahr vergebens. Klar es gab spannende Techno Alben (Sigha, Luke Hess, Redshape etc.) aber die eignen sich eher im geringen Maß als Soundtrack für einen Abend auf dem Sofa. Gleiches gilt nach meiner subjektiven Meinung für die meisten Veröffentlichungen mit dem Präfix „UK-“ (House, Funky…).

Daher heute ein paar Empfehlungen für entspanntes Hören:

Hauschka – Radar (Michael Mayer Remix)

Die Remix-Versionen der dem Club „Salon des Amateurs“ in der Düsseldorfer Kunsthalle gewidmeten EP sind überzeugend. Der Remix von Kompakt-Chef Michael Mayer ist mit eines der feinsten Musikstücke in diesem Quartal. An der Schnittstelle zwischen klassischer Klaviermusik und elektronischen Klängen überzeugen aber auch die anderen Remixe auf Hauschkas Salon des Amateurs – Remixe.

Michael Mayer ist ein gutes Stichwort. 2012 erschien nach dem Debüt „Touch“ im Jahr 2004 das zweite Album „Mantasy“ (neben einer großen Zahl an Remixen und Maxis in den letzten Jahren) des Kölner Label Chefs. Die Zeiten, als Köln der Nabel der Minimal-Bewegung war und Kompakt fast wöchentlich Veröffentlichungen launchte sind zwar vorbei, aber mit „Mantasy“ beweist Mayer, dass er noch immer elektronische Musik am Puls der Zeit produzieren kann. Ein Lieblingstrack:

Michael Mayer – Good Times feat. Jeppe Kjellberg

Ein Album das auch Spaß macht ist auch Lindstroms „Smalhans“. Lindstrom vereint sommerliche Skandinavien-Disco-Klänge mit analogen Synthie-Melodien und kommt dabei ganz ohne Vocals aus. Die Titel sind von Gerichten aus der norwegischen Küche inspiriert. Ist unleserlich und hört sich puristisch an. Mein Favorit:

Lindstrom – Vos-Sako-Rv

In eine völlig andere Stimmungsrichtung geht dagegen das Album „Luxury Problems“ von Andy Stott. Stott verfeinert seine schleppenden tiefen Techno Beats mit burialesken Vocal-Fetzen. Dieses Album bewegt sich ein wenig weg von dem Purismus der letzten Veröffentlichungen und wird von mehr Leben erfüllt. Das kommt dem Klangbild sehr entgegen, wenn man sich erstmal in die Tiefen des Albums hineingehört hat, offenbart sich musikalische Anderswelt. Man möge eintauchen in eines der eindruckvollsten elektronischen Alben dieses Jahres. Der Pulsschlag des nachfolgenden Tracks beginnt bei 2:20.

Andy Stott – Numb

 

bildraum mixtape #10: Nepomuk. – Endlich Lametta (Disco Mix)

29 Okt

Mit Tina Turner, Whitney Houston und Nina Simone

(Nu) Disco. Irgendwo schon eine Ansage. Es darf auch mal Tanzmusik ohne avantgardistische Stolpersteinbeats sein. Ein kleiner Mix – gegen die Zeitumstellung und für ein bisschen gute Laune. Von früher bist jetzt ist für jeden etwas dabei. Von Tina Tunrer, Whitney Houston und Nina Simone bis hin zu Little Boots und Niki & The Dove.

 

 

DOWNLOAD

Tracklist

01.  |  Nina Simone - Feeling Good (Hrdvsion Remix)
02.  |  Tina Turner - What's Love Got To Do (Zimmer Rework)
03.  |  Monsoon Season feat. Miss Bee - Green on Blue (Moon Boots Remix)
04.  |  Niki & The Dove - Mother Project (Goldroom Remix)
05.  |  Whitney Houston - Thinking About You (Steed Lord Diva Edit)
06.  |  Ali Love - Love Harder (Mighty Mouse Remix)
07.  |  Lancelot - Daphnis The Nymph (Original Mix)
08.  |  Little Boots - Headphones (Dimitri From Paris Dub)
09.  |  Gino Soccio - Dancer (Slicer Edit)
10.  |  Kenny 'Jammin' Jason & Fast´Eddy - Can U Dance

 

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