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Musik: Christian Löffler | Album: A Forest

26 Jun

Das vielleicht schönste Deep House Album 2012 bisher

Musikschmiede Köln. Im Vorfeld der C/O Pop wurde ich auf diesen Künstler aufmerksam, dessen Debüt eine der musikalischen Überraschungen in diesem Jahr ist: Der Kölner Christian Löffler veröffentlicht seit 2008 elektronische Musik. Er ist mitbegründer des Kölner Musiklabels Ki Records und A Forest ist die erste Longplayer Veröffentlichung von ihm.

Für die dreimonatige Arbeit an seiner ersten LP, zog sich Christian Löffler in ein kleines Haus einer ehemaligen Gartenkolonie bei Usedom zurück. Dort gab es nur einen Raum, ein Fenster und einen Ausblick: Wald. Bei seinen Touren durch die karge Nachbarschaft hin zum Meer sammelte er die Geräusche ein, die ihn umgaben: Blätterknistern, Brandungsrauschen – mal beruhigend, mal bedrohlich, so wie Natur eben ist. Hohlige Holzsounds ziehen sich als mal leises, mal lauteres Geklöppel durch viele Tracks der Platte.

Bei drei Tracks hat er sich Vokalisten hinzugeholt, welche eine schöne Synthese mit dem Klangbild eingehen. Es ist ein Album das man vielleicht ein wenig in der Tradition des letzten Pantha du Prince Albums sehen kann (bzw. auch in der Nähe verschiedener Dial Veröffentlichungen) – aber statt winterlich anmutendem Glockenklängen findet man eher warme Holzklänge. Im gesamten zeitlos harmonisch anmutdene Deep House Klänge – ein schön entspannter Soundtrack für den Sommer. Das Releasedatum war der 18. Juni auf Ki Records.

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Norwegen – Wenn die Nacht hereinbricht über Bergen

14 Jan

Abschied aus Norwegen

Hier zeige ich die letzten Bilder die ich in Norwegen gemacht habe. Noch einmal kam Besuch aus Bonn. Am betreffenden Wochenende nahmen wir uns die Fjellfestning, die Fjell Festung auf Sotra nahe dem Ort Fjell als Ausflugsziel vor. Diese Festung wurde während des zweiten Weltkrieges von den Deutschen ausgebaut, um die wichtige Hafeneinfahrt nach Bergen zu schützen. Dafür wurde einer der Kanontürme des Kriegsschiffes „Gneisenau“ dort fest als zentrales Element einer ausgedehnten Bunkeranlage montiert. Das Gebiet ist relativ Interessant und frei zugänglich, u.a. stehen auch noch zwei originale 10,5 cm Flak Geschütze herum, wie auf den ersten beiden Bildern zu sehen ist.

Danach suchten wir noch das offene Meer auf. Die Sonne meinte es nicht gut mit uns, aber noch einmal begabg ich mich nahe an die tosende wilde Gischt, wie die beiden weiteren Bilder zeigen.

Auch in Bergen war ich nochmal unterwegs. Die Bilder zeigen zunächst mein Wohnheim Fantoft und Hochhauskollegen in ihrer ganzen Hässlichkeit im gleißenden Licht der Abendsonne. Es folgen bemerkenswerte Lichtstimmungen über Bergen und Ulriken, welche die Stadt in goldenes Licht tauchten. Mein Weg führte mich weiter zum Königsschloss vor Abendrot und zum Sonnenuntergang am Fjord „beim König“.

Die Nachaufnahmen zeigen das Weltkulturerbe Brüggen mit seinen alten hölzernen Handelshäusern und die Festung Arhus mit dem Palas Haakonshallen.

Somit ging ein halbes Jahr in Norwegen zu Ende. Es waren schöne Monate, mit interessanten Menschen, spektakulären Ausflügen, aber insbesondere im September mit Regen und allen Vor- und Nachteilen eines Wohnheimlebens. Viele Dinge die ich mir vorgenommen habe konnte ich besuchen und gute Bilder mit nach Hause bringen. Andere wie die Lofoten warten noch auf ihre Entdeckung. Norwegen, ich kehre zurück und vermutllich werde ich auch hier noch den ein oder anderen Bericht online stellen.

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