Musik für besinnliche Tage

23 Dez

Joker’s Daughter und Lay Low

Lange Zeit war es ruhig im bildraum. Viele Dinge die noch geschrieben werden sollten, wurden nicht geschrieben, meine Zeit in Norwegen ging vorüber und jetzt bin ich zurückgekehrt in die Mitte Europas. Die ein oder andere Anekdote oder Rückblende aus dem Norden wird an dieser Stelle noch erscheinen. Aber zunächst habe ich meine Aufmerksamkeit wieder den Geschehnissen hier zugewandt. Der Winter hatte bereits landauf, landab Alles in seinem eisigen Griff. Doch nun wurde er abgelöst durch eine düster-feuchte Nebelstimmung, welche die anstehenden Feiertage in fahles graues Licht legen. Die elektronischen Beats der „Unholy Night“ samstags im Stadtgarten in Köln sind verklungen, der Trubel der Städte fern und schweigend zeigt sich die Natur. Und so wende ich mich den leisen Töne zu… insbesondere zwei mehr oder minder bekannten Sängerinnen, die irgendwo zwischen Blues, Folk, County und anderem musizieren. Zum einen „Lay Low“ und zum anderen „Joker’s Daughter“.

Lay Low

Lay Low, eigentlich Lovísa Elísabet Sigrúnardóttir, ist eine 27 jährige Isländerin. Der Vater aus Sri Lanka, die Mutter Isländerin, wurde sie in London geboren, doch zog sie schon bald nach Island wo sie seitdem lebt. In Island ist sie eine bekannte Musikerin – 2009 schließlich wurde auch in Europa ihr Album „Farewell Good Night’s Sleep“ veröffentlicht. Die musikalischen Einflüsse sind Folk, Blues und Country. Mit ihrer eindringlichen Stimme gibt sie die momentane Stimmung in der Natur wieder. Die Lieder „The Reason Why My Heart’s in Misery“ und „Please Don’t Hate Me“ sollen einen Einblick in ihr Schaffen geben…

The Reason Why My Heart's in Misery
Please Don't Hate Me
Joker's Daughter

Joker’s Daughter entstand aus der Zusammenarbeit vom Produzenten Danger Mouse mit der griechisch-englischen Singer/Songwriterin Helena Costas. Das Album „The Last Laugh“ wurde 2009 veröffentlicht. Die musikalischen Geschichten über Elfen und Trolle können sich als Untermalung für einen dunklen Winterabend durchaus sehen lassen. Auch aus diesem Album möchte ich zwei Lieder vorstellen, zum einen „Lucid“ und dazu noch „WormsHead“.

Lucid
WormsHead

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: