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Genre? Nu RnB | Dark RnB | Post RnB

18 Mrz

Wieviel Subgenres verträgt ein Mensch?

Ein bisschen was tut sich in die Richtung spätestens seit dem Herbst. Füllmasse für das Vakuum nach Dubstep? Witchhouse hält mit Post-Dubstep und RnB Händchen. Vorne weg The Weeknd und Drake. Wobei in der Vehemenz in der das ganze zu Tage tritt, ist ein nachhaltiger Einfluss auf die Musik anzunehmen. Eine kleine Bestandsaufnahme dieser noch etwas unkonkreten Strömung & einige grenzüberschreitende Tracks:

The Weeknd - The Party & The After Party


Drake ft. The Weeknd - Crew Love (Shlohmo Remix)


Evy Jane - Sayso 


ARTK - Dizzle


Lapalux - Moments


Taquwami - Time After Time


Ricky Eat Acid - Only Girl


Bondax - All Inside


Shlohmo - The Way U Do


JMSN - Something


Patrice & Friends - Obvious


Koreless - 4D


Arktist - Rendezvous


James Blake - CMYK


Galapagos - Feel Things Inside

 

 

 

Musik: Sixth June & Butterclock

6 Mrz

Sixth June

Serbien ist mehr als nur Balkanklänge. bildraum hat ein kleines Faible für Synthieklänge. Seien es nun wie zuletzt Kavinsky, Trust, Symmetry oder auch John Maus, Soft Metals, Xander Harris, Pictureplane und Ladytron. Sixth June sind Laslo Antal und die Sängerin Lidija Andonov. Beide stammen ursprünglich aus Belgrad – erst Jugoslawien dann Serbien und siedelten dann nach Berlin über. „Electronic Dark Pop“ nennen sie ihre Musik – frei von Remineszenzen an den Balkan. Die Musik klingt international herausgelöst aus einem regionalen Kontext – die 80er und Depeche Mode klingen an. Die Lieder sind melancholisch aber doch eingängig. Das erste Album „everytime“ erschien 2010 auf „No Emb Blanc„. Der Namen gebende Titel „back for a day“ von der 2011er EP bei Mannequin hat Ohrwurmqualitäten. Die Musik bleibt immer greifbar, ist niemals überproduziert und hat daher wohl eine längere Halbwertszeit als so manches andere derzeit omnipräsenten Synthwerke.




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Butterclock

Butterclock“ ist eine junge Pariserin die inzwischen auch in Berlin und Brooklyn zuhaus ist. Die Künstlerin ist erst mit einigen Track im Netz in Erscheinung getreten – stilistisch scheint sie Witchhouse und düsteren RnB Klängen nahe zu stehen. Man mag Anklänge von Zola Jesus oder Bat for Lashes heraushören, aber wenn man die einzelnen Tracks verfolgt, fällt auf, dass Butterclock sehr experimentierfreudig ist. Öfter arbeitet sie auch mit bildraum-Favorit oOoOO („oh“, EP 2010, neue EP April 2012) zusammen. Unter anderem bei ihrem Track „Hustling“ oder auf der neuen oOoOO EP bei „NoWayBack„. Eine Künstlerin die man auf jedenfall im Auge behalten sollte – weibliche Vocals samt (Dark) RnB und angewitchten Klängen sind nach wie vor envogue.



soundcloud

Musik: Hauptsache kein Skrillex

1 Mrz

Ein Querschnitt aktueller Gemütslagen der feinen elektronischen Gesellschaft

Der Februar war nicht unspannend was elektronische Musik anging. Unter anderem gabs eine neue Burial EP, Alben von John Talabot, Scuba und Blondes etc. Grund genug ein paar Tracks welche in den letzten Wochen Eindruck hinterließen zusammenzutragen. Kein elektronisches Fastfood. Musik für das Feuilloton 2.0.

Burial – Kindred

Alle Imitate schweigen

 

Todd Terje – Inspector Norse

New Disco aus Norwegen. Januartrack. Aber in nimmt nach wie vor den Sommer vorweg.

 

Huxley – Let it Go

So kann House sein

 

Shed – RQ-170

Ein Roller aus deutschen Landen. Der Track saugt einen förmlich ein.

 

Scuba – July

Von Scubas neuem Album – Personality. Der Clubtrack ist wohl „The Hope“ – aber July liegt mir zumindest mehr. July ist Sommer.

 

John Talabot – So Will Be Now feat. Pional

Musikalisch steckt Spanien nicht in der Krise. John Talabots Album ƒin weiß zu überzeugen

 

Objekt – Porcupine

Liefert stets.

 

Redshape – Throw in Dirt

Wächst im Kopf  nicht in der Hand.

 

Evy Jane – Sayso

Sie nennen es Dark RnB. Man denkt auch an Triphop. RnB nach wie vor stark im kommen in englischen Produktionen – ich denke das wird ähnlich Dubstep früher oder später auch auf den Kontinent übergreifen in 2-3 Jahren Abstand.

 

Randomer – Get Yourself Together

Garage Techno. Nuff said.

 

Kahn – Angeles (Superisk Remix)

2-Step mit bisschen was von allem. Bristol spielt als Produktionsstandort derzeit eine dominante Rolle auf der Insel.

 

Blondes – Pleasure (Andy Stott Remix)

Andy Stott schickt den Track vom Blondes Debütalbum in die Unterwelt

 

Lil Jabba – Maven

Auch das junge Genre Footwork ist nach wie vor präsent… kommt hier ein bisschen mit LoFi Einschlag daher. Gute Geschichte. Persönlich tu ich mich eher schwer mit Footwork und Juke Ryhtmen aber sowas hier ist doch eingängig.

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