Musik: Shabazz Palaces – Black up

7 Jul

A odd futue? Mitnichten. A link to the past…

Während Tyler the Creator samt Odd Future Bewegung eine neue Zeit im HipHop einzuläuten scheint, sind hier die Schatten der Vergangenheit zurückgekehrt. Gewaltig. HipHop ist nicht unbedingt mein musikalisches Steckenpferd, aber genreübergreifende Verbindungen insbesondere auf der Ebene des Beatgehexes führen immer auch dazu, mit einem offenen Auge die dort stattfindenden musikalischen Entwicklungen zu verfolgen. Nun sind Shabazz Palaces keine Unbekannten… in den 90ern war Ishmael „Butterfly“ Butler der Kopf der Digable Planets. Zusammen mit Guru war die DP Crew das schlagende Herz des Jazz Raps. Ein Dutzend Jahre später kehrt Ishmael Butler mit Shabazz Palaces nach Seattle zurück. Während Tylor und co mit der Tür ins Haus zu fallen scheinen findet man auf „Black up“ – dem Debütalbum der Shabazz Palaces – abstrakte Beatkonstruktionen und tiefe Basslines die einen auf kurze Reisen in ein Space-Age des HipHops mitnehmen. In den düsteren Deep-Space-Szenarien bleibt die Stimme von Ishmael Butler immer ein sicherer Haltepunkt… das für mich in der letzten Zeit eindrücklichste Debüt seit Ghostpoet… Erinnerungen an Flying Lotus und Gonjasufi schwingen mit – man darf gespannt sein, wohin diese Klanglandschaften uns in diesem Jahr noch begleiten werden…

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