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Fotografie: Lissabons morbider Charme

18 Okt

Von der Vergänglichkeit des menschlichen Schaffens

Verwunschene Gärten, alte Gemäuer und belebte Plätze. Fortsetzung der Lissabon Fotoserie (Teil I – Das moderne Gesicht). Dem modernen Expogelände folgen jetzt die charakteristischen, ein wenig verfallenen Straßenzüge mit ihrem besonderen Charme. Eine Stadt in der die Zeit anscheinend stehengeblieben ist. Dem Touristen – und insbesondere dem Fotografen – gefällt dieser morbide Charme. Ob die zu sehenden Wohnungen auch langfristig Lebensqualität bieten ist fraglich. Doch das Leben in Portugal findet sowieso zu großen Teilen auf der Straße statt… Lissabon an sich ist größer als man vermuten möchte, daher gibt es auch eine Menge sehr schöner verwunschener Winkel und Plätze wo man sich wohlfühlen kann. Daher eine Liste meiner 12 Lieblingsorte, teilweise bekannteres was man auch im Reiseführer findet, teilweise aber auch vor Ort als angenehm herausgefundenes.

12 Lieblingsorte:

  1. Principe Real – Kleiner Platz mit uralter Zeder die Schatten spendet und schönem Cafe unter Affenbrotbäumen
  2. Miradouro Senhora do Monte – Höchstgelegener Miradouro (Aussichtspunkt), ruhiger als die anderen, schöner Baumbestand und beste Aussicht
  3. Cafe Buneo Aires – Cafe an der Trepp vom Rossio zu Alto Barrio, schöne nächtliche Aussicht auf die Burg, gutes Essen, freundlich
  4. Alto Barrio – Szeneviertel mit Bars und Clubs, nächtliches Einkaufen in kleinen Boutiquen bis 23 Uhr
  5. Kleiner Pavillion mit Barbetrieb in der Avenue de Liberdade (rechte Seite nach ca. 300m) – nachts sehr schön mit DJ & elektronischer Musik unter freiem Himmel
  6. Botanischer Garten in Belem – verwunschener Garten mit ruinösen Gewächshäusern
  7. Ehemaliges Expo Gelände – Moderne Architektur, lecker Bistro am Tejo neben dem Steakrestaurant
  8. Nachts am Platz vor der Camo Kirche – schöne Lichtinszenierung des gotischen Portals, gutes Klima durch die Bäume
  9. Bar Naboo, rechts am Miradouro de Santa Catarina – Sonnenuntergangslocation und Treffpunkt der jungen Szene
  10. Casa Pasteis de Belem – Feine Törtchen. Kein Geheimtipp aber dennoch lecker (auch Tosta Mista)
  11. Alter Friedhof an der Linie 28 – Endpunkt der Tram-Linie 28, hausgroße Grabmale und alte Zypressen
  12. Spaziergang vom Tejo durchs Alfama Viertel (Kathedrale Se etc.) von Miradouro zu Miradouro und Sonnenuntergang bei Senhora de Monte

Lissabon Straßenleben

Elevador da Bica (Verbindung Hafen - Szeneviertel Alto Barrio)
Ausblick vom Miradouro Senhora do Monte
Apotheke "Ultramarina"
Autoparade vor dem Hieronymuskloster
Alfama Viertel mit dem Fluss Tejo
Häusergewirr in der Baxia
Schienen des Elevador da Bica
Miradouro de Santa Luzia - Liebeslaube mit Ausblick...
Stilleben in Orange
Antikes Antiquariat
Nettes Cafe am Principe Real
Pforten
Ehemaliges Maurenviertel Alfama
Ausblick aus der Ferienwohnung auf Baxia
Miradouro de Senhora de Monte
Fassade mit Buchsbäumchen
Häuserschlucht beim Elevador de Bica
Balkon und traditionell gekacheltes Haus
Manuelisches Deckengewölbe
Manuelisches Hieronymuskloster
Sonnenuntergang an der Brücke des 25. Aprils

Street Fotografie: Ausstellung „Heile Welt“ in Köln

5 Jan

Streetphotography stellt gemeinhin die menschliche Existenz im Positivem wie Negativem in urbanen Umfeldern da. Nicht gerade mein Hauptmotivbereich. Dennoch verfolge ich mit Interesse das Thema bei anderen Fotografen. Daher freut es mich, dass eine Fotografin die sich in der nahen Metropole Köln mit diesem Genre befasst, ihre erste Ausstellung eröffnet. Gezeigt werden die Bilder im Café Vreiheit in Köln-Mühlheim.

Die Bilder können mit Passepartout im Format 20x30cm für 20€ erworben bei der Fotografin erworben werden.

Für C. spielt der Raum in der Stadt eine wichtige Rolle. Weniger der physisch greibare wie in meinen eigenen Arbeiten, sondern der sozial geprägte Raum. Der Raum, der Menschen prägt, aber auch von Menschen geprägt wird. C. ist Dipl. Sozialarbeiterin und kam über ihr Studium mit dem Thema „Sozialraumfotografie“ in Kontakt. Den Titel „Heile Welt“ bekam die Ausstellung durch eine Spruchbanderole auf einem der Bilder, welches auch als Flyer fungiert.

C. hat sich das Fotografieren seit ihrem 18. Lebensjahr zunächst analog dann digital autodidaktisch beigebracht. Die Bilder entstehen aus einem Gefühl für die Situation hinaus. Technische Perfektion und Berechenheit würden das Einfangen der wichtigen kleinen großen Momente in der Streetphotography nur verhindern. Ungewöhnliche Blickwinkel und Durchsichten bereichern das Portfolio.Im Café Vreiheit, Wallstraße 91, Köln-Mühlheim, werden die Bilder unter den gläsernen Tischplatten mit Passepartout präsentiert. Die einzelnen Bilder können im Format 20x30cm für 20€ erworben vor Ort oder bei der Fotografin erworben werden. Weitere Bilder von ihr findet man in der fotocommunity.

Für C. spielt der Raum in der Stadt eine wichtige Rolle. Weniger der physisch greibare wie in meinen eigenen Arbeiten, sondern der sozial geprägte Raum. Der Raum, der Menschen prägt, aber auch von Menschen geprägt wird. C. ist Dipl. Sozialarbeiterin und kam über ihr Studium mit dem Thema „Sozialraumfotografie“ in Kontakt. Den Titel „Heile Welt“ bekam die Ausstellung durch eine Spruchbanderole auf einem der Bilder, welches auch als Flyer fungiert.

C. hat sich das Fotografieren seit ihrem 18. Lebensjahr zunächst analog dann digital autodidaktisch beigebracht. Die Bilder entstehen aus einem Gefühl für die Situation hinaus. Technische Perfektion und Berechenheit würden das Einfangen der wichtigen kleinen großen Momente in der Streetphotography nur verhindern. Ungewöhnliche Blickwinkel und Durchsichten bereichern das Portfolio.Im Café Vreiheit, Wallstraße 61, Köln-Mühlheim, werden die Bilder unter den gläsernen Tischplatten mit Passepartout präsentiert. Die einzelnen Bilder können im Format 20x30cm für 20€ erworben vor Ort oder bei der Fotografin erworben werden. Weitere Bilder von ihr findet man in der fotocommunity.

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