Tag Archives: Caribou

bildraum mixtape #6: Nepomuk. – The Frozen Atlantic

26 Jan

Soundtrack für Roadtrips & Strandabende

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Die Verwirklichung eines Traums: Ein neues Mixtape und noch dazu ein besonderes. Schon lange schwebte mir das Basteln eines möglichst optimalen Soundtracks für Fahrten über staubige Landstraßen und Lagerfeuerabende an einsamen Stränden vor. Man hört förmlich die Chillwave, Indie und Dreampopklänge. Ein Mixtape das weggeht von den Clubsounds aus England und deutschen Deephouse Produktionen. Raus aus der Stadt. Urlaub. Sternenhimmel. Ein Waldsee in Schweden. Ein einsamer Sandstrand. Oder so.  Die Eröffnung des Tapes: Wellen rollen ans Ufer, Möwen kreischen. Urlaubsatmosphäre. Es grüßt „The English Riviera“ von Metronomy. Es finden sich 2010er Chillwave Helden wie Memory House, Keep Shelly in Athens oder Brothertiger. Gefühlt kommt 2012 Dreampop auch verstärkt wieder zurück. Youth Lagoon, Com Truise, Ducktails, Tropic of Cancer etc. waren im letzten Jahr die Vorboten. Vielleicht weniger als Pop sondern eher elektronisch mit Synthieklängen gemischt. DREAMTRONIC – möchte ich das nennen. Daneben sind auch in den letzten beiden Jahren erfolgreiche Künstler wie Grimes, Cities Aviv, El Guincho, Console, Peaking Lights, Clams Casino, Germany Germany, Oneohtrix Point Never oder Groundislava vertreten. Den Abschluss bilden – zum Feierabend dann schon wieder mehr in die elektronische Richtung abdriftend – Panda Bear, Actress, Totally Enormous Extinct Dinosaurs und Daphni aka Caribou. Insbesondere von Totally Extinct Dinosaurs und Holy Other sind auch in diesem Jahr spannende Alben zu erwarten. Eine gewisse Umstellung war es schon von den 140er Dubstep und den ~125er Housebeats auf die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Chillwave und Indietracks umzustellen. Aber ich mag das was dabei herausgekommen ist.

Das Cover ist im übrigen dem Gemälde „Das Eismeer“ von Caspar David Friedrich nachempfunden. Ganz klar einem meiner Favoriten der Malerei.

Tracklist

01. Metronomy - The English Riviera
02. Ra Cailum - Waterfalls
03. Blackbird Blackbird - Blurring Lines
04. Millionyoung - Mien
05. Com Truise - Ether Drift
06. Memoryhouse - The Waves
07. Brothertiger - Summerhouse
08. Cities Aviv - Float On
09. The Ruby Suns - Cinco
10. Keep Shelly in Athens - Don't Be Afraid
11. Ra Cailum - Existence
12. Holy Other - YR Love
13. Keep Shelly in Athens - Fokionos Negri Street
14. Groundislava - Panorama (Clive Tanaka & Beaunoise Remix)
15. Lay Bac - Stay Out Tonight
16. Tender Forever - You Have The Woods
17. Peaking Lights - All The Sun That Shines
18. Southern Shores - Bonfire
19. Console - Cutting Time
20. El Guincho - Bombay (Fresh Touch Dub Mix)
21. Essáy - Morning Mountain
22. Clams Casino - What You Doin'
23. Oneohtrix Point Never - Zones Without People
24. Germany Germany - Nostalgie
25. Groundislava - Stealth River Mission
26. Clive Tanaka y su orquesta - Neu Chicago
27. Grimes - Vanessa
28. Metronomy - The Bay (Clock Opera Remix)
29. Panda Bear - Surfers Hymn (Actress Primitive Pattern Remix)
30. Totally Enormous Extinct Dinosaurs - Waulking Song
31. Daphni aka Caribou - Ahora

