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Fotografie: Brothers Grimm’s Homeland

1 Apr

Märchenhaftes aus Mitteleuropa

Lange Zeit habe ich auf bildraum keinen neuen Eintrag mehr verfasst. Aber da die letzten Monate natürlich nicht völlig ereignislos vergangen sind, möchte ich heute ein kleines Update über meine fotografischen Aktivitäten bringen. Anfangen möchte ich mit meiner Serie „Brothers Grimm’s Homeland“ die international für einiges Aufsehen gesorgt hat. Die Serie wurde unter anderem von Stern, CNN, DailyMail, La Repubblica, dem französischen TV2 und einer Vielzahl weiterer Medienformate gefeatured. Mit meiner Kamera begab ich mich auf die Suche nach vertraut wirkenden kleinen Sehnsuchtsorten wie sie überall in Mitteleuropa trotz fortschreitender Technisierung noch immer bestehen. Durch das Festhalten dieser Plätze bei neblig-trüben Lichtstimmungen konnte ich die scheinbar alltäglichen Orte in ein andersweltlich erscheindens Licht rücken:

 Mühle Oberpfälzer Wald

 

National Park Sumava Bayerischer Wald Waldsterben

 

Naturwald Ostbayern (1)

 

Naturwald Ostbayern (2)

 

Böhmerwald Sumava

 

Hochmoor

 

Lusen Bayerischer Wald

 

Allee Niederbayern

 

Buchenwald Rheinland

 

Burgruine Flossenbürg

 

Burgruine Oberpfalz

 

Naturwald Ostbayern (3)

 

Waldkapelle Böhmerwald

 

Wasserfall Luxenburg

 

 

Presseberichte:

Bild 128s

Stern

 

Bild 124ss

CNN

 

 

Weitere Neuigkeiten:

Desweiteren darf ich berichten, dass ich Kooperationen mit dem dänischen Modelabel „Selected Homme“ und dem Hersteller von Photoshop und Lightroom „Adobe“ eingegangen bin. Ein Bericht über mich findet sich in der neuen Ausgabe des „Camera Magazins“. Ebenfalls im März 2014 erschienen sind folgende Bücher in denen Teile meiner Arbeit präsentiert werden:

 

Outsiders – The New Outdoor Creativity“ beim gestalten Verlag Berlin

the outsiders gestalten berlin

 

 

Naturfotografie mal anders“ beim Franzis Verlag

Naturfotografie mal anders

 

 

 

 

Kirschblüte Bonn – Heerstraße Altstadt

29 Apr

Kirschblüte Bonn Altstadt

Impressionen von der Kirschblüte in Bonn 2013

Kirschblüte Bonn Altstadt Heerstraße 2013 (1)

 

Kirschblüte Bonn Altstadt Heerstraße 2013 (2)

 

Kirschblüte Bonn Altstadt Heerstraße 2013 (3)

 

 

Kirschblüte Bonn  Heerstraße

 

Kirschblüte Bonn Altstadt Heerstraße 2013 (6)

Fotografie: Bayerischer Wald, Sumava und Böhmerwald

27 Nov

Unterwegs in der Mittelgebirgsregion im Dreiländereck Deutschland-Tschechien-Österreich

Spätherbstliche Fotoexkursion in „Mitteleuropas Waldwildnis“ mit den Nationalparks Bayerischer Wald und Sumava. Trotzdem dem Waldgebirge die jähen Felswände alpiner Regionen fehlen, ist die Landschaft mit Mooren, Bergkämmen und lichtdurchfluteten Kulturlandschaften durchaus abwechslungsreich. Die Inversionswetterlage führte zu strahlend blauem Himmel überhalb von 700-800m. Einerseits ideale Bedingungen, andererseits auch eine Herausforderung. Ideal deshalb, weil im Vorland bis zu den Alpen eine geschlossene Nebeldecke zu finden war. Daher boten sich insbesondere die Berge in unmittelbarer Nähe zu tieferen Lagen als Standpunkte an (Haidel, Dreisessel, Grenzberge zwischen Mühlviertel und Moldaustausee). Auch knapp unterhalb der Nebelgrenze waren einige Motive geboten. Schwieriger waren dagegen die Bedingungen im inneren Böhmerwald. Die Sonnenaufgänge und -untergänge zeichneten sich durch den wolkenlosen Himmel als eher belanglos. Selbst in den normalerweise relativ nebelsicheren Hochtälern war die einzige Besonderheit relativ viel Raureif. Aber dennoch bin ich mit der fotografischen Ausbeute durchaus zufrieden – einige Aufnahmen (z.B. von der Nebelallee) werden sicher auch den Weg in mein Hauptportfolio finden.

#0  | Alte Allee I
#1  | Thurauer Mühle
#2  | Alpenfernblick vom Dreisessel
#3  | Nebelwald am Haidel I
#4  | Grenzstraße bei Sonnenwald (AUT)
#5  | Sonnenaufgang am Moldaublick
#6  | Böhmerwald Moor
#7  | Windpark Sternwald
#8  | Haidel Aussichtsturm
#9  | Oberfrauenwald Richtung Dreisessel
#10 | Alte Allee II
#11 | Plumpsklos Glöckelberg (CZ)
#12 | Raureif Wald
#13 | Nebelwald am Haidel II
#14 | Am Ufer des Moldaustausees
#15 | Nebelmeer von Obergrainet aus
#16 | Waldwoge reiht sich an Waldwoge
#17 | Alte Alle III
#18 | Böhmerwaldhaus

Musik: Stealing Sheep | Torpus & The Art Directors

1 Nov

Folkster November Blues

Stealing Sheep

Album: Into the Diamond Sun

Psychodelic-Folk-Pop-und-noch-viel-mehr aus Liverpool. Die drei Mädels bringen mit ihren eigenwilligen Liedern eine eigenständige Interpretation eines Soundtracks zwischen Doors, Bon Iver, The Do und First Aid Kit. Auf jedenfall eine schöne Scheibe für einen Nachmittag mit Buch auf dem Sofa oder mit einer Tasse heißer Schokolade am Küchentisch, den Blick geht hinaus in die vom November eingetrübte Welt, auf den alten Lindenbäumen entlang der Straße vorm Haus sitzen mehr Vögel als Blätter.

 

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Torpus & the Art Directors

Album: From Lost Home to Hope

Wem das Mumfords Album zu glatt war, findet bei Torpus & the Art Directors authentischen Ersatz. Und zwar aus Deutschland, genauer gesagt aus Hamburg – die Wurzeln reiche aber noch weiter nach Norden, nach Nordfriesland und Schweden. Die Bandmitglieder rund um Sönke Torpus haben sich als Straßen- und Kneipenmusiker ihren guten Ruf in der Elbmetropole hart erarbeitet. Musikalisch kann man von „modernem Folk“ in der Tradition der Bright Eyes oder Bob Dylans sprechen. Mit dabei sind Westerngitarre, Mundharmonika, Geige und Kontrabass. Der Albumtitel ist Programm und bettet die Herbstmelancholie in musikalischen Samt.

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Musik: Christian Löffler | Album: A Forest

26 Jun

Das vielleicht schönste Deep House Album 2012 bisher

Musikschmiede Köln. Im Vorfeld der C/O Pop wurde ich auf diesen Künstler aufmerksam, dessen Debüt eine der musikalischen Überraschungen in diesem Jahr ist: Der Kölner Christian Löffler veröffentlicht seit 2008 elektronische Musik. Er ist mitbegründer des Kölner Musiklabels Ki Records und A Forest ist die erste Longplayer Veröffentlichung von ihm.

Für die dreimonatige Arbeit an seiner ersten LP, zog sich Christian Löffler in ein kleines Haus einer ehemaligen Gartenkolonie bei Usedom zurück. Dort gab es nur einen Raum, ein Fenster und einen Ausblick: Wald. Bei seinen Touren durch die karge Nachbarschaft hin zum Meer sammelte er die Geräusche ein, die ihn umgaben: Blätterknistern, Brandungsrauschen – mal beruhigend, mal bedrohlich, so wie Natur eben ist. Hohlige Holzsounds ziehen sich als mal leises, mal lauteres Geklöppel durch viele Tracks der Platte.

Bei drei Tracks hat er sich Vokalisten hinzugeholt, welche eine schöne Synthese mit dem Klangbild eingehen. Es ist ein Album das man vielleicht ein wenig in der Tradition des letzten Pantha du Prince Albums sehen kann (bzw. auch in der Nähe verschiedener Dial Veröffentlichungen) – aber statt winterlich anmutendem Glockenklängen findet man eher warme Holzklänge. Im gesamten zeitlos harmonisch anmutdene Deep House Klänge – ein schön entspannter Soundtrack für den Sommer. Das Releasedatum war der 18. Juni auf Ki Records.

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