Tag Archives: Country

Lebensgefühl der 50er in Ton und Bild

17 Mrz

Kurzfilm The Ghosts & junger Rock’n’Roll

Besonders im englischen Raum waren die Fünfziger das Jahrzehnt des Rock n Rolls und der Halbstarken. James Dean wurde zur Filmikone dieser Zeit. Der zweite Weltkrieg war vorüber und überall in Europa war der Wiederaufbau in vollem Gange. In Deutschland begann die Zeit des Wirtschaftswunders und Europa stand in den Kinderschuhen des Einigungsprozesses. Aber auch Kriegsereignisse wieder Koreakrieg und die erste Phase des Kalten Krieges prägten dieses Jahrzehnt. Die Atomkraft galt damals noch als sicher und als ein Segen für die Zukunft. Es war die Kinder- und Jugendzeit unserer Elterngeneration, geprägt von Petticoats, Hoola Hup Reifen und Goggomobil. Grund genug für den heutigen Themenschwerpunkt auf bildraum. Zunächst soll dieser moderne Kurzfilm den Geist dieser Jahre wiederspiegeln:

The Ghosts // A Teenage Fever Dream

 

Ein netter 13minütiger Kurzfilm über Umstürze in der amerikanischen Jugendkultur der 50er. Regisseur: Eddie O’Keefe

 

Kitty , Daisy & Lewis

Der eigentliche Anlass für diesen Beitrag ist das 2011 erscheinende neue dritte Album von Kitty, Daisy & Lewis. Das von mir geschätzte britische Trio besteht aus den Geschwistern Kitty, Daisy und Lewis Durham. Die Musik der jungen Band ist inspiriert von R’n’B, Swing, Blues, Country und Rock’n’Roll der 1940er und 1950er Jahre. 2007 erschien das erste Album „A-Z of Kitty, Daisy & Lewis: The Roots of Rock’n’Roll“, das von den Kritikern bereits sehr positiv aufgenommen wurde. 2008 erschien das zweite, selbstbetitelte Album „Kitty, Daisy & Lewis“, das ähnlich positiv aufgenommen wurde. Die bisherigen Veröffentlichungen wurden mit historischer Technik aufgenommen. Gelegentlich laufen Lieder des Trios im Cafe Blau in Bonn. Am 18. April erscheint die neue Single I’m So Sorry / I’m Going Back und irgendwann im Lauf des Jahres auch das dritte Album. Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Kitty, Daisy & Lewis - Going Up Country

Kitty, Daisy & Lewis - Polly Put The Kettle On

Kitty, Daisy & Lewis - Mohair Sam

MySpace

Musik für besinnliche Tage

23 Dez

Joker’s Daughter und Lay Low

Lange Zeit war es ruhig im bildraum. Viele Dinge die noch geschrieben werden sollten, wurden nicht geschrieben, meine Zeit in Norwegen ging vorüber und jetzt bin ich zurückgekehrt in die Mitte Europas. Die ein oder andere Anekdote oder Rückblende aus dem Norden wird an dieser Stelle noch erscheinen. Aber zunächst habe ich meine Aufmerksamkeit wieder den Geschehnissen hier zugewandt. Der Winter hatte bereits landauf, landab Alles in seinem eisigen Griff. Doch nun wurde er abgelöst durch eine düster-feuchte Nebelstimmung, welche die anstehenden Feiertage in fahles graues Licht legen. Die elektronischen Beats der „Unholy Night“ samstags im Stadtgarten in Köln sind verklungen, der Trubel der Städte fern und schweigend zeigt sich die Natur. Und so wende ich mich den leisen Töne zu… insbesondere zwei mehr oder minder bekannten Sängerinnen, die irgendwo zwischen Blues, Folk, County und anderem musizieren. Zum einen „Lay Low“ und zum anderen „Joker’s Daughter“.

Lay Low

Lay Low, eigentlich Lovísa Elísabet Sigrúnardóttir, ist eine 27 jährige Isländerin. Der Vater aus Sri Lanka, die Mutter Isländerin, wurde sie in London geboren, doch zog sie schon bald nach Island wo sie seitdem lebt. In Island ist sie eine bekannte Musikerin – 2009 schließlich wurde auch in Europa ihr Album „Farewell Good Night’s Sleep“ veröffentlicht. Die musikalischen Einflüsse sind Folk, Blues und Country. Mit ihrer eindringlichen Stimme gibt sie die momentane Stimmung in der Natur wieder. Die Lieder „The Reason Why My Heart’s in Misery“ und „Please Don’t Hate Me“ sollen einen Einblick in ihr Schaffen geben…

The Reason Why My Heart's in Misery
Please Don't Hate Me
Joker's Daughter

Joker’s Daughter entstand aus der Zusammenarbeit vom Produzenten Danger Mouse mit der griechisch-englischen Singer/Songwriterin Helena Costas. Das Album „The Last Laugh“ wurde 2009 veröffentlicht. Die musikalischen Geschichten über Elfen und Trolle können sich als Untermalung für einen dunklen Winterabend durchaus sehen lassen. Auch aus diesem Album möchte ich zwei Lieder vorstellen, zum einen „Lucid“ und dazu noch „WormsHead“.

Lucid
WormsHead
%d Bloggern gefällt das: