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Fotografie: Schottische Melancholie I

2 Okt

Subjektive Ästhetik einer Landschaft

Am Scheideweg von August zu September war ich mit zwei Fotografenkollegen (Martin aus Jena und David aus Frankfurt) in ein knappes Dutzend Tage in Schottland unterwegs. Nach Norwegen und Island sollten die schottischen Eindrücke meine Nordischen Impressionen weiter vervollständigen. Martin und ich konzentrierten uns auf Landschaftsfotografie (und Lost Places :>), während David sein Hauptmerk auf Timelapsefilmaufnahmen legte. Wir lernten die Kapriolen des schottischen Wetters kennen, sahen die Sonne nicht mehr, da der Himmel schwarz von bluthungrigen „Midges“-Schwärmen war und schliefen zwischen Sonnenuntergang und dem ersten Dämmerungslicht die körperlich noch erträgliche Minimalmenge an Stunden. Dennoch schaffte es die schottische Landschaft in ihren Bann zu ziehen. Schottland fasziniert nicht auf grelle und laute Weise, sondern subtil. Ein Hauch von Melancholie liegt über den Bergen und Küsten mit ihren vielen Ruinen. Mein Versuch war es, diesen subjektiven Eindruck beim Postprocessing der ersten Bilder mit einfließen zu lassen…

 

#1 | steter tropfen höhlt den stein

 

#2 | lindisfarne - the holy island

 

#3 | oranges streiflicht! 

 

#4 | lebensraum küste

 

#5 | abends am strand

 

#6 | ruhet in frieden

 

#7 | drahtesel

 

#8 | treibholz

 

#9 | sturmtag

 

#10 | echter schotte

 

#11 | postcardification

 

#12 | mauerfall

Fotografie: Island 2010 II

16 Mrz

Nachdem vor einiger Zeit Teil I meiner Island Bilder hier präsentiert wurden, folgt nun ein weiterer Nachschlag. Die Bilder sind relativ unausgewählt in die EBV gewandert. Qualitativ kommen diese Bilder, insbesondere was die Lichtstimmungen angeht, mMn. nicht an die Ersten ran. Dennoch möchte ich sie gerne zeigen. Ein weiterer kleiner Einblick in unsere Island Exkursion im August und September 2010. Nun zeichnet eben einen engagierten Fotografen nicht nur aus stets Galeriebilder zu fotografieren, sondern aus den zum Aufnahmezeitpunkt herrschenden Faktoren das Beste zu machen. Doch der Wunsch, einzelne Locations bei anderem Lichteinfall oder Wolkenstimmungen zu besuchen ist groß. Zu unausgeschöpft ist das Potential für hervorragende Aufnahmen an einigen Exkursionsstopps. Sollen die folgend präsentierten Aufnahmen also Motivation und eine Erweiterungs des Island Portfolios zugleich sein. Außerdem finden sich auch erste isländische Panoramaansichten in diesem Blogeintrag.

 

Landschaftsfotograftie Teil II

 

Weiß in weiß zeigen sich Friedhof und Kirche des Gehöft GLAUMBAER

 

Nahe ASKJA stürzt dieser Wasserfall in eine Klamm und transportiert unentwegt kleine schwimmende Bimskügelchen durch die Schlucht

 

Das Magirus Exkursionsfahrzeug steht an einer Gletscherzunge irgendwo bei TRÖLLADYNGA im Hochland

 

Grün zeigt sich die Landschaft nahe dem Brandungstor DYRHOLAEY

 

Vor einer Gletscherzunge des VATNAJÖKULL breitet sich eine karge Landschaft aus

 

Als mächtiger Monolith umgeben von schwarzen Lavaströmen erhebt sich der Vulkan HERDUBREID

 

Eine Aufnahme des bekannten Wasserfalls SVARTIFOSS im Nationalpark Skaftafell

 

Als Paradies wird dieses kleine oasenhafte Tal mit Wasserfällen und Höhlen bezeichnet

 

Die Kapelle des Gehöftes NUPSTADUR wird von Torfmauern gestützt

 

Die heißen Quellen und der Badepool von HVERAVELLIR

 

Abendstimmung über einer Gletscherzunge des Vatnajökull nahe FREYSNES

 

Leuchtend grün erscheinen die Moospolster auf dem schwarzen Vulkangestein in LANDMANNALAUGAR

 

Rot dagegen zeigt sich der Untergrund im KERLINGARFJÖLL

 

Monotone Weite im Hochland von Island

 

Der 1973 bei einem Vulkanausbruch unter Asche begrabene Friedhof von Heimaey auf den Westmännerinseln

 

Der Leuchtturm von AUSTURHORN

 

Fotografie: Island 2010 I

3 Jan

Landschaftsfotografie Wallpapers

Bilder von meinem Islandaufenthalt im August und September 2010. Zumindest auf Notebooks auch als Wallpaper/Hintergrundbilder geeignet. Dafür wurden sie im Format 1440×960 Pixel hochgeladen. Die Bilder sind nur für private Nutzung außerhalb des Internets vorgesehen.