bildraum mixtape #5: Nepomuk. – Nebelhorn Mix

17 Nov

Die Quartalsessenz Londoner Klubmusik

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Mein zweiter Vorname gibt sich mal wieder die Ehre. Nepomuk. Das Nebelhorn Mix schließt ungefähr da an wo Mix Nummer #2 im April aufgehört hat: „Während sich in Deutschland Dubstep gerade etabliert, ist die Entwicklung vor allem in der englischen Hauptstadt schon wieder einen Schritt weiter. Post-Dubstep, Future Bass, New Garage und zuletzt auch Footwork beeinflussen die Neuerscheinungen.“ qed. Jetzt, mehr als ein halbes Jahr später, war es an der Zeit sich den Entwicklungen des Sommers zu stellen und in einem neuen Machwerk zu vereinen. Bei Footwork und Juke hab ich das Gefühl, dass sich das ganze im Beatsandkasten eher wieder ausgespielt hat… Der neue R&B (nicht zuletzt durch Jamie Woon etabliert) dagegen scheint weiter auf dem Vormarsch zu sein… so auch in einigen Vocaltracks auf dem Nebelhorn Mix. Post-Dubstep wurde bunter und weniger ernst, Futurebass, New Garage, UK Funky und UK House mischen immer noch gut mit. Es tut sich viel an verschiedenen Richtungen und ständig tauchen neue Namen auf in der Producer Szene – man könnte meinen das Ganze befindet sich in einer Orientierungsphase vor dem nächsten großen Ding. Vielleicht noch ein paar Worte zum Mix: Der Beginn ist eher ruhig, baut sich auf wie der Abend in einem Club um dann in UK Funky & House Beats überzugehen. Die Hinleitung läuft viel über die Poor Spirits Tracks – ich mag Instrumentals & diese unbeschriebenen New Yorker. Ricky Eat Acid’s Track „ONLY GIRL“ mit Rihanna Sample  gewann durch das Jamie XX Fact Mix an Popularität. Scuba, Zomby, Martyn – dazu muss man nicht viel sagen. Berlin grüßt London mit „Fratzengulasch“. Ramadanman ohrwurmt unter seinem Drittkünstlernamen „Maurice Donovan“. Danach paar aktuelle Sachen gemischt u.a. mit dem Rückgriff auf Speed-Garage aus den 90ern (RIP Groove). A1 Bassline verabschiedet sich vom Credo seines Namens und produziert House. Joyce Muniz ist die österreichische Antwort auf MJC. Am Schluss kommt noch ein 2010er Remix von Blawan mit schönem „Geklöppel“, einer meiner 2011er Album Favoriten (Kuedo) und der gute alte Robot Koch macht Feierabend.

Tracklist

 #01 Poor Spirits - ROLL
 #02 Poor Spirits - VVOVV
 #03 Ricky Eat Acid - Only Girl
 #04 Poor Spirits - Offering
 #05 Caribou - Leave House (Ikonika Remix)
 #06 Scuba -Tense
 #07 Roche - Calcine Vibration
 #08 Zomby - Mozaik
 #09 Martyn - We Are You In The Future
 #10 Scuba - Adrenalin
 #11 Die Vögel - Fratzengulasch
 #12 Martyn & Mike Slott - All Nights
 #13 Maurice Donovan - Call My Name
 #14 A1 Bassline - Buoyancy (Original Mix)
 #15 Addison Groove - And We Drop
 #16 Raziek - Love That Thing
 #17 Paul Woolford & Psycatron - Stolen (Original Mix)
 #18 Jon Convex - Streetwalk
 #19 Double 99 ft. Top Cat - RIP Groove
 #20 Sully - Let You
 #21 Eliphino - More Than Me
 #22 Tahloula - We Play House (M.A.N.D.Y.'s Sweatbox Remix)
 #23 Fur Coat & Argenis Brito - Space Ballad (TEED Remix)
 #24 Joyce Muniz - Malicia (ft. Sketch)
 #25 The 100 In The Hands - Pigeons (Blawan's Bare Bone Remix)
 #26 Kuedo - Truth Flood
 #27 Robot Koch - Nitesky



Musik: Neues Schweden – Roll the Dice

23 Sep

Klangwelten zwischen Fever Ray und Emeralds

Interessanterweise war heute auf Spiegel von den Einflüssen von Krautrock Bands wie Tangerine Dream, Cluster oder Neu! zu lesen. Während im englischsprachigen Raum Krautrock als wichtigster deutscher Beitrag zur Popmusik gilt – und bis heute großen Einfluss nimmt – ist der englisch „kosmisch“ genannte Sound in Deutschland vielfach in Vergessenheit geraten. Denkt man an Formationen wie Forest Swords oder Emeralds – beide 2010 mit hervorragenden Debüts in denen virtuose Klangteppiche gewoben wurden – könnte man fast von einem kleinen Revival dieses Musikkosmos sprechen. Nun legten Roll the Dice aus Schweden mit ihrem zweiten Album „In Dust“ ein Werk vor, dass in eine ähnliche Richtung geht. Für das schwedische Duo aus Peter Mannerfeldt und Malcom Pardon bedeutet elektronische Musik Handarbeit, will heißen – Synthesizer, Drummachines etc. gehören zum Handgepäck. Mannerfeldt stand bei Fever Ray während ihrer Tour mit auf der Bühne. Deren finstere Tonwelten finden auch immer wieder in den Stücken von Roll the Dice Anklang. Auch zu den großartigen Forest Swords meint man Parallelitäten heraushören zu können. Unter Vertrag genommen wurden die beiden Schweden von Leaf Records und so durchaus mit Recht zwischen Caribou und Polar Bear eingebettet. Ein Album zum Hören und Fühlen – auf Stücken wie „Way Out“ und „Iron Bridge“ zeigen Mannerfdeldt und Pardon ihr beeindruckendes kreatives Geschick beim Jammen mit ihren Soundmaschinen auf. Minimalistische Harmonien verträumt und zum schwelgen in jener Dimension, in welche Neutrinos übertreten (könnten), um das Licht zu überholen.

