Forest Swords – Ennio Morricones Erbe

22 Jan

Klangfetzen nach der Klubnacht

Klänge urbaner Zerissenheit gepaart mit der Weite verlassener Landschaften. Soundtracks für verschrobene Anithelden. Instrumentale Klangteppiche – mit Gitarre und Schlagzeug eingespielt – nicht nur das Verlassen auf die digitale Retorte. Wenn man die musikalische Zerstückelung eines Genres als Vorwand für den Vorsatz „Post-“ annimmt, ist Forest Swords – ein Einmannprojekt aus Liverpool – die logische Konsequenz des Begriffes „Post-Dubstep“. Geräuschkulischen und Melodien die Enricos Morricones Erbe in die heutige Zeit tragen. Remineszenzen an die Filmmusik von „The Good, the Bad, the Ugly“, „Spiel mir das Lied vom Tod“ und „Es war einmal in Amerika“ bieten sich an. Doch auch burialeske Elemente finden sich: Dumpfe, gebrochene Perkussion. Das alte Gefühl stellt sich wieder ein. Musik nicht für den Klub. Sondern Musik auf dem Nachhauseweg danach. Klangfetzen und Stadtgeräusche. Eine dunkle archaische Atmosphäre in der die Objektivität der Subjektivität weicht und das Selbst zum Teil der späten Nacht wird. Im Herbst letzten Jahres erschien das Album „Dagger Paths“

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Eine Antwort to “Forest Swords – Ennio Morricones Erbe”

Trackbacks/Pingbacks

  1. Musik: Danger Mouse & Daniele Luppis Tribut an Ennio Morricone: Rome « 2011 - 1. April 2011

    […] Forest Swords eine Veröffentlichung, welche die Morricone’schen Soundarrangements aufgriff (Blogeintrag zum Album Dagger Paths). Eine Tendenz der auch andere Künstler folgten. Insbesondere in England […]

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