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Musik: Christian Löffler | Album: A Forest

26 Jun

Das vielleicht schönste Deep House Album 2012 bisher

Musikschmiede Köln. Im Vorfeld der C/O Pop wurde ich auf diesen Künstler aufmerksam, dessen Debüt eine der musikalischen Überraschungen in diesem Jahr ist: Der Kölner Christian Löffler veröffentlicht seit 2008 elektronische Musik. Er ist mitbegründer des Kölner Musiklabels Ki Records und A Forest ist die erste Longplayer Veröffentlichung von ihm.

Für die dreimonatige Arbeit an seiner ersten LP, zog sich Christian Löffler in ein kleines Haus einer ehemaligen Gartenkolonie bei Usedom zurück. Dort gab es nur einen Raum, ein Fenster und einen Ausblick: Wald. Bei seinen Touren durch die karge Nachbarschaft hin zum Meer sammelte er die Geräusche ein, die ihn umgaben: Blätterknistern, Brandungsrauschen – mal beruhigend, mal bedrohlich, so wie Natur eben ist. Hohlige Holzsounds ziehen sich als mal leises, mal lauteres Geklöppel durch viele Tracks der Platte.

Bei drei Tracks hat er sich Vokalisten hinzugeholt, welche eine schöne Synthese mit dem Klangbild eingehen. Es ist ein Album das man vielleicht ein wenig in der Tradition des letzten Pantha du Prince Albums sehen kann (bzw. auch in der Nähe verschiedener Dial Veröffentlichungen) – aber statt winterlich anmutendem Glockenklängen findet man eher warme Holzklänge. Im gesamten zeitlos harmonisch anmutdene Deep House Klänge – ein schön entspannter Soundtrack für den Sommer. Das Releasedatum war der 18. Juni auf Ki Records.

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Bildraum Mixtape #1: MoMinze

9 Mrz
play, listen & download

 

Caribou   Four Tet   Fever Ray   Gold Panda

Jamie Woon   Pantha du Prince   Eskmo   John Roberts

Kollektiv Turmstraße   Glasser   Gui Boratto   Nosaj Thing

Emeralds   CFCF   Clive Tanaka   oOoOO   Reuter   Efdemin   Emika

 

Heute auf Bildraum: Das Prokrastinations Mixtape. Gemischt von MoMinze. DJ aus Regensburg / Nürnberg / Bergen/NOR. Garant für Kulturaustausch und Tanzkulturrausch in einem. Ich freue mich, dass er einige bei mir auf Rotation laufende Tracks in ein Mixtape gegossen hat. Musik und Fotografie kommen  zusammen – ein paar Titelvorschläge und ein Cover von mir und von M. das tiefergehende Verständnis für die Arbeit am Mischpult. Einmal die gesamte Palette an Beats per Minute in den Tracks war zu verarbeiten. An dieser Stelle Dank an M. der das Mosaik  trotz der Geschwindigkeitsunterschiede zu einem einheitlichen Ganzen zusammengesetzt hat.

 

77 Minuten elektronische Hörtherapie

DOWNLOADLINK (176mb 320kbps)

 

Was ist drauf? Eine Spannungskurve wie bei der perfekten Erzählmaus und Melodien für Millionen. Die Eröffnung gehört dem angewitchten Elektro von oOoOO. Danach wird fortlaufend die Geschwindigkeit erhöht und im Spannungsfeld zwischen Fever Ray und Caribou führen Indietronic, Elektro und Deep-House vom Hamburger Dial Label (Pantha du Prince, Efdemin, John Roberts, Pawel) zu Muskelzuckungen in den Beinen. Schließlich endet das ganze fern ab der Clubs im Bedroom Sound von Clive Tanakas Kassettenrecorder. Ein rundes Ding.

 

TRACKLIST

oOoOO -Burnout Eyess
CFCF - Frozen Forest
Glasser - Mirrorage
Gold Panda - You (Cassettes won't listen Remix)
Jamie Woon - Night Air (Ramadanman Refix)
Eskmo - Cloudlight
Fever Ray -  Triangle Walks (Rex the Dog Remix)
Kollektiv Turmstraße - Heimat
John Roberts - Ever or Not
Reuter - Backupinthismother (Nico's Shiny B Remix)
Efdemin - Night Train
Four Tet - Plastic People
Gui Boratto - Opus 17
Caribou - Sun (Midland Re-Edit)
Pantha du Prince - Bohemian Forest
Emika - Double Edge
Emeralds - It Doesn't Arrive
Nosaj Thing - Fog
Clive Tanaka - Brack Lain
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