Roll the Dice bei Leaf Records

roll the dice - way out
roll the dice - calling all workers
emeralds - does it look like i'm here?
forest swords - miarches

Bildraum Mixtape #3: Nepomuk. – Walderdbeere Mix

13 Jun

Die Früchte des Waldes

 

Caribou | Dominik Eulberg | Marek Hemmann
John Roberts | Robag Wruhme | Efdemin
Wolfram | Midland | La Fleur | Cassius
Mollono.Bass | Gesaffelstein | Kolombo
Tale Of Us | Michael Meyer | Besopeo

 

 

Mixtape

Deep & MelodicHouse. Später auch elektrifiziert. Ein bisschen Musikaneinandergehänge zum Lernen, Arbeiten und Walderdbeeren sammeln. Vom Liebhaber nicht vom Profi. Nachdem im letzten Mix die Klangwelten der britischen Insel im Mittelpunkt standen, gilt die Aufmerksamkeit der Walderdbeere vor allem den deutschen DeepHouse Schaffenden… Handlungsempfehlung: Waldlichtung suchen, auf den Rücken legen, ins Blätterdach schauen und diesem Mix lauschen.

 

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Tracklist

Bostro Besopeo - 0000
Bostro Besopeo - Basic
Dominik Eulberg - Islandmuschel 400
Wolfram - Roshi
Dominik Eulberg - Der Tanz der Glühwürmchen
Robag Wruhme - Thora Vukk
Efdemin - Night Train
Qno - Tanz der Zuckerfee (Mollono Bass Remix)
Marek Hemmann - Yvette
Caribou - Sun (Midland Re-Edit)
Kolombo - Waiting For (Michael Meyer Mix)
La Fleur - Et la Fleur
Cassius - Les Enfants (Gesaffelstein Remix)
La Fleur - Flowerhead
John Roberts - Glass Eights
Tale of Us - Dark Song (Original Mix)

 

Bildraum Mixtape #1: MoMinze

9 Mrz
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Caribou   Four Tet   Fever Ray   Gold Panda

Jamie Woon   Pantha du Prince   Eskmo   John Roberts

Kollektiv Turmstraße   Glasser   Gui Boratto   Nosaj Thing

Emeralds   CFCF   Clive Tanaka   oOoOO   Reuter   Efdemin   Emika

 

Heute auf Bildraum: Das Prokrastinations Mixtape. Gemischt von MoMinze. DJ aus Regensburg / Nürnberg / Bergen/NOR. Garant für Kulturaustausch und Tanzkulturrausch in einem. Ich freue mich, dass er einige bei mir auf Rotation laufende Tracks in ein Mixtape gegossen hat. Musik und Fotografie kommen  zusammen – ein paar Titelvorschläge und ein Cover von mir und von M. das tiefergehende Verständnis für die Arbeit am Mischpult. Einmal die gesamte Palette an Beats per Minute in den Tracks war zu verarbeiten. An dieser Stelle Dank an M. der das Mosaik  trotz der Geschwindigkeitsunterschiede zu einem einheitlichen Ganzen zusammengesetzt hat.

 

77 Minuten elektronische Hörtherapie

DOWNLOADLINK (176mb 320kbps)

 

Was ist drauf? Eine Spannungskurve wie bei der perfekten Erzählmaus und Melodien für Millionen. Die Eröffnung gehört dem angewitchten Elektro von oOoOO. Danach wird fortlaufend die Geschwindigkeit erhöht und im Spannungsfeld zwischen Fever Ray und Caribou führen Indietronic, Elektro und Deep-House vom Hamburger Dial Label (Pantha du Prince, Efdemin, John Roberts, Pawel) zu Muskelzuckungen in den Beinen. Schließlich endet das ganze fern ab der Clubs im Bedroom Sound von Clive Tanakas Kassettenrecorder. Ein rundes Ding.

 

TRACKLIST

oOoOO -Burnout Eyess
CFCF - Frozen Forest
Glasser - Mirrorage
Gold Panda - You (Cassettes won't listen Remix)
Jamie Woon - Night Air (Ramadanman Refix)
Eskmo - Cloudlight
Fever Ray -  Triangle Walks (Rex the Dog Remix)
Kollektiv Turmstraße - Heimat
John Roberts - Ever or Not
Reuter - Backupinthismother (Nico's Shiny B Remix)
Efdemin - Night Train
Four Tet - Plastic People
Gui Boratto - Opus 17
Caribou - Sun (Midland Re-Edit)
Pantha du Prince - Bohemian Forest
Emika - Double Edge
Emeralds - It Doesn't Arrive
Nosaj Thing - Fog
Clive Tanaka - Brack Lain
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