MAMMUT Cima Outdoor Jacket

23 Jun

Wenn meine Seele eine Jacke wär, dann diese

Mammut Cima

Mammut Cima

Heut mal wieder ein kleiner Bericht zu einem meiner Lieblingskleidungsstücke. Im Rahmen eines Geländepraktikums im Gletschervorfeld des Mortaratsch Gletschers am Fuß des Piz Palü in der Schweiz brauchte ich 2007 eine neue Outdoor-Jacke. Meine Wahl fiel auf die Mammut Cima Jacket in schwarz – eine Entscheidung die ich nie bereut habe. Was zunächst bei einer Neuerwerbung eine Rolle spielt ist natürlich der Preis. Und für Mammut-Qualität zahlt man ordentlich. Für die zwei- und dreilagigen Outdoorjacken muss man meist über 300 Euro berappen. Aber die Investition hat sich gelohnt.

Bei der Cima handelt es sich um eine leichte aber doch sehr robuste Outdoorjacke, die durch die Möglichkeit eine Unterjacke einzuzippen auch im Winter ihre Ganzjahrestauglichkeit unter Beweis stellt. Durch ein ausgeklügeltes Belüftungssystem und funktionalen Schnitt bietet sie einen hohen Tragekomfort und im Gegensatz zu den weitverbreiteten JW Jacken ist sie auch wirklich wasserdicht.

Zu Mammut muss man ja nicht viel sagen. Das Schweizer Unternehmen hat sich als Hersteller von qualitativ hochwertiger Outdoor, Kletter und Snowboard Kleidung auf dem Markt etabliert.

Mammut

Mammut

Zu den Ausstattungsmerkmalen:

  • Material: GORE-TEX® XCR® 2-Layer SRP40 MN, GORE-TEX® XCR® 2-Layer Osprey, 100% Nylon
  • abnehmbare, verstaubare und vielseitig verstellbare Kapuze
  • 2 Seitentaschen mit RV
  • 1 von aussen bedienbare Napoleontasche
  • 2-Wege-Front-RV
  • Unterarm-RV für zusätzliche Ventilation
  • Gorilla Tape-Verstärkung
  • einhändig regulierbare Kragenweite
  • einhändig verstellbarer Saumkordelzug
  • Zip-In-RV-System für Innenjacke vorhanden
Outdoor Einsatz

Outdoor Einsatz

Soweit die „technischen“ Details. Doch wo hat sich diese Jacke nun bewehrt. Dabei hatte ich sie in der Schweiz, in Bayern und Österreich, in Tschechien, in Ägypten,in Belgien und in Norwegen. Aber durch ihre schwarze Farbe, den schlichten Schnitt und die minimalistische Erscheinung macht man mit ihr auch in der Stadt eine gute Figur. Gedeckte Farben bevorzuge ich bei Jacken in jedem Fall – diese augenkrebsbunten JW und NF Jackeninvasion in deutschen Innenstädten kann man sich ja nicht mehr lange ansehen. Neben verschiedenen Bergtouren, auch bei Regen, Wanderungen und Geländeaufenthalten im Rahmen des Studiums möchte ich gerne zwei Situationen hervorheben, in denen ich mich auf die Jacke verlassen konnte: Zum einen bei einem mehrere Meter tiefen Sturz beim Fotografieren in den Felshalden des Kunzensteins. Um meine Kameraausrüstung zu retten hab ich sie mit beiden Händen auf den Bauch gepresst und bin dann ohne die Möglichkeit mich abzufangen auf der Seite und auf dem Rücken mehr oder weniger weit abgestürzt. Ich selbst hatte mehre blutige Schürfwunden doch an der Jacke war keinerlei Verschleiß festzustellen. Was mich wirklich überrascht hat ob der schmerzhaften Rahmenhandlung. Der andere Fall bezieht sich auf eine sehr rasante halb laufende Besteigung der Benediktenwand unter Zeitdruck. Bei Sonnenaufgang startend begleitete mich die Jacke von der äußerst kalten Talsohle bis hinauf zum Gipfel wo sich insbesondere in schattigen Partien ein eisig beißender Wind manisfestierte. Aber die Cima hat diesen Temperaturextremen standgehalten. Erst als die Sonne stärker wurde, verstaute ich sie. Auch hier hat die Jacke sich als sehr flexibel und vielseitig erwiesen.

Alles in allem kann ich die Outdoor Jacken von Mammut nur empfehlen: Sie sind ihren Preis wert, zuverlässige Partner in der Natur und auch in der Stadt bei widriger Witterung.

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