Weitere Teile der Island-Serie:

Teil II

Teil III

Teil IV

Teil V

Vom Gletscher Vatnajökull abgebrochene Eisbrocken treiben auf dem Eissee JÖKULSÁRLÓN

Ein Lavastrom hinterliess die surreale Basaltlandschaft um die Lavahöhle SURTSHELLIR

Mit 118m Fallhöhe und den charakteristischen roten Tonbändern zwischen den Basaltdecken ist der HENGIFOSS einer der eindrucksvollsten Wasserfälle Islands

HEIMAEY auf den Westmännerinseln mit dem Lavastrom vom Eldfell Ausbruch 1973, welcher große Teile der Stadt unter sich begrub

Buntes Gestein und Gletscher verwandeln das KERLINGARFJÖLL in eine abstrakte Landschaft

Der DETTIFOSS ist mit 100m Breite und 45m Höhe der energiereichste Wasserfall Europas

Aus Mangel an Holz bestanden die Gebäude wie hier in NUPSTADUR teilweise aus Torfmauern

Sonnenaufgang über der ÞÓRSMÖRK auf dem Weg zum Eyjafjallajökull

Unterhalb des Hengifoss wird der LITLANESFOSS von Orgelpfeifen ähnelnden Basaltsäulen umrahmt

Das MAGIRUS Exkursionsfahrzeug vor Felsformationen an der Ostküste Islands

Sonnenaufgang an der flachen Ostküste Islands nahe HÖFN

Gase und Dampf steigen auf vom Lavastrom des EYJAFJALLAJÖKULL Ausbruchs 2010

Nordlichter über HVERAVELLIR im zentralisländischen Hochland

Morgendliche Lichtstimmung über dem LANGJÖKULL von Hveravellir aus

Die Blaue Quelle im Thermalgebiet HVERAVELLIR bei Sonnenuntergang

Lichtspiele auf bunten Gesteinsrücken über einem Obsidian Lavastrom in LANDMANNALAUGAR

Über mächtige Klippen ergiesst sich der SELJALANDSFOSS auf die südliche Küstenebene

Weitere Teile der Island-Serie:

Teil II

Teil III

Teil IV

Teil V

Rhein in Flammen – Timelapse

3 Mai

Als die Bilder laufen lernten…

Basaltwand

Basaltwand

Gestern am 2. Mai war in Bonn das Rhein in Flammen Event – ein einziges Zusammenlaufen der Menschen aus dem Rheinland. Zu den realen 300.000 Bonnern (gefühlt 73.182) gesellten sich weitere 300.000 Besucher um dem großen Abschlussfeuerwerk im Landschaftspark Rheinaue beizuwohnen. Wer mich kennt, weiß, dass ich solche übertrieben Massenzusammenkünfte lieber meide denn besuche. Daher hab ich mich mit einem Freund auf die Basaltklippen der Rabenlay zwischen Bonn und Königswinter begeben, um mit der Kamera aus der Ferne paar experimentielle Dinge auszuprobieren. Stichwort: Timelapse. Ganz ungefährlich war unser Standort nicht (ca. 50m senkrechte Basaltwand)- aber was macht man nicht alles zur Ergebnisoptimierung.

Ausgerüstet mit meiner kompletten Ausrüstung + Laptop gelang es mir auch eine ganz gute Datengrundlage zu schaffen. Für einen ersten Versuch bin ich ganz zufrieden mit den Ergebnissen. Auf jedenfall kann ich wohl Teile davon für einen geplanten Zeitraffer-Kurzfilm über Bonn einsetzen, der so mein Steckenpferd für die nächste Zeit sein wird.

Zur Timelapse-Technik und Paradebeispielen werd ich bald ein wenig mehr berichten, aber heute sitzt mir schon wieder die Universität im Nacken. Daher viel Spaß beim Anschauen des kleinen Film-Prototypens… noch nicht das Gelbe vom Ei aber immerhin cremefarben. Vielleicht.